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„Das Volleyballfieber ist ausgebrochen“

  • Dachzeile: ASV Mals Volleyball

Die Sektion Volleyball im ASV Mals betreut derzeit bis zu 60 Mädchen aus Mals und Umgebung im Alter von 8 bis 15 Jahren in den Sporthallen des Oberschulzentrums, der Grundschulen Mals und Tartsch. Trainingsstart war der 15 September. „Es scheint so, als sei heuer das Volleyballfieber ausgebrochen“, meint Koordinatorin Karin Thanei. Sie selbst trainiert vier Mannschaften in der U12 zweimal wöchentlich - unterstützt von Petra Belkova - und die U10 zweimal wöchentlich gemeinsam mit Michele Schiraldi. Dimitri Todeschi und Armin Rauch trainieren die Mädchen der U15 dreimal wöchentlich und Michele Schiraldi dreimal wöchentlich jene der U13 unterstützt von Eltern. Zur körperlichen Vorbereitung macht die U15 Mannschaft einmal wöchentlich ein Konditions- bzw. Krafttraining in Zusammenarbeit mit Monika Müller. Die Mannschaften nehmen an den VSS-Meisterschaften teil. Bereits in den vergangenen Sommermonaten haben die Mädchen fleißig Volleyball gespielt. Im Juli und August trafen sie sich zweimal wöchentlich zum Beach-Volleyball auf dem Beachplatz der Sportwell in Mals. Das Vorbereitungstraining Ende August/Anfang September wurde von Armin Rauch und Michele Schiraldi geleitet, wobei auch eine Übernachtung auf der Matscher Kuhalm und zum Abschluss ein Beach-Volleyballturnier mit abschließender Grillfeier in Schluderns organisiert wurde. Bei Schnupperkursen im August konnten interessierte Mädchen sind mit dem Volleyballsport vertraut machen. Drei Athletinnen besuchten das Volleyball-Camp in Neumarkt. Sponsor des Volleyballteams ist wiederum die Firma De Stefani. Angesichts des großen Zulaufs an Volleyballmädchen werden Trainerinnen und Trainer dringend gesucht. Sie müssen keine Trainerausbildung haben (Infos: 338 220 43 98). Zu schaffen macht den Volleyball Verantwortlichen der ständige Kampf und die Hallen. „Es braucht dringend ein neues Vergabekonzept“, wünscht sich Thanei. Gut funktioniert die Zusammenarbeit mit dem ASV Prad. (mds)

„Die vier Opas afn Radl“

  • Dachzeile: Prad/Eyrs/Schluderns

Auf ihren Rennrädern sind sie regelmäßig gemeinsam unterwegs: Alois Koch (Jg. 1953) aus Prad, Leo Raffeiner (Jg. 1958) aus Schluderns, Manfred Nussbaumer (Jg.1964) aus Eyrs und Georg Ortler (Jg. 1972) aus Prad. Sie sind Mitglieder im ARSV Vinschgau und nennen sich selbst schmunzelnd „Die vier Opas afn Radl“. Denn sie haben gemeinsam 15 Enkelkinder. Doch der Reihe nach: Jahrelang war jeder für sich allein auf dem Rad unterwegs. Auf ihren Runden im Vinschgau begegneten sie sich öfters, hielten kurz an und machten ein „Ratscherle“. In diesem Zusammenhang reifte vor drei Jahren die Idee, gemeinsam Touren zu unternehmen.
Gesagt getan, und los gings. Die vier Radsportler schenken sich konditionell nichts. Trotz des Altersunterschieds - der Älteste ist 72 Jahre alt und der Jüngste 53 -, ist bei ihnen kein Unterschied in der Leistung zu erkennen. Alle sind top fit und durchtrainiert. Neben der Bezeichnung Opas haben sie sich selbst auch noch humorvolle Scherznamen gegeben. Alois, der pensionierte Mechaniker, ist „der Coach“. Er gibt Tipps und erklärt, wie jeder in die Pedale treten und sich die Kraft einteilen soll. Manfred, der pensionierte Carabinieri ist „das Ross“, weil er kräftig nach vorne zieht. Er hat in diesem Jahr sage und schreibe 15.000 Kilometer absolviert. Leo ist pensionierter Koch und hat den Spitznamen „der Kasper“, weil er für Erheiterung sorgt und immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat. Der jüngste im Team ist Georg. Er steht als Koch noch im Berufsleben und ist „die Maschin“, weil er dafür sorgt, dass „das Getriebe“ der Mannschaft läuft. Er kümmert sich um die Planung der Routen. Mittlerweile haben die vier Opas fast alle Pässe in Südtirol und eine Vielzahl in den umliegenden Alpengebieten in Österreich und der Schweiz erklommen. Bei ihren „Kaffeerunden“, wie sie es nennen, legen sie 40 bis 50 Kilometer zurück. Bei den langen Touren schaffen sie an einem Tag weit über 100 Kilometer. Im Juli 2024 haben sie beispielsweise an einem Tag die Pässe rund um den Sellastock in den Dolomiten erklommen (insgesamt 170 Kilometer und 4.700 Höhenmeter). Diese Tour im Angesicht der bleichen Berge bezeichnen sie als eine der schönsten. Die Ortlerrundtour (250 Kilometer und 5.400 Höhenmeter) haben sie schon mehrmals in neun Stunden geschafft. Diese Tour führt über das Stilfserjoch über mehrere Pässe bis zum Gampenpass und wieder zurück in den Vinschgau. Das Stilfserjoch steht jährlich mehrere Male als „Kaffeetour“ auf dem Programm. Die vier Radler unternehmen vorwiegend Tagestouren, um abends wieder bei ihren Familien zu sein. Alois und Leo ziehen die Tagestouren vor. Manfred und Georg lieben Mehrtagestouren. Ihr Traum wäre es, eine Weltreise zu unternehmen und alle Kontinente zu erkunden.
Die vier passionierten Radler erachten es als Glück, dass ihre Frauen die Radleidenschaft tolerieren. Für 2026 ist eine Woche Radfahren in Frankreich im Gespräch. Die vier Opas wollen den Spuren der Tour de France in den Alpen folgen. Derzeit sind die vier Opas als Gruppe in der Winterpause. Jedoch jeder für sich setzt sich auch im Winter auf den Rennradsattel, wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen. (mds)

„Palla-Memorial Turnier“ in Prad

  • Dachzeile: Eishockeyturnier
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Am 27. Dezember 2025 fand in Prad am Stilfserjoch bereits zum vierten Mal das „Palla-Memorial-Turnier” statt. Das Eishockeyturnier wird seit vier Jahren vom Amateursportverein Prad Sektion Eishockey in liebevoller Erinnerung an den verstorbenen Mitspieler Andreas Palla organisiert. Acht Teams aus ganz Südtirol folgten der Einladung und sorgten für einen sportlich fairen und zugleich sehr stimmungsvollen Turniertag.
Auf und neben dem Eis herrschte beste Stimmung: spannende Spiele, Fairplay, gutes Essen und vor allem viele herzliche Begegnungen mit Freunden und Weggefährten von Andreas prägten das Turnier. Den sportlichen Sieg holten sich die „U19-Oldies“ aus Eppan, die sich im Finale gegen den „HC Schian-Sunnti” durchsetzten.
Der Erlös des Turniers stand ganz im Zeichen der Solidarität. Im Anschluss an das Heimspiel des ASV Prad gegen die SV Lana Lions am 2. Jänner 2026 wurden jeweils 2.550,74 Euro an zwei soziale Organisationen übergeben: an MOMO, die Familien mit schwer erkrankten Kindern begleitet, sowie an den Kinderhilfsfonds für Kinder von krebskranken Eltern. Von beiden Vereinen waren Vertreterinnen anwesend, die ihre Organisationen und deren wertvolle Arbeit kurz vorstellten und die Spendenschecks entgegennahmen.
Das „4. Palla-Memorial-Turnier” zeigte einmal mehr, wie Sport, Gemeinschaft und soziales Engagement auf besondere Weise verbinden können. Der ASV Prad bedankt sich bei allen Mannschaften für die Teilnahme, bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie bei den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, ohne deren Einsatz die Organisation des Turniers in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

15 Jahre Hans Dorfner Fußballschule in Mals

  • Dachzeile: Mals
  • Weitere Fotos - 1: Martin Noggler und Ingo Pitscheider vom SV Mals. Hauptverantwortliche für das Camp in Mals.

