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Geld der Gemeinde für Liftneubau

  • Dachzeile: Mals

Gut verständlich und gut vorbereitet hat Watles-Präsident Ronald Patscheider den Gemeinderäten von Mals kurz vor Weihnachten die Finanzierungsstrategie für den 2026 anstehenden Liftneubau am Watles vorgetragen. Die Gemeinderäte ihrerseits haben bereits im Laufe des Jahres 2025 mit einem Grundsatzbeschluss (der vorherige Gemeinderat hat den noch beschlossen) und mit einer Verordnung über die Wirtschaftsförderung strategische Vorbereitungen getroffen und im November bereits eine Million Euro im Haushalt für den Watles genehmigt. Im Laufe von 2027 sollen eine weitere Million aus dem Staatsfond „aree interne“ und 500.000 Euro aus der Gemeindekasse hinzukommen. Jeweils eine halbe Million Euro sind für 2028 und für 2029 eingeplant. BM Josef Thurner (Bild), der Malser Gemeindeausschuss und der Gemeinderat von Mals stehen zu hundert Prozent hinter dem Liftneubau, wie auch die Mitglieder der Ferienregion Obervinschgau. Die Ferienregion hat als Watles-Besitzerin durch die Erhöhung der Ortstaxe bereits Vorsorge für einen Teil der Finanzierung getroffen. (eb)

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Mehr Sicherheit für Staben und für Kompatsch

  • Dachzeile: Naturns/Staben

Wenn ab dem 12. Januar 2026 Hubschrauber über Kompatsch und über Staben kreisen, dann bringen sie schweres Gerät auf den Berg. Denn oberhalb von Kompatsch werden zwei neue Steinschlagzäune errichtet und oberhalb von Staben werden 6 neue Steinschlagnetze errichtet. Die Bauten sind ausgeplant, die Arbeiten sind vergeben, es kann losgehen und die Bauzeit ist mit weinigen Wochen kurz.
Ziel ist es, die derzeit im Gefahrenzonenplan als rot eingezeichneten Zonen in blaue Zonen umzuwandeln.
Der Naturnser BM Zeno Christanell hat die Kompatscher und die Stabner am 16. Dezember zu einem Informationsabend eingeladen und auch um Fragen stellen zu können. Denn mit Carlo Ferretti und mit Konrad Messner waren die zwei Geologen anwesend, die die Ausführungsprojekte erarbeitet haben, Ferretti jenes für Kompatsch und Messner jenes für Staben. Bei der Erstellung des Gefahrenzonenplanes sei augenscheinlich geworden, dass sich Teile der Siedlung in Kompatsch und Teile von Staben in einer roten Zone befinden. Um für Schutz und auch für Baumöglichkeiten zu sorgen, sei man, so BM Zeno Christanell, aktiv geworden und habe für Projekte und für entsprechende Finanzierung gesorgt. die rund 700.000 Euro, die für die Steinschlagschutznezte ausgegeben werden, werden zu 80 % vom Land und zu 20% von der Gemeinde Naturns finanziert. Die Gemeinde Naturns verwendet dafür Umweltgelder von der Alperia. Es sei eine gute Nachricht, dass beide Projekte genehmigt und durchfinanziert seien, sagte Christanell bei der gut besuchten Veranstaltung und auch, dass mit den Grundeigentümern, den Eigenverwaltungen von Naturns und von Staben,die Bauten vertraglich ausgemacht seien. Lob kam von den beiden Technikern, die eine solche Umsetzungsgeschwindigkeit noch nicht gesehen haben.
Festgestellt wurde, dass mit den Schutznetzen die Zonen um eine Stufe verbessert werden, also von rot auf blau bzw. von blau auf gelb. Geklärt werden konnte, dass die bisherige blaue Zone in eine gelbe Zone umgewandelt werden kann.
Die Prozedur der Änderung des Gefahrenzonenplanes, von der Baufertigstellung über die Abnahme bis zu den Beschlüssen im Gemeinderat und in der Landesregierung kann rund ein Jahr in Anspruch nehmen. (eb)

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Zeitenwende

  • Vorspann: Kurz vor Weihnachten hat die Firma Marx den neuen Elektro-LKW vorgeführt, der ab Frühjahr 2026 den Marmor vom Göflaner Wantlbruch bis ins Marmorlager der Familie Pohl bringen wird. Die Zeitenwende beim Marmortransport ist damit eingeläutet.
  • Dachzeile: Göflan/Schlanders
  • Redakteur: Erwin Bernhart
  • Redakteur Bild:

