Mittwoch, 23 September 2020 10:59

Zug im Dreiländereck nimmt Fahrt auf

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Absichtserklärung in Graun v.l.: die Tiroler Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe, der Tiroler LH Günther Platter, der Südtiroler Verkehrslandesrat Daniel Alfreider, der Südtiroler LH Arno Kompatscher, der Regionspräsident der Lombardei Attilio Fontana, die Verkehrslandesrätin der Lombardei Claudi Maria Terzi und der Verkehrsminister des Kantons Graubünden Mario Cavigelli Absichtserklärung in Graun v.l.: die Tiroler Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe, der Tiroler LH Günther Platter, der Südtiroler Verkehrslandesrat Daniel Alfreider, der Südtiroler LH Arno Kompatscher, der Regionspräsident der Lombardei Attilio Fontana, die Verkehrslandesrätin der Lombardei Claudi Maria Terzi und der Verkehrsminister des Kantons Graubünden Mario Cavigelli

Graun - Wenn alle in die gleiche Richtung denken, könnte ein „Schienenalpenkreuz“ im Dreiländereck Tirol-Graubünden-Südtirol auch mit der Lombardei endlich auf Schiene gebracht werden.

von Erwin Bernhart

Wer sich Konkretes erwartet hat, wurde enttäuscht: Das Gipfeltreffen zwischen den Landeshauptleuten von Südtirol Arno Kompatscher, von Nordtirol Günther Platter, dem Präsidenten der Region Lombardei Attilio Fontana und dem Vize-Präsidenten des Kantons Graubünden Mario Cavigelli hatte allerdings große Symbolkraft. Denn das Interesse an einer Zugverbinung zwischen den Regionen wurde von allen Seiten bekundet. Kompatscher sprach von einem „historischen Tag“, Platter von einer Premiere, Cavigelli von „ernsten Absichten“ von Seiten des Kantons Graubünden und Fontana bekundete großes Interesse von Seiten der Lombardei und sicherte technische Unterstützung zu.
In Graun wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, deren Inhalt unbekannt blieb, aber man wolle mögliche Eisenbahnverbindungen Nord-Süd und Ost West mit jeweiligen Anbindungen untersuchen. Dazu, so der Initiator des Treffens LH Arno Kompatscher, werden eine technische und eine politische Arbeitsgruppe eingerichtet. „Ziel ist es auszuschließen, was nicht machbar ist und zu dem zu kommen, was machbar ist“, sagte LH Kompatscher wörtlich. Man wolle an diesem langfristigen Ziel arbeiten.
Vor rund zwei Monaten habe es eine Videokonferenz zwischen den Landeshauptleuten gegeben. Der Impuls ging wohl auch von der Schweiz aus, wo sich seit längerem eine starke Gruppe Pro Bahnverbindung Mals-Scuol dafür stark macht, dass in Sachen Bahn etwas weitergeht. Der Verkehrsminister des Kantons Graubünden Mario Cavigelli darauf angesprochen sagt dem Vinschgerwind, dass er dieses Treffen nicht auf seine Aussage fokussiert sehen möchte. Man habe sich in den vergangen Jahren des Öfteren getroffen, man habe eine Investitionsidee, etwa Scuol-Landeck vorab schon einmal abgeklärt, man habe die Verbindung Mals-Scuol als strategische Verkehrsverbindung vor knapp 10 Jahren abgeklärt und es habe sich herausgestellt, dass diese Verbindung technisch möglich ist, aber der Finanzierungsrahmen sei ziemlich eindrücklich.
Arno Kompatscher sagt, dass man sich innerhalb eines Jahres das Ergebnis erwarte, welche Zugstränge in die engere Auswahl in Richtung Verwirklichung kommen werden.


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