Die Regensburger Fußballschule Hans Dorfner gastierte heuer, vom 22.-24. August, bereits zum 15. Mal in Mals. Pitscheider Ingo und Martin Noggler vom SV Mals veranstalten das Camp für Kinder und Jugendliche aus dem Großraum Obervinschgau. Kennengelernt hat man sich einst in Kastellbell, wo die Fußballschule Dorfner bereits früher das Camp veranstaltete. Den Kontakt zum ehemaligen FC-Bayern Profi bauten damals Gerhard Eberhöfer und Franz Weithaler auf. Dorfner war in den Jahren 1986-90 im ersten Kader des FC Bayern im Einsatz und bei drei Meistertiteln in der Bundesliga dabei. Das dreitägige Camp bietet den Obervinschger Nachwuchsspielern von 6 – 14 Jahren eine Trainingsmöglichkeit auf höchstem Niveau, im direkten Kontakt zum Proficlub FC Bayern. An die 100 Spieler – es waren auch schon mal mehr – erleben in drei Tagen zweimal am Tag eine Trainingseinheit, über die Mittagszeit können sich die Fußballkids im Schwimmbad erholen und am Sonntag gibt es ein kleines Turnier mit allen Teilnehmenden. Als Belohnung gibt es eine Autogrammkarte eines FC Bayern Stars. An der Fußballschule teilgenommen haben einige Talente, die heute im Profi und Halbprofisektor Karriere machen: Lukas Mazzagg (FC UlM 3. Liga Deutschland), Theiner Matthias (Kapitän Austria Salzburg 2. Liga), Stecher Tizian (FC Obermais Meran) und Halili Renato (Jugendabteilung FC Südtirol). (uno)

27. Internationales Radkriterium 2025

  • Dachzeile: Kastelbell

Am Sonntag, 19. Oktober 2025, stand Kastelbell erneut im Zeichen des inklusiven Sports. Zum 27. Mal wurde vom VSS-Referat für Behindertensport, dem ASV Kastelbell-Tschars und der Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirols das Internationale Radkriterium ausgetragen.
Zahlreiche Athletinnen und Athleten aus ganz Südtirol nahmen am beliebten Handbike- und Radrennen teil. Das Besondere am Radkriterium: Menschen mit verschiedensten Behinderungen – Gehörlose, Blinde, Sehbeeinträchtigte, körperlich Beeinträchtigte, Amputierte sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Special Olympics – treten gemeinsam gegeneinander an. „Hier stehen Begegnung, Austausch und Freude an der Bewegung im Mittelpunkt“, betonte Markus Kompatscher, VSS-Referent für Behindertensport und Präsident der Sportgruppe für Körperbehinderte. Von Anfang an war das Kriterium auch für Menschen ohne Beeinträchtigung offen.
Der offizielle Startschuss, erfolgte durch Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Ein starkes Zeichen für die Verbindung von Sport und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Preisverleihung erfolgte durch Vize-Bürgermeister Daniel Alber, Sportreferent Simon Moringgele, die VSS-Vertreter Paul Romen, Thomas Tiefenbrunner, Josef Platter, Christiane Warasin, Markus Kompatscher. Ein besonderer Dank gilt dem Sportverein Kastelbell/Tschars Raiffeisen mit Präsident Gerhard Eberhöfer und seinem Team für den reibungslosen Ablauf.
Dank gebührt auch den Unterstützern: der Gemeindeverwaltung von Kastelbell, den Feuerwehren, Grundbesitzern sowie langjährigen Partnern und Sponsoren – darunter VSS-Generalsponsor Raiffeisen und Co-Sponsor Alperia. Die 27. Auflage zeigte erneut, wie inklusiver Sport Brücken zwischen Menschen und Lebenswelten baut.

Berglauf von Latsch nach St. Martin im Kofel

  • Dachzeile: St. Martin im Kofel
  • Redakteur: Anna Pfitscher

Für die Bergläufer stehen im Herbst die letzten Wettkämpfe an, doch diese fordern die Sportler noch einmal richtig. So auch der traditionelle Berglauf von Latsch nach St. Martin im Kofel, bei dem für die Sportler die Devise: „durchbeißen“ gilt, denn auf der anspruchsvollen Strecke sind auf 6,2 km 1100 Höhenmeter zu überwinden, mit kaum einem Abschnitt zum Durchatmen.
39 Teilnehmer stellten sich am 21. Oktober der Herausforderung und gingen bei anfangs angenehmen Temperaturen am Lacusplatz im Dorfzentrum von Latsch an den Start. Doch im Laufe des Rennens erschwerten zunehmende Kälte und stürmischer Wind die Bedingungen, zudem kam es auf dem letzten Streckenabschnitt zu leichtem Schneefall. Keine idealen Bedingungen, sodass auch dieses Jahr die bestehenden Streckenrekorde nicht zu knacken waren. Diese werden seit 2014 sowohl bei den Herren als auch bei den Damen von zwei Vinschger Läufern gehalten: Thomas Niederegger bewältigte die Strecke in einer beeindruckenden Zeit von 43 Minuten und 14 Sekunden, Petra Pircher aus Laas ist mit einer Zeit von 55 Minuten und 22 Sekunden die bisher schnellste Dame.
Bei der diesjährigen Ausgabe, mittlerweile die vierunddreißigste, war Bacco Valentino mit einer Zeit von 48 Minuten und 52 Sekunden der schnellste Läufer. Dabei machte er ein taktisches Rennen und überholte im Bereich der „Annaberg Böden“ den bis dahin führenden und am Ende 2. Platzierten, Gögele Armin vom ASC-Meran. Den 3. Platz belegte Erhard Alexander in einer Zeit von 51 Minuten und 19 Sekunden und sicherte sich dabei den Sieg in der Kategorie Master M2. Zudem schafften es von den Vinschger Teilnehmern auch Steck Thomas (ASV Rennerclub Vinschgau) mit dem 5. Platz und Steiner Anton (ASC Laas) als 6. unter die Top ten.
Bei den Damen konnte sich Tanja Plaikner (SG Eisacktal Pro:Cursu) gleich von Beginn ab von den Konkurrentinnen absetzen. Sie sicherte sich somit mit einer klaren Start-Zielführung in einer Zeit von 59 Minuten und 18 Sekunden den 1. Platz vor Edeltraud Thaler (ASV Telmekom Team) und Angelika Huber (SC Meran).

Countdown für Vinschgau Cup

  • Dachzeile: Latsch

Countdown für Vinschgau Cup powered by Audi läuft

Vom 22. bis 24. August steht im Latscher IceForum der Vinschgau Cup powered by Audi an: Der ERC Ingolstadt, die ZSC Lions, die Straubing Tigers und der HC Pustertal messen sich. Das Interesse ist schon jetzt riesig, drei Spiele sind bereits restlos ausverkauft. Karten gibt es noch für das Spiel zwischen dem HC Pustertal und den Straubing Tigers.

Das Trainingslager des ERC Ingolstadt in Latsch hat bereits Tradition: Seit 2015 kommt der bayerische Spitzenverein ERC Ingolstadt ins IceForum, um sich hier in der heißen Phase der Saisonvorbereitung den Feinschliff zu holen. Die letzte Vorbereitung des Deutschen Meisters von 2014 trug Früchte, in der vergangenen DEL-Saison stand der ERC nach der Hauptrunde auf dem ersten Platz, im Playoff-Halbfinale schieden die „Schanzer“ aber gegen die Kölner Haie aus. Mit dem Vinschgau Cup powered by Audi steht alljährlich der Höhepunkt des Trainingslagers an.

So hochkarätig besetzt wie diese neunte Ausgabe war das Turnier aber wohl noch nie. So sind erstmals die ZSC Lions in Latsch zu Gast. Der Traditionsklub aus Zürich krönte sich heuer wie bereits im Vorjahr zum Schweizer Meister und gewann auch die Champions Hockey League. Ebenfalls erstmals beim Turnier dabei sind die Straubing Tigers, die im Dezember 2024 durch das Erreichen des Spengler-Cup-Finals international aufhorchen ließen. In der abgelaufenen DEL-Saison kam das Aus im Viertelfinale. Der HC Pustertal komplettiert das Teilnehmerfeld. Die Wölfe wollen die ICE Hockey League und das Südtiroler Eishockey würdig vertreten.