Unscheinbar, super sauber und ultra leise: Der neue Elektro-LKW biegt in Göflan um die Ecke mit einem 20 Tonnen Marmorstein auf der Ladefläche. Es ist eine Premiere und man ist wegen der speziellen Arbeitsumgebung geneigt zu sagen, eine Weltpremiere. Die Firma Marx von Franz und Sohn Alexander Marx, die seit knapp 20 Jahren im Auftrag der Gemeinde Schlanders den Marmor vom Göflaner Wantlbruch bis zum Firmensitz der Göflaner Marmorwerke der Familie von Burkhard Pohl bringt, präsentiert das emissionslose Gefährt, welches nach der Schneeschmelze den Marmortransport übernehmen wird. Die Ankündigung von Burkhard Pohl zu seinem 90. Geburtstag im Vinschgerwind, dass der E-LKW kommen wird, wird also Wirklichkeit. Die Firma Marx geht mit rund 750.000 Euro in Vorleistung, denn soviel kostet der von „Designwerk Technologies AG“ aus Winterthur umgerüstete E-LKW. Finanzielle Unterstützungen für diese neue Technologie ist kaum zu erwarten, denn ein solch spezielles Thema ist in keinem Fördergesetz vorgesehen. Der Ankauf und der Betrieb eröffnen dafür aber völlig neues Terrain. Denn dem Direktor des Nationalparks Stilfserjoch Hanspeter Gunsch, in Göflan ebenso wie viele andere Gäste staunend anwesend, wird eine Fahrgenehmigung für einen E-LKW um einiges leichter fallen, als mit den bisherigen Dieselfahrzeugen. Ein Elektro-LKW fegt möglicherweise auch die alten Diskussionen um seilbahngestützte Transportmöglichkeiten vom Tisch und das nicht nur in Göflan. Auch in Laas wird es schwieriger werden, von Seilbahnen zu sprechen, wenn über die vorhandenen und über künftige Straßen emissionsfreie Gefährte für den Marmortransport unterwegs sein können. Die Gemeinde Schlanders, bei der Vorstellung des Trucks in Göflan unter anderem durch BMin Christine Kaaserer, dem Generalsekretär Georg Sagmeister und Marmor-Referent Günther Bernhart vertreten, kann ab sofort die Ausschreibung für den Abtransport bis zum Abbaukonzessionsende 2033 passgenau ausschreiben. Die Eigenverwaltung Göflan, Grundbesitzerin des Marmorbruchs, hat eine große Freude und war bei der Vorstellung unter anderem durch Fraktionspräsident Kurt Tappeiner vertreten und auch der langjährige ehemalige Präsident Erhard Alber war anwesend. Die Marmorbetreiber Michael, Peter und Burkhard Pohl waren sich der Tragweite, die ein Elektro-LKW mit sich bringt, voll bewusst.
Der E-LKW mit der 500 Kilowattstunden-Batterie zwischen Fahrersitz und Ladefläche, ist ein Pilotprojekt und in dieser Funktion das erste seiner Art in ganz Europa. Mit einem Leergewicht von 18 Tonnen wird von Göflan zum Bruch hochgefahren und mit einer Ladung von rund 20 Tonnen wieder hinunter. Durch das Rekuperieren, durch das Umwandeln der Bremsenergie in speicherbaren Strom, wird in die Batterie, so erste Erfahrungen, etwas mehr Strom eingespeichert als mit dem Hinauffahren verbraucht worden ist.
Der E-LKW ist nach der Vorstellung in Göflan für die Zulassung und für das Feintuning wieder in das Werk in Winterthur überführt worden. Er soll aber im Frühjahr seine Arbeit auf der Strecke Schlanders-Wantlbruch und retour aufnehmen.

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Leserbriefe 1-2026

System SVP in Naturns

In Naturns entscheidet der SVP-BM Zeno Christanell nicht nur wie, wo und wie lange man mit dem Auto parken darf, sondern jetzt auch wie, wo und wer in Naturns bauen darf. Bei der Gemeinderatsitzung am 24.11.2025 wurde eine neue Wohnbauzone,“Am Etschufer“ ca. 5000 m2 grüne Wiese, mit den Stimmen der SVP und Zukunft Naturns ausgewiesen. Meines Erachtens dient diese nur für Spekulanten, Investoren und Immobilienfirmen und nicht für die arbeitende und Wohnung suchende Bevölkerung von Naturns, schade um den spärlichen Baugrund in Naturns. Weiters wurde für das Projekt Tiefgarage am Rathausparkplatz der Planungsauftrag für eine Machbarkeitsstudie vergeben ohne die Bürger zu informieren, obwohl im Frühjahr 2023 dazu eine Volksbefragung hätte stattfinden sollen, obwohl mehr als 600 Bürger/innen mit ihrer Unterschrift dazu ihren Willen geäußert haben. Solche Entscheidungen zeigen auf wie ernst es die SVP-Politiker in Naturns mit der Bürgerbeteiligung nehmen. Aber solange die Entscheidungsträger aus einer SVP-Mehrheit kommen, wird sich so schnell nichts ändern. Deshalb appelliere ich an alle Bürger/innen, seit wachsam und überlegt es euch gut wem ihr vertraut und unterstützt in unserem Dorf Naturns.