HCP-Tickets noch zu haben
Das Eröffnungsspiel des diesjährigen Vinschgau Cups powered by Audi zwischen dem ERC Ingolstadt und den ZSC Lions am Freitag, 22. August, ist mit über 500 verkauften Tickets bereits seit Wochen restlos ausverkauft. Tickets gibt es hingegen noch für das Match am Samstag, 23. August, zwischen Straubing und dem HC Pustertal. Aber auch hier sollte man schnell sein. Für das Spiel zwischen Zürich und Straubing am Sonntag sind genauso alle Karten vergriffen wie für das abschließende Match zwischen Ingolstadt und dem HCP.

Der neue Skatepark ist eingeweiht

  • Dachzeile: Rabland

Mit großer Freude und zahlreichem Publikum wurde heute der neue Skatepark der Gemeinde Partschins feierlich eröffnet. Die moderne Anlage am Etschufer in der Saringstraße in Rabland bietet künftig Skater:innen, BMX-Fahrer:innen und Roller-Fans einen attraktiven Treffpunkt und vielseitigen Trainingsort.
Die Veranstaltung wurde offiziell von Jasmin Ramoser, Referentin für Jugend und Soziales, und Bürgermeister Alois Forcher mit feierlichen Worten sowie einem offiziellen Banddurchschnitt eröffnet und gaben damit den neuen Skatepark für die Öffentlichkeit frei – ein Moment, der von den zahlreich erschienenen Besucher:innen mit großem Applaus begleitet wurde.
Das Rahmenprogramm der Einweihung wurde vom Jugendtreff Partschins Inside EO organisiert, der mit viel Engagement für eine lebendige Atmosphäre sorgte. Zu den Höhepunkten zählten spektakuläre Showeinlagen professioneller Skater und BMX-Fahrer rund um Vasco Poli, sowie ein mitreißendes Live-Set von Dangerboy Samahl (Peter Abler) aus Innsbruck. Der Musiker begeisterte das Publikum mit energiegeladenem Elektro-Rock, spontanen Showeinlagen und einer kleinen Verlosung.
Auch kulinarisch wurde einiges geboten: Der Jugendtreff verwöhnte die Gäste mit Crêpes, gebratenen Kastanien und Stockbrot über der Feuerschale. Die Anlage selbst wurde von der renommierten Firma F-Tech gebaut, die für hochwertige Skateanlagen und Snowparks in ganz Europa bekannt ist.
Der Dank geht auch an das benachbarte Unternehmen Rafting Adventure Südtirol für die Unterstützung und den Support.
Unter den Gästen befanden sich auch Tamara Lamprecht vom Jugenddienst Naturns, eine kleine Delegation Jugendlicher vom Juze Naturns mit Jugendarbeiter Damian Psenner, sowie weitere Freund:innen aus dem Bereich der Jugendarbeit, darunter Chris Kofler vom Jux Lana.
Mit dem neuen Skatepark hat Rabland einen wichtigen Ort der Begegnung und Bewegung gewonnen – einen Treffpunkt, der Kinder, Jugendliche und Sportbegeisterte verbindet und einen wertvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung in der Gemeinde leistet.
Der Jugendtreff Inside wird auch künftig Aktionen für die skatebegeisterte Jugend der Gemeinde organisieren; unter anderem steht demnächst ein Skate-Kurs auf dem Programm.

Dynafit Vinschgau Cup in Schöneben

  • Dachzeile: Vinschgau/Reschen
  • Redakteur: Anna Pfitscher
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Am 23. Jänner fiel an der Talstation Schöneben der Startschuss für die 2. Etappe des Dynafit Vinschgau Cups 2026. Die Strecke führte die Teilnehmer über 3,7 km und 600 Höhenmeter bis zum Schihaus Schöneben. Dabei holte sich Innerebner Andreas vom Alpin Speed Sarntal mit einer Zeit von 27 Minuten und 14 Sekunden vor Martin Markt (TT Vinschgau) und Patrick Gross (Alpin Speed Sarntal) den Tagessieg. Neben Markt zeigten auch die weiteren Vinschger Teilnehmer sehr gute Leistungen, wie Oswald Weisenhorn (TT Vinschgau), Alex Erhard (TT Vinschgau) und Anton Steiner, welche in der Kategorie Master die Plätze 2,3 und 4 belegten.
Bei den Damen siegte die Vorarlbergerin Martina Senn (Weiler) mit einer Zeit von 34 Minuten und 45 Sekunden vor Tanja Plaikner (ASV Oberland) und Anna Lena Hofer (TT Vinschgau). Zudem wurden auch bei den Damen die folgenden Plätze durch Heidi Pfeifer, Gerlinde Baldauf (beide TT Vinschgau), Patscheider Marlies (ASV Oberland) und Pali Maria (Churburgflitzer Schluderns) von Vinschgerinnen belegt.
Aber zum Dynafit Vinschgau Cup gehört nicht nur die Rennklasse: durch „Die gute Organisation, super Stimmung und Strecke“ wie es die Damensiegerin Senn beschreibt, schaffen es die Verantwortlichen immer wieder auch zahlreiche Hobbyläufer zu motivieren: sie sind neben den Rennläufern ein wesentlicher Bestandteil der 4 Etappen und bildeten auch in Schöneben, mit zahlreichen Startern sowohl in der Hobbyklasse mit Richtzeit als auch in der Wanderklasse, den Großteil der Teilnehmer und tragen so wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei.
Mit dem Bekanntgeben des Endes für den Reschenseelauf verliert der Vinschgau nach dem Ortler Bike Marathon und dem Ötzi Alpin Marathon eine weitere sportliche Traditionsveranstaltung aufgrund von zunehmender Bürokratie, steigendem finanziellen und organisatorischen Risiko für den Veranstalter sowie wachsenden Schwierigkeiten, ausreichend freiwillige Helfer zu finden.
Nur durch den enormen zeitlichen Aufwand und den Einsatz des gesamten OK-Teams um Alex Erhard ist die alljährliche Austragung des Dynafit Vinschgau Cups möglich. Bleibt zu hoffen, dass der Rückhalt der lokalen Partner bestehen bleibt und diese Veranstaltung im Vinschgau, bei welcher zudem jedes Jahr 5 Euro pro Startgeld gespendet werden, noch lange erhalten bleibt.

Erfolgreiche junge Vinschger Kletterer

  • Dachzeile: Vinschgau

Der Klettersport erfreut sich im Vinschgau immer größerer Beleibtheit. Viele Athleten müssen jedoch lange Wege auf sich nehmen um ideale Trainingsmöglichkeiten zu finden. Julia Gurschler aus Schluderns, Lara und Dario Cadonau aus Mals fahren regelmäßig nach Meran, wo sie im dortigen Amateursportverein eingeschrieben sind. Sie klettern seit mehreren Jahren im regionalen Juniorcup vorne mit und haben sich auch heuer wieder für die Jugend-Italienmeisterschaft qualifiziert. Auch bei verschiedenen nationalen Bewerben waren sie erfolgreich.
Lara überzeugte im Vorjahr bei der Italienmeisterschaft in der Kategorie U14 in San Martino di Castrozza mit Platz 6 im Lead. Heuer hat sie trotz einer zweimonatigen Pause aufgrund von Verletzungen an den Wachstumsfugen mit dem 6. Platz in der Gesamtwertung des Juniorcups wieder die Qualifikation für die Italienmeisterschaft geschafft und in Arco im Lead mit dem 16. Platz ein gutes Ergebnis erzielt. In der Folge war sie auch bei den Italiencups U15 in Verona und Courmayeur im Lead im Einsatz und erreichte dort jeweils Platz 15. Im regionalen Juniorcup konnte Lara in den vergangenen Jahren 3 Podestplatzierungen im Boulder und Speed erreichen.
Dario holte im Juniorcup in den letzten zwei Jahren den Gesamtsieg in seiner Kategorie und schaffte es heuer bei der Italienmeisterschaft U17 in Arco in einem spannenden Finale auf den 5. Platz im Lead. Beim Italiencup U17 in Courmayeur bestätigte er seine gute Form mit dem 3. Platz im Lead. Bereits im März schaffte er es in Genua im Boulder-Italiencup U17 auf Platz 7. Im Juniorcup Trentino-Südtirol dominierte er seine Kategorie in den letzten zwei Saisonen mit insgesamt 8 Siegen in den Disziplinen Boulder, Lead und Speed. Dario wurde für die kommende Saison aufgrund der sehr guten Ergebnisse wieder für den AVS-Landeskader bestätigt. Julia konnte sich in den letzten zwei Jahren jeweils als 4. der Gesamtwertung des Juniorcups wieder für die Italienmeisterschaft qualifizieren und holte im Vorjahr in Bruneck den sehr guten 9. Platz im Lead in der Kategorie U18; heuer hat sie in Arco mit Platz 11 im Lead knapp den Einzug ins Finale verpasst. Sie war auch bereits bei mehreren Italiencups der Erwachsenen im Einsatz und erreichte dort im Lead zwei Mal das Semifinale der besten 24. Im regionalen Juniorcup hat Julia in den letzten Jahren 3 Lead-Wettkämpfe gewonnen.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Leistungssport

  • Dachzeile: OSZ Mals

Seit ihrer Gründung vor 31 Jahren betreut die Sportoberschule Mals den Nachwuchs in den verschiedenen Disziplinen des Wintersports. 23 ihrer Absolventinnen und Absolventen nehmen an den diesjährigen Olympischen Spielen teil.
Die Zahlen sprechen dafür, dass an der Sportoberschule Mals kontinuierlich erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet wurde und wird. „Es ist eine besondere und tägliche Herausforderung, unseren jungen Skifahrern, Snowboardern, Biathleten, Langläufern und Rodlern parallel zu den schulischen Vorgaben stets die besten Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche Entwicklung zu bieten“, stellt der Verantwortliche der Sportoberschule, Markus Klotz fest.
Mit den Jahren hat sich das Modell der Sportoberschule Mals als Erfolgsmodell etabliert. Dazu der Sportlicher Leiter der Sportoberschule Veit Angerer: „Wir begleiten und betreuen unsere Athletinnen und Athleten mit Fleiß, Leidenschaft und ständiger Verbesserung im qualitativen Angebot. Die laufende Evaluation unserer Trainingsprogramme und die trainingsstrategischen Umsetzungen der Analysen und in der Folge auch die vielversprechenden Ergebnisse aus den Wettkämpfen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
„Unsere Sportschülerinnen und Sportschüler dürfen dank einer Initiative der Südtiroler Landesregierung die Olympischen Spiele in Antholz besuchen. Alle unsere Athletinnen und Athleten träumen davon, auch einmal an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen. In Antholz haben sie die Gelegenheit, erstmals „Olympialuft“ zu schnuppern. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Olympischen Spielen wünschen wir viel Erfolg, besonders unseren 23 Absolventinnen und Absolventen der Sportoberschule“, freut sich Werner Oberthaler, der Direktor des Oberschulzentrums Mals.

Erfolgreiche Vinschger laufen quer durchs Land

  • Dachzeile: Laufsport
  • Weitere Fotos - 1: Selina Christandl

Sie ist eine der renommiertesten Laufserien in Italien und im Alpenraum: die Top-7-Laufserie. Abwechslungsreiche Strecken, ein großes Teilnehmerfeld und ein hohes sportliches Niveau sind eines der Markenzeichen dieses Events, das die Athleten quer durch Südtirol reisen lässt. Und mittendrin waren auch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Vinschgau, die sich Spitzenplatzierungen sicherten.
Beim diesjährigen Finale, das mit dem AgeFactor Run in Branzoll ausgetragen wurde, wurden im Anschluss die Gesamtsiegerinnen und Gesamtsieger prämiert. Bei den Damen gab es mit Selina Christandl vom ASV Rennerclub Vinschgau einen Vinschger Sieg. Christandls Gesamtsieg war mehr als verdient, denn sie sicherte sich insgesamt drei Siege in dieser Saison. Ihre Vereinskollegin Annemarie Schöpf belegte Rang 3. Wie stark die Vinschger Damen in dieser Saison waren, beweist ein Blick auf die Gesamtwertung: Gleich fünf Damen aus dem Vinschgau landeten unter den Top 10. Bei den Herren konnte ebenfalls ein Vinschger Athlet in der Gesamtwertung aufs Podest steigen. Frowin Stecher beendete die Laufserie auf Platz 3.
Die neue Ausgabe der Top-7-Laufserie startet traditionell beim Boclassic Silvesterlauf in Bozen. Der Höhepunkt wird wieder der Reschenseelauf sein, der am 12. Juli ausgetragen wird.

Erfolgreicher Kegelclub Naturns

  • Dachzeile: Naturns
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Die Hinrunde der Meisterschaftssaison 2025/2026 ist abgeschlossen und der Kegelclub Naturns-Volksbank kann mit seinen drei Herren- und einer Damenmannschaft auf eine erfolgreiche erste Hälfte zurückblicken. Allen voran die Männer der Mannschaft „Naturns I“, welche in der Klasse A1 und somit in der höchsten Südtiroler Liga spielen: Sie liegen in der Tabelle an 4. Stelle und sind damit auf dem besten Weg, den im Vorjahr erreichten 5. Tabellenplatz zu übertreffen und so das Saisonsziel zu erreichen. Zudem gelang es den Herren der 1. Naturnser Mannschaft bereits am 2. Spieltag beim souveränen 7,5:0,5 Sieg gegen Sarntal mit 3662 Kegeln eine neue Mannschaftsbestleistung zu erzielen. Herausragender Spieler war dabei Wolfgang Blaas, welcher mit 661 Kegeln bei seinem Heim-Comeback die Tagesbestleistung erreichte. Der erfolgreiche Spieler ist seit dieser Saison wieder Teil der Mannschaft, nachdem er mehrere Jahre für Sterzing und den tabellenführenden und mehrjährigen Meisterschaftssieger Neumarkt gespielt hatte.
Ein weiteres Saisonshighlight der Mannschaft war die Teilnahme am 13. NBC-Cup in München, welcher eines der größten internationalen Clubturniere im Kegelsport darstellt. Die Mannschaft konnte sich dabei mit den besten europäischen Kegelvereinen messen und erreichte am Ende den 19. Platz.
Die Mannschaft „Naturns II“ spielt in der Liga A2 und hat die Hinrunde auf Platz 6 beendet, ebenso die 3. Herrenmannschaft „Naturns III“, welche in der Kategorie B West spielt.
Zudem gibt es in Naturns heuer erstmals wieder eine Damenmannschaft. Diese wird von Kurt Fliri, selbst aktiver Spieler der 1. Naturnser Mannschaft, trainiert und erreichte bei ihrem Debüt in der Hinrunde den 7. Platz in der Kategorie B West.
Die Kegelbahn in Naturns gibt es bereits seit Beginn der 80er Jahre und seit der letzten großen Renovierung 2018 steht den Mannschaften des Kegelclubs eine moderne Struktur mit 4 Bahnen zur Verfügung. Diese kann einmal im Jahr im Rahmen des traditionellen Dorfkegelns von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Das jährliche Turnier findet stets sehr guten Anklang in der Gemeinde und ermöglicht dem Verein, ebenso wie die Unterstützung der Sponsoren, die rege Vereinstätigkeit aufrechtzuerhalten sowie in Instandhaltungsarbeiten und Neuanschaffungen zu investieren.
Anna Pfitscher