Elmar Karl Müller, Naturns


„Bin für Hunde-DNA“


Nicht jeder hält sich einen Hund, aus welchen Gründen auch immer. Aber das Hundekotproblem betrifft dennoch jeden Bürger.
• Die Unkosten, die eine Gemeinde z.B. für die Doggy-Toiletten aufwendet, werden auf alle Gemeindebürger umgelegt.
• Eigentümer eines Grüns müssen die Gründe auf eigene Kosten einzäunen und die Bauern, bevor sie mit dem Mulchgerät fahren, die Säckchen einsammeln, damit sie nicht zerbröselt werden. Aus hygienischen Gründen hat Hundekot bei der Produktion von Lebensmitteln nichts zu suchen.
• Auf Wanderwegen findet man den Kot fein säuberlich eingetütet am Wegesrand, was für die Verrottung sinnvoll erscheint.
• Jetzt im Winter, wo die Straßen und Gehwege, speziell auch in der Stadt, nicht mit Wasser gesäubert werden können, bewässern die Hunde. Besonders attraktiv sind die Pipi-Hinterlassenschaften, die sich an Hausmauern und Blumenkübeln aneinanderreihen.
• Als Fußgänger ist man gezwungen dauernd auf den Gehweg zu achten, um nicht auszurutschen oder ein Mitbringsel zwischen dem Profil der Schuhsohlen mitzunehmen. Ganz besonders tricky wird es für Rollstuhlfahrer, wenn sie mitunter auf die Straße ausweichen müssen.
Mein Vorschlag um das Hundekotproblem einigermaßen in den Griff zu bekommen, wäre, wie Landesrat Schuler eingeführt hat, für alle Hunde die DNA-Abstriche einzufordern. Ich bin sicher, dass sich das Problem lösen oder zumindest verbessern würde, sobald die erste DNA-Probe positiv getestet worden ist.

Name der Redaktion bekannt


Graubünden wird übergangen

Der Förderverein Alpenbahnkreuz Terra Raetica nimmt mit grosser Verwunderung zur Kenntnis, dass der Kanton Graubünden im «Bericht Weidmann» weitgehend unberücksichtigt bleibt. Der Bericht, den Bundesrat Albert Rösti bei ETH-Professor Ulrich Weidmann in Auftrag gegeben hat, priorisiert die wichtigsten Verkehrsbauwerke der Schweiz. Dabei erscheint Graubünden erneut als «weisser Fleck», während im Mittelland milliardenschwere Projekte vorangetrieben werden.
Achse Basel – Zürich – Landquart – Unterengadin – Mals – Meran – Bozen – Venedig gehört zu den wichtigen Projekten
Aus bündnerischer Sicht muss der Bund die seit mehr als dreissig Jahren im kantonalen Richtplan eingetragene Achse Basel, Zürich, Landquart, Unterengadin, Mals, Meran und Bozen endlich als integralen Bestandteil der schweizerischen Verkehrsplanung anerkennen. Diese Verbindung ist nicht nur für Graubünden von Bedeutung, sondern stellt eine wichtige europäische Entwicklungsachse dar. Sie verknüpft das Schweizer Mittelland mit den wirtschaftsstarken Regionen Nordostitaliens sowie mit dem Tiroler Zentralraum. Diese Achse erfüllt damit eine Funktion, die weit über die nationale Perspektive hinausgeht. Sie trägt zur Stärkung des transeuropäischen Personen- und Güterverkehrs bei, verbindet periphere Alpenregionen mit bedeutenden Metropolitanräumen und schafft neue Chancen für Tourismus, Wirtschaft und Mobilität im gesamten Alpenbogen. In ihrer strategischen Bedeutung ist sie mit den grossen europäischen Nord-Süd- Korridoren vergleichbar und kann als zeitgemässe Alternative zur vom Bund wiederholt verworfenen Ostalpenbahn betrachtet werden.

Dario Giovanoli – Präsident Förderverein Alpenbahnkreuz Terra Raetica


(die ausführliche Stellungnahme Link)

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Land investiert in Bahn

  • Dachzeile: Südtirol/Vinschgau

Auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider hat die Landesregierung in ihrer Sitzung vom 12. Dezember das Investitionsprogramm 2025-2027 der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG genehmigt. Insgesamt stehen 14,8 Millionen Euro zur Verfügung, um Bahnstrecken, Bahnhöfe und Züge zu modernisieren und den öffentlichen Verkehr weiter auszubauen.
Ein wesentlicher Teil der Mittel fließt in die Stärkung der Bahnlinie Meran–Mals, einschließlich Verbesserungen an der Infrastruktur und außerordentliche Wartungsarbeiten. Die Fertigstellung der Zugremise in Mals wird vorangetrieben.
Zudem wird die Wartung der FLIRT-Züge finanziert, die im Besitz der STA sind und einen zentralen Bestandteil des lokalen Nahverkehrs darstellen. Gleichzeitig sieht das Programm die Finanzierung des 16. FLIRT-Zuges vor, der künftig für zusätzliche Kapazitäten und ein engmaschigeres Angebot sorgen soll.
Auch im Bereich der Intermodalität setzt das STA-Investitionsprogramm Akzente: Die Bushaltestelle beim Bahnhof Untermais wird erneuert, um den Umstieg zwischen Bus und Bahn zu erleichtern. Weitere Knotenpunkte im Land werden technisch aufgerüstet, damit sie auch bei erhöhtem Fahrgastaufkommen funktionieren und noch einfacher zugänglich sind.
Das Investitionsprogramm wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der STA und der Landesabteilung Mobilität ausgearbeitet.

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