Förderprogramm für junge Fußballtalente

  • Dachzeile: Schluderns

Die Verantwortlichen im ASV Schluderns um Präsident Rudi Trafoier, Kristian Perkmann und Marco Egua von der Sektion Fußball haben ein neues Projekt zur Förderung junger Fußballtalente speziell für den Raum Obervinschgau gestartet. Es lauft unter der Leitung der privaten Fußballschule Academy Evolve Football. Johannes Tscholl aus Latsch ist deren Geschäftsführer und gesetzlicher Vertreter.
Gestartet wurde das Sondertraining am 17. September 2025 auf der Schludernser Sportanlage. Die Academy mit dem Trainerteam Olaf Stark, Florian Pohl, Alexander Pohl und Roman Perkmann bietet dort ab sofort jeden Mittwoch ein hochwertiges Trainingsprogramm an, das nach ganzheitlichen, sportlichen und sozialen Grundsätzen aufgebaut ist. Das Training läuft als zusätzliches Angebot zum regulären Training in den Fußballmannschaften der jeweiligen Vereine. „Der Spielbetrieb bleibt zu 100 Prozent im Heimatverein“, betont Rudi Trafoier. Das Angebot versteht sich als ergänzendes Förderprogramm für fußballbegeisterte Mädchen und Buben der Jahrgänge 2012 bis 2016 aus dem ganzen Tal. Gezielt wird auf die persönlichen Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Deren Talente werden gefördert, um den Nachwuchsspielerinnen und Spielern neue Perspektiven zu eröffnen und das Niveau des Vinschger Fußballgeschehens insgesamt zu heben. „Besonders talentierte Spieler sind bei den Trainings in den Vereinen oft unterfordert. Und dem soll entgegengewirkt werden“, so Trafoier. Der Kostenbeitrag der Kicker für 28 bis 30 Trainingseinheiten beträgt 200 Euro.
Hinter das Projekt haben sich neben Eltern auch der Schludernser Bürgermeister Heiko Hauser sowie die Sportreferentin Sonja Abart gestellt. „Initiativen, die Kinder und Jugendliche fördern, sind immer sinnvoll und willkommen“, so Hauser und Abart unisono. Unterstützt wird das Projekt auch vom Vinschger Energiekonsotium VION, von ECS Energiecontrolling und Physiostudio Corpus. Trainiert wird also jeden Mittwoch. Trainingszeiten für die Jahrgänge 2014–2016: 14:30–16:00 Uhr; für die Jahrgänge 2012–2013: 16:15–17:45 Uhr. (mds)

Anmeldungen sind jederzeit möglich unter +39 351 678 5389

Franzi Hellrigl gewinnt alle drei Titel

  • Dachzeile: Chiari

Von 23. bis 26. Oktober 2025 traf sich in Chiari (Brescia) die Elite des italienischen Badmintons zu den „Campionati Italiani Junior e Under“. Vier Tage lang verwandelte sich die Sporthalle in ein Zentrum voller Energie, Emotion und sportlicher Leidenschaft. Unter den Teilnehmern: 71 Spielerinnen und Spieler aus fünf Südtiroler Vereinen – dem ASSV Brixen, ASV Badminton Überetsch, ASV Mals, SC Meran und SSV Bozen.
Insgesamt traten die 32 besten NachwuchsspielerInnen Italiens der Kategorien U13 bis U19 gegeneinander an.
Für die jüngsten Teilnehmer der Kategorie U13 war bereits das Betreten des Spielfelds ein unvergesslicher Moment. Begleitet von Schieds- und Linienrichtern, die Feldseite und Aufschlag auslosen, spürten sie, was es heißt, bei einer nationalen Meisterschaft anzutreten: Präzision, Disziplin und volle Konzentration. Schon mit dem ersten Aufruf war die Halle geladen. Trommeln, Trompeten, rhythmisches Klatschen und laute Zurufe hallten durch den Raum. Die Stimmung war mitreißend, und in den entscheidenden dritten Sätzen zitterte so manche Hand leicht, bevor der Federball wieder ins Spiel flog. Doch genau diese Mischung aus Spannung, Fairness und Freude macht den Badmintonsport aus.
Südtirol blickt auf eine lange und erfolgreiche Badmintontradition zurück – und in Chiari wurde dieses Kapitel weitergeschrieben. Die jungen Athletinnen und Athleten kämpften mit großem Einsatz und Leidenschaft und erzielten hervorragende Platzierungen. Gleich 43 Podestplätze gingen nach Südtirol, darunter 13 Italienmeistertitel in den verschiedenen Alterskategorien – ein beeindruckender Beweis für die Stärke und Breite des Südtiroler Badmintonsports. Zudem wird der ASV Mals bester Nachwuchsverein Italiens und der ASV Überetsch wird zweiter – auch dies ein eindrucksvoller Beweis, dass in Südtirol Jugendarbeit groß geschrieben wird.
Die beste Südtiroler Spielerin bei den Italienmeisterschaften kommt aus Taufers im Münstertal und trainiert beim ASV Mals, Franzi Hellrigl gewann alle drei möglichen Titel in ihrer Kategorie U15 – Einzel, Doppel mit Mara Stricker und Mixed mit dem Mailänder Dominique De Leon.

Junge SchiedsrichterInnen ausgebildet

  • Dachzeile: Vinschgau
  • Weitere Fotos - 1: v. l. Lena Baldauf, Lea Prinot und Laurin Muther bei den  VSS Finalspielen in Latsch
  • Weitere Fotos - 2: v. l.  Schiedsrichterchef  Johann Messmer, Rafael Attardi, Laurin Muther und Gabriel Attardi

Der VSS-Schiedsrichterobmann Johannes Messmer ist sehr erfreut, dass es ihm 2025 gelungen ist, 14 Fußball-Schiedsrichter auszubilden, darunter befinden sich zwei Mädchen. Denn mittlerweile interessieren sich auch Mädchen und Frauen für den Schiedsrichtereinsatz. Und alle frisch Ausgebildeten sind motiviert Spiele zu leiten. So waren beispielsweise bei den Finalspielen der VSS- Landesmeisterschaft im vergangenen Juni in Latsch sieben junge Schiedsrichter im Einsatz. „Die Leistung des Mädchens wurde von den Zuschauerinnen und Zuschauern in Latsch begeistert beklatscht“, erklärt Messmer. Die Ausbilder waren neben Johann Messmer auch Walter Dibiasi, Robert Knoll und Reinhard Grosschedl.
Für den Kurs in Naturns haben sich erneut zehn Jugendliche gemeldet: Acht aus dem Vinschgau und zwei aus dem Burggrafenamt.
An jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern scheint es künftig also nicht zu fehlen. Schwieriger sei es, Schiedrichter in der Altersspanne von 20 bis 60 Jahren zu finden, sagt Messmer. Und es braucht für alle Kategorien dingend Schiedsrichter. Diese haben in einem gewissen Sinne eigentlich die wichtigste Position bei offiziellen Fußballspielen des VSS oder der Lega. Denn ohne Schiedsrichter kann keine Begegnung angepfiffen werden. Wer an der Schiedsrichterausbildung interessiert ist, kann sich jederzeit beim Vinschger VSS Schiedsrichterobmann Johann Messmer unter der Telefonnummer 339 210 02 58 melden. (mds)

Leichtathletikfreunde aufgepasst!

  • Dachzeile: Mals/Latsch

Ende Juli steht der Vinschgau ganz im Zeichen der Leichtathletik! Ob selbst beim Laufen, Springen oder Werfen, oder hautnah den großen Stars zuschauen und anfeuern, freut euch auf eine geballte Ladung Leichtathletik im Vinschgau! Wie mittlerweile zur Tradition geworden, bietet der Leichtathletikverein LAC Vinschgau ASV Raiffeisen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Mals und Latsch die Leichtathletik-Sommercamps für Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren an.
Laufen, springen, werfen, sowie verschiedene koordinative Geschicklichkeitsparcours, werden in diesem Camp ausprobiert und verbessert und dabei kommt der Spaß natürlich auch nicht zu kurz! Leichtathletikfreunde sollen sich deshalb diese Daten vormerken:

➜ Leichtathletik Camp in Mals: 23. – 25.07.2026
➜ Leichtathletik Camp in Latsch: 27. – 29.07.2026
➜ 22. Internationales Stabhochsprungmeeting in Schlanders: 31.07.2026

Nähere Infos und die Anmeldeformulare sind auf www.lacvinschgau.net
(unter Formulare) und
www.stabhochsprung.it
zu finden.
Wir freuen uns auf euch!

Mehr als ein halbes Jahrhundert am Beckenrand

  • Dachzeile: Schwimmen

Siegmar Trojer ist ein wahrer Pionier in der Südtiroler Schwimmwelt. Er gründete die Sektion Schwimmen im Sportclub Schlanders im Jahr 1968, stand als Trainer jahrzehntelang drei Mal wöchentlich am Beckenrand und führte zudem die leitende Tätigkeit bis 1997 aus.
Siegmar Trojer ist ein wahrer Pionier in der Südtiroler Schwimmwelt. Er gründete die Sektion Schwimmen im Sportclub Schlanders im Jahr 1968, stand als Trainer jahrzehntelang drei Mal wöchentlich am Beckenrand und führte zudem die leitende Tätigkeit bis 1997 aus. 1970 fand die 1. Landesmeisterschaft im Schwimmen in Schlanders statt und im Folgejahr wurde Siegmar Trojer zum ersten Schwimm-Referenten im VSS ernannt. Viele weitere Schwimmwettkämpfe organisierte Siegmar in den Folgejahren im Freibad von Schlanders. Im Jahr 1987 wurde Siegmar in den Gutachterausschuss der Südtiroler Sporthilfe berufen, in dem er bis 1991 tätig war. 1995 gründete Siegmar Trojer den Schwimmclub Vinschgau und trainierte die Jugendlichen mit enormer Begeisterung und großem Fleiß. Durch seinen Einsatz und sein methodisches Fachwissen wuchs die Schwimmgruppe aus dem mittleren Vinschgau zu einer der größten Gruppen auf Bezirksebene heran. Viele herausragende Erfolge, darunter viele Titel auf Landes-, Regional- und sogar auf Staatsebene (ein Italienmeistertitel) konnten Schwimmer*innen in den gesamten fünf Jahrzehnten verbuchen. Im Jahre 2019 beschloss der Vorstand zusammen mit Siegmar die Auflösung des Schwimmvereins SC Vinschgau aus organisatorischen Gründen. Der Schwimmverein samt den Athleten*innen und Trainern*innen ging in die Sektion Schwimmen des SSV Naturns ASV/ASD über und Siegmar trainierte weiterhin bis zur Sommerpause 2025 die technisch erfahreneren Athleten*innen der Schwimmgruppe im AquaForum in Latsch. Somit hat Siegmar sagenhafte 57 Jahre Kinder und Jugendliche bei Schwimmtrainings im Vinschgau und bei unzähligen Wettkämpfen im In- und Ausland vorbildlich betreut und gefördert. Was für eine Leistung, was für ein Engagement!
Große Genugtuung gaben ihm aber auch die Momente im Sport, wenn er den Sportlern Werte wie Rücksicht und Fairness lehren konnte. Herausragend waren auch sein unermüdlicher Einsatz und seine sehr praxisnahen Ideen und Lösungen als Sportlehrer beim Bau der Dreifachturnhalle in seiner Heimatgemeinde Schlanders. Zurecht spricht Siegmar von „seiner Halle“ und schwärmt „ich hätte mir keinen schöneren Arbeitsplatz wünschen können“. Einen großen Beitrag leistete Siegmar auch beim Umbau des Latscher Hallenbades “AquaForum”, wo er auch mit seinen praxisnahen Ideen und klugen Lösungsvorschlägen mit Rat und Tat zur Seite stand.
Er selbst war immer schon und ist auch heute noch sehr sportlich. So nahm und nimmt er an den Italienmeisterschaften im Hochsprung und im Brustschwimmen in der Kategorie Masters teil, wo er schon mehrere Medaillen gewinnen konnte.
Trotz seines langen Trainereinsatzes ist er auch heute noch nicht müde und versteht es immer wieder, Schwimmer für den Sport zu begeistern.
Lieber Siegmar, wir bedanken uns von ganzem Herzen bei dir für deine so lange und wertvolle sportlich - soziale Tätigkeit, DANKE!!
Das Team der Sektion Schwimmen im SSV Naturns ASV/ASD

Nina Castiglioni holt sich die Krone

  • Dachzeile: Alpin Rodeln/Junioren

Auf der Gumpfrei-Rodelbahn in Latsch fand Mitte Februar das Finale des FI- Alpin Rodel Juniorenweltcups statt. Nina Castiglioni ging als große Favoritin auf den Tages- und Gesamtsieg in das Rennen und wurde ihrer Rolle eindrucksvoll gerecht. Die 16-Jährige hatte sich nur wenige Wochen zuvor in Laas in der Allgemeinen Klasse sensationell zur Europameisterin gekürt. Im Juniorenweltcup feierte sie bis zu jenem Zeitpunkt zwei Siege und ging als Weltcupführende in das Saisonfinale. Der Druck war dementsprechend groß, doch Castiglioni hielt diesem mehr als Stand. Bereits im ersten Wertungslauf zeigte Nina, dass der Weg zum Sieg nur über sie führen würde. Auch im zweiten Wertungslauf ließ sie nichts anbrennen und bestätigte ihre Form mit einer weiteren Laufbestzeit. Damit sicherte sie sich bei ihrem Heimrennen nicht nur den Tagessieg – und somit auch den dritten Saisonsieg – sondern sie krönte sich auch zur Gesamtsiegerin im Juniorinnenweltcup. „Ich bin überwältigt, freudestrahlend. Mit dieser souveränen Vorstellung krönte das Nachwuchstalent eine beeindruckende Saison und setzte ein kräftiges Ausrufezeichen in ihrer noch jungen Rodel-Karriere.
Bei den Herren gewann der Slowene Ziga Kralj das Rennen in Latsch und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg. Mit Alexander Staffler gelang einem Lokalmatador beim Abschlussrennen der Sprung aufs Podest, er belegte in Latsch den dritten Platz. Im Doppelsitzer-Bewerb holten sich Jakob Gruber Genetti und Alex Castiglioni als einzige Teilnehmer sowohl den Tages- als auch den Gesamtsieg. (sam)

Olympische Ehrentafel für Dorothea und Roland

  • Dachzeile: Schluderns

Anlässlich der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 wurden in 32 Südtiroler Gemeinden aus denen die Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner stammen bzw. in denen sie wohnen Tafeln aufgestellt, auf denen deren olympische Erfolge ersichtlich sind. Dorothea Agetle und Roland Ruepp haben zehn paralympische Medaillen nach Schluderns gebracht. Die Tafel ihnen zu Ehren am Rathausplatz wurde am Samstag, 22. November 2025, zu den Klängen der Musikkapelle feierlich enthüllt. Es herrschte eisige Kälte, gewissermaßen ganz den oft frostigen olympischen Wettkampfbedingungen angepasst, wie BM Heiko Hauser meinte. Er ließ die Erfolge der Sportlerin/des Sportlers Revue passieren. Dorothea Agetle eroberte im Skilanglauf zwei olympische Silber- und vier Bronzemedaillen (Albertville1992, Lillehammer 1994 Nagano 1998).
Roland Ruepp startete mit einer Silbermedaille im Skilanglauf in Nagano 1998 ins Olympiaabenteuer, das er dann als Doppelolympiasieger 2002 mit zweimal Gold im Skilanglauf (5 km und 10 km) und einer Bronzemedaille (7,5 km) krönte. Neben olympischem Edelmetall erzielten Agetle und Ruepp viele weitere Spitzenergebnisse darunter auch bei Weltmeisterschaften. Die großartigen Leistungen lobten Josef Platter vom VSS, Markus Kompatscher von der VSS-Behindertengruppe, Rudi Trafoier, Präsident des ASV-Schluderns und der Obmann der Raika Prad-Taufers Günther Platter. Es gratulierten Gemeinderatsmitglieder, Vertreter der Vereine, ehemalige Schludernser Sportpräsidenten, Verwandte und Bekannte aus nah und fern. (mds)

Silber und Bronze für Florian Hofer

  • Dachzeile: Eyrs/Ftan
  • Weitere Fotos - 1: Karin Theiner mit Landesrat Hubert Messner

Einen großen Erfolg konnte Florian Hofer aus Eyrs verbuchen. Beim internationalen Sporttag auf den Sportanlagen beim Hochaplinen Institut in Ftan, Engadin, gewann er gleich zwei Medaillen, Silber und Bronze. Seine Schnelligkeit zeigte er bei den Disziplinen Slalomlauf und Zielwurf. Eine siebenköpfige Auswahl der Inklusionsgruppe Vinschagu folgte der Einladung des Vereins Movimento (Samedan, Poschiavo und Scoul) ins schöne Engadin. In viele verschiedenen Spielen trafen die Vinschger/innen auf die sehr motivierten Schweizer Lebenshilfegruppen. Ein tolles Gemisch aus drei Sprachen war beim gemeinsamen Mittagessen zu vernehmen. Der Nachmittag klang mit einem lustigen Wasserspiel für alle aus.
Den Sommerabschluss bildetet die Teilnahme am Fussballfest für Alle. Special Olympics feierte die Menschen und den Sport. Mehr als hundert Teilnehmer/innen fanden sich in Klobenstein ein. Auf sechs Spielfeldern gab es ein tolles Fussballfest bei herrlichem Wetter. Die politische Prominenz ließ sich nicht missen, genauso wie die Motivation der Athleten/innen. MT

Starke Leistungen beim Finale

  • Dachzeile: Vinschgau/Trient
  • Weitere Fotos - 1: Hanna Platzgummer auf dem Podest

Starke Südtiroler Leistungen beim Sprintchampion-Euregio-Finale in Trient
Beim großen Sprintchampion-Euregio-Finale in Trient zeigten die schnellsten Nachwuchssprinter*innen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino ihr Können – und mittendrin eine besonders starke Delegation aus Südtirol, allen voran mehrere Talente aus dem Vinschgau. Insgesamt wurden in acht Alterskategorien die schnellsten Mädchen und Buben der Euregio-Region gekürt. Die Vinschger Teilnehmer*innen mischten dabei kräftig vorne mit und sicherten sich gleich drei Podestplätze – zwei Silbermedaillen und eine Bronze. Für eine der größten Überraschungen des Tages sorgte der junge Jonas Trenk-walder (13 Jahre), der in beeindruckenden 7,90 Sekunden über die Ziellinie stürmte und sich damit die Silbermedaille sicherte. Ebenfalls auf das Podest sprintete Godwin Miracle, der die Grundschule in Laas besucht. In einem spannenden Finale sicherte er sich verdient die Silbermedaille. Bei den Mädchen zeigte Hannah Platzer einen ebenso schnellen Auftritt. Mit 8,62 Sekunden sprintete sie zur Bronzemedaille, nur zwei Hundertstel hinter der Boznerin Julia Gobbi (8,60 s), die Silber gewann. Knapp an einem Podestplatz vorbeigeschrammt ist Leo Reisinger, der mit nur fünf Hundertstelsekunden Rückstand den vierten Rang belegte – ein Achtungserfolg, der dennoch zeigt, wie hoch das Niveau beim Euregio-Finale war. Die Südtiroler Athletinnen – allen voran die Vertreterinnen aus dem Vinschgau – präsentierten sich beim sportlichen Kräftemessen in Trient von ihrer besten Seite. Ihre Leistungen lassen für die kommenden Jahre auf weitere Erfolge hoffen.

Start des „Dynafit Vinschgau Cup“ in Minschuns

  • Dachzeile: Minschuns/Vinschgau
  • Redakteur: Anna Pfitscher
  • Redakteur Bild:
  • Weitere Fotos - 1: Damen beim ersten Rennen des Dynafit Vinschgau Cup
  • Weitere Fotos - 2: Herren beim ersten Rennen des Dynafit Vinschgau Cup

Am 10. Jänner fand in Minschuns (Schweiz) das erste Rennen des Dynafit Vinschgau Cup statt. Trotz der aktuell sehr dürftigen Schneeverhältnisse konnte das Rennen erfolgreich durchgeführt werden, indem die Veranstaltung nicht wie geplant als Skitourenrennen, sondern als Berglauf ausgetragen wurde. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen am Start, wobei die Wanderer den größten Teil des Startfeldes ausmachten. Zudem gab es noch die Möglichkeit, in der Kategorie der Hobbyläufer mit Richtzeit zu starten, an welcher sich 18 Läufer beteiligten.
In der Rennklasse gewann der Schweizer Wildhaber Marco, welcher die Strecke über 4,3 km und 510 Höhenmeter in einer Zeit von 31 Minuten und 13 Sekunden bewältigte, wobei die restlichen Podestplätze sowohl bei den Herren als auch bei den Damen von Vinschgern belegt wurden: Den 2. Platz sicherte sich Steck Thomas (TT Vinschgau) vor Höllrigl Adrian (Eyrs), welcher sich in einem spannenden Schlusssprint gegen die Routiniers Alex Erhard und Ossi Weisenhorn (beide TT Vinschgau) den 3. Platz erkämpfte.
Bei den Damen siegte Plaikner Tanja (ASV Oberland) vor Heidi Pfeifer und Gerlinde Baldauf (beide TT Vinschgau).
Insgesamt zeigte sich sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den Organisatoren große Zufriedenheit über den reibungslosen Ablauf und die positive Stimmung. Für eine besondere Überraschung sorgte der Chor „Choriosum“ aus Bozen der zufällig vor Ort war und die Veranstaltung mit stimmungsvollen a-cappella-Liedern bereicherte.
Das nächste Rennen lässt nicht lange auf sich warten und geht bereits am 23. Jänner in Schöneben über die Bühne, wobei, wie bei allen Rennen des Dynafit Vinschgau Cup 2026, wiederum 5 Euro pro Startgeld an die Krebshilfe Vinschgau gespendet werden.

Verein für Deutsche Schäferhunde OG Morter – Latsch

  • Dachzeile: Morter/Latsch

Einige Fragen an das Vereins-Mitglied Mirko Satto

Vinschgerwind: Seit wann bist du Mitglied beim Hundesportverein OG Morter Latsch?
Mirko Satto: Seit 15 Jahren betreibe ich Hundesport.
Vinschgerwind: Was bedeutet dir Hundesport?
Mirko: Hundesport bedeutet mir sehr viel, somit kann ich mein Hobby nachgehen und ist ein Ausgleich zum Beruf.
Vinschgerwind:Zwei Hunde ist das ein Problem im Hundesport?
Mirko: Es ist mehr Arbeit als ich mir gedacht habe. Ich gehe deshalb immer separat mit den Hunden spazieren, somit kann ich mich auf jeden einzelnen konzentrieren bzw. intensiver beschäftigen. Beide geben mir viel Freude und das entschädigt die viele Arbeit.
Vinschgerwind:Wie oft trainierst du?
Mirko: Mit Mex, meinem 6 Jahre alten Rüden zweimal die Woche, mit Nesh, 5 Monate alt, jeden Tag und das dreimal, aber nur kurz.
Vinschgerwind:Was sagst DU zu der so viel diskutierten Hundesteuer?
Mirko: Die Hundesteuer wäre vielleicht ein positiver Effekt, dass die Leute mehr darüber nachdenken, bevor sie einen Hund richten, sonst bin ich dagegen.
Vinschgerwind:Du hattest letztens einen Erfolg bei der Fährtensuche?
Mirko: Das intensive Training vor der Prüfung drei Mal in der Woche hat sich ausgezahlt. 91 Punkte von Hundert haben wir vom Richter erhalten und somit den zweiten Platz erreicht.
Vinschgerwind:Wer und wie lange liegt die Fährte und wie viele Gegenstände muss der Hund finden?
Mirko: Die Fährte FH1 wird laut neuer Regel vom Hundeführer selbst gelegt, ist ca. 800 Schritte lang, besteht aus vier Winkeln und drei Gegenständen. Nach einer Stunde kann der Hund zur Fährte angesetzt werden, mit den Worten „such“ beginnt die Fährte, eine 10 m lange Leine trennen den Hundeführer vom Hund.
Vinschgerwind: Wie siehst du die Zukunft im Hundesport und der Mitgliederschwund?
Mirko: Die Rückläufigkeit sehe ich vor allen im Aufwand, Hundesport auszuüben, sowie die Kosten.
Vinschgerwind: Wie kann man dem entgegenwirken?
Mirko: Bedingt, man kann nur jemanden erklären wie viel Freude es macht, mit Hunden zu trainieren, die stetige Weiterentwicklung zu beobachten und mit viel Fleiß stellt sich ein gewisser Erfolg ein.

Vier Schlanderser Springer im WM Finale

  • Dachzeile: Schlanders/Tokio
  • Weitere Fotos - 1:

Kürzlich fanden in Tokio die Leichtathletik Weltmeisterschaften statt. 53 Nationen tauchen dieses Jahr im Medaillenspiegel auf, so viele wie noch nie an einer WM. 200 Nationen und über 2000 Personen in 49 Wettbewerben waren dabei. Der einzige Weltrekord der WM stammt vom Stabhochspringer Armand «Mondo» Duplantis (25), er legte die Latte neu auf 6,30 Meter. Das schwedische TV meldet eine Einschaltquote von 75 Prozent während dieser Duplantis-Show. Bei diesem Final waren drei Schlanderser Springer dabei. Der sympathische Türke Ersu Sasma schied (5,82 m in Schlanders) mit einem „salto nullo“ aus. Sowohl Sondre Guttormsen aus Norwegen (5,61 m ) und Menno Vloon aus Niederland (5,91m) übersprangen im ersten Versuch die 5,90 m. Vlonn sogar mit einer unkonventionellen „Huffman Roll“. Bei sechs Meter war dann Schluss. Am Ende waren es dann die Plätze sechs und sieben. Kein Glück hatte die Brasilianerin Juliana De Menis Campos. Auch für sie endete der Wettkampf schon bei der Einstiegshöhe. Mit ihrem Sprung in Schlanders wäre sie Vierte geworden. Cornelia Moser aus der Schweiz wurde mit 4,65 m, ganze 11 cm weniger als Campos in Schlanders, Fünfte.

 

Sprünge Frauen
über 4,76m seit 18. Juli 2025 in Schlanders

2.08. Molly Caudery GBR, 4,85m
3.08. Sandi Morris USA, 4,85m
7.08. Angelica Moser CH, 4,80m
22.08. Katie Moon USA, 4,85m
27.08. Katie Moon USA, 4,82m
17. 09. Katie Moon USA, 4,90m
17.09. Sandi Morris USA, 4,85m
17. 09. Tina Sutej SLO, 4,80m

Volleyballauftakt und neue Sportkleidung

  • Dachzeile: Mals

Die Begegnung mit den 56 begeisterten Volleyballspielerinnen des ASV Mals beim Fototermin in der Sporthalle des Oberschulzentrums Claudia von Medici war kürzlich beeindruckend. Dabei wurde bewusst, dass die Trainer und Trainerinnen Karin Thanei (Koordinatorin), Petra Belkova, Dimitri Todeschi, Armin Rauch und Michele Schiraldi Großartiges leisten, indem sie sich wöchentlich um die acht Mannschaften (2xU10,4xU12,1xU13 + 1xU15) kümmern. Anlass für den Fototermin war die Übergabe der T-Shirts, gesponsert vom Markus De Stefani, sowie der Sporttaschen, Rucksäcke und Mützen an die Athletinnen. Die Volleyballmädchen sind motiviert in die Saison 2025/26 gestartet und konnten sich bei Turnieren bereits über einige Siege freuen. Doch an erster Stelle stehen Bewegung und Spaß mit dem Ball. Die Mädchen in der Mannschaft U15 befinden sich in der Vorrunde derzeit auf Tabellenplatz eins. Diese Mannschaft spielt in der Vorrunde am 28. November 2025 in Klausen gegen Volley Klausen. Das letzte Heimspiel in diesem Jahr absolvieren die Mädchen in der U15 gegen Neugries Volley am 20. Dezember um 15.00 Uhr in der Halle des Oberschulzentrums in Mals. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. (mds)

Vom Naturbahn-Rodelprofi lernen

  • Dachzeile: A.S.V. Latsch Raiffeisen
  • Redakteur: Astrid Fleischmann
  • Weitere Fotos - 1:

Am 18. Jänner, dem Internationalen Welt-Rodel-Tag, stand in Tarsch/Latsch die Naturrodelbahn „Gumpfrei“ im Mittelpunkt. Der A.S.V. Latsch Raiffeisen lud alle interessierten Kinder ab dem Jahrgang 2019 zum Schnupperrodeln ein.
Die gebürtige Grödnerin, Renate Kasslatter und der Naturbahn-Sportdirektor Andreas Castiglioni, beide ehemalige Rodelprofis, freuten sich über die zahlreiche Teilnahme. Das sportliche Ehepaar hatte die Idee, auf diesem Weg neue Talente für diese Sportart zu begeistern.
Die Kids hörten aufmerksam zu, als ihnen erklärt wurde, wie mit Druckfuß, Hand und Riemen gelenkt wird und wie sie gekonnt bremsen müssen. Dann war es soweit. Helm aufsetzen, auf die Rodel schwingen, Füße nach vorne und los! Mit dem neuen Wissen im Gepäck rodelten die „zukünftigen“ Naturbahnrodler mutig und voller Freude los. Auch das Wetter meinte es gut, denn an diesem Tag war es verhältnismäßig warm, im Vergleich zu den frostigen Wochen davor.
Beim großen Abschlussrennen durften sich dann auch die Eltern dazugesellen. Lachen und laute Jauchzer waren zu hören!
Die beiden Ideatoren, sowie der Sektionsleiter Manuel Pircher und die Mitorganisatorin Michaela Eder, waren zufrieden mit dem Welt-Rodeltag in Latsch.
Im beheizten Iglu tauschten sich die Naturrodler-Kids und dessen Eltern bei Gerstsuppe, Burger, Faschingskrapfen und Apfelglühmix über die neu gemachten Erfahrungen auf der „Gumpfrei“ aus.
Am 13., 14. und 22. Februar finden in Latsch Naturbahnrodelrennen statt, wo Athleten aus ganz Südtirol ihr Können zeigen werden.

Werner Gurschler im Rampenlicht

  • Dachzeile: Motorsport - Laas/Greinbach (A)

Greinbach (Österreich) stand am 23. und 24. August ganz im Zeichen des Motorsports – und ein Name stach dabei besonders hervor: Werner Gurschler. Der Südtiroler Ausnahmefahrer sorgte beim internationalen ARBÖ Rallycross Festival 2025 im PS RACING CENTER Greinbach nicht nur für spektakuläre Rennmomente, sondern sicherte sich mit seinem dritten Platz in der Supercar-Klasse vorzeitig den österreichischen Staatsmeistertitel – nach den Meistertiteln in Italien und Deutschland im Vorjahr ein weiterer Meilenstein in seiner beeindruckenden Karriere.

Rallycross-Spektakel mit Gurschler im Spitzenfeld
In der mit 600 PS starken Königsklasse der Supercars zeigte Gurschler im Ford Fiesta MK7 erneut sein Können. Zwar musste er sich den ungarischen EM-Stars Andor Trepak (Renault Megane RS) und Istvan Antal (Audi S1) geschlagen geben, doch mit Rang drei unterstrich er einmal mehr seine Klasse und behauptete sich eindrucksvoll im Spitzenfeld der europäischen Elite.
Dank seiner konstant starken Leistungen ist ihm der Titel bereits vor dem letzten Saisonlauf nicht mehr zu nehmen – ein bemerkenswerter Erfolg in einer Kategorie, in der sich nationale und internationale Topfahrer ein Stelldichein geben. Die besten Österreicher, Gerald Eder (Skoda Fabia) und Roland Rohrer (Mitsubishi Evo 6), komplettierten die Top fünf.
Das PS RACING CENTER präsentierte sich bei bestem Sommerwetter von seiner Schokoladenseite: volle Tribünen, ideale Streckenbedingungen und ein reibungsloser Ablauf sorgten für durchweg positive Rückmeldungen von Fahrern und Funktionären.

ROAC 2025: Gurschler beim großen Saisonfinale
Als frischgebackener Staatsmeister wurde Gurschler auch für das prestigeträchtige ROAC (Race of Austrian Champions) am 2. November 2025 nominiert. Beim traditionellen Saisonabschluss in Greinbach trifft sich die motorsportliche Elite Österreichs zu spannenden Duellen im Head-to-Head-Format. In 13 Klassen treten ausschließlich Meisterfahrer gegeneinander an – Spannung und Action sind garantiert.
Mit seinen Erfolgen gilt Gurschler auch beim ROAC als einer der Top-Favoriten – und wird gegen die Besten aus Rallye, Rallycross, Slalom und Bergrallye antreten.

Ein Fahrer, ein Team, ein Ziel
Mit seinen drei Meistertiteln in drei verschiedenen Ländern hat sich Werner Gurschler endgültig in der europäischen Rallycross-Spitze etabliert. Möglich wurde dieser Erfolg durch einer starken Mannschaft im Hintergrund, dem Team5, dem der Champion ausdrücklich dankte: In erster Linie seiner Frau und Familie, seinem Bruder Othmar Gurschler sowie dem Spotter und seiner rechten Hand am Pistenrand Erwin Untersalmberger.
Ein besonderer Dank gilt auch Mechaniker Alessandro Potino Ferraris von FP-Power, die das Fahrzeug über die gesamte Saison hinweg top vorbereitet haben. Ohne diese eingespielte Mannschaft wären solche Leistungen kaum möglich.
Auch die Unterstützung der Sponsoren war ein entscheidender Faktor. Gurschler bedankt sich für das Vertrauen und die langjährige Zusammenarbeit.