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Das Sprachencafé geht weiter

  • Dachzeile: Schlanders

Am 10. Jänner geht es wieder los. Jeden Samstag von 10:00 bis 11:30 Uhr gibt es in der Bibliothek Schlandersburg die Möglichkeit, sich mit Muttersprachlern und Gleichgesinnten in ungezwungener Atmosphäre zu unterhalten, um die eigenen Fremdsprachkenntnisse zu erweitern. Angeboten werden Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und bei jedem 2. Treffen auch der lokale Dialekt. Die Teilnahme ist kostenlos. Ohne Anmeldung kann man einfach vorbeikommen. Der Bildungsausschuss freut sich auf zahlreiches Erscheinen!

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Krippenausstellung und Zithermusik

  • Dachzeile: Schloss Goldrain/Advent
  • Weitere Fotos - 1: Die Krippenfreunde Goldrain präsentierten ihre selbst gebauten Krippen im Graf-Hendel-Saal vom Schloss Goldrain
  • Weitere Fotos - 2: Gut besucht waren die beiden Konzerte vom Meraner Zitherkreis und der Musikkapelle Goldrain-Morter & des Männerchors Vierklang aus Goldrain.

Die Krippenfreunde Goldrain treffen sich seit Jahrzehnten jedes Jahr vor der Weihnachtszeit, um unter fachlicher Anleitung, ganz unterschiedliche Krippen zu bauen und anschließend auszustellen. Am 7. und 8. bzw. am 13. und 14. Dezember wurden die Krippen im Graf-Hendel-Saal präsentiert. Interessierte und viele Krippenfreunde kamen ins Schloss, um die traditionellen Tiroler Bauernkrippen, die Orientalischen Krippen und auch mehrere Laternenkrippen zu bestaunen. Als Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage lud das Schloss Goldrain außerdem zu den traditionellen Adventskonzerten am 8. Dezember in den Rittersaal. Um 15.00 Uhr gab es das Adventskonzert mit dem Meraner Zitherkreis unter der Leitung von Sepp Dentinger. Der Journalist Patrick Rina sprach einleitende Worte zu den verschiedenen Stücken, zitierte Texte von Rainer Maria Rilke, der 1875, also vor 150 Jahren in Prag geboren und 1926 in der Schweiz gestorben ist. Außerdem las er eine Erzählung von Anna Johanna Schwellensattel vor. Gemeinsam wurde das Lied „Es wird scho glei dumpa“ gesungen. Um 18.00 Uhr gab es das Adventskonzert der Musikkapelle Goldrain-Morter & des Männerchors Vierklang aus Goldrain. (hzg)

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Siedlungsforschung

  • Vorspann: Rainer Loose legte mit seiner Doktorarbeit „Siedlungsgenese des Oberen Vinschgau“ im Jahr 1974 den Grundstein für seine Liebe zum Vinschgau - und für äußerst fruchtbringende Forschungsergebnisse.
  • Dachzeile: Schluderns/Buchvorstellung
  • Redakteur: Heinrich Zoderer
  • Redakteur Bild:

Rainer Loose, geboren 1943 in Berlin, ist ein deutscher Geograph. Bis 2006 war er Professor für Geographie und historische Landeskunde an der Universität Mannheim. Zu Beginn der 1970er Jahre entdeckte er als Student den Obervinschgau und begann über diesen geographischen Raum seine Doktorarbeit zu schreiben. 1974 legte er nach zwei Jahren seine Arbeit „Siedlungsgenese des Oberen Vinschgau“ an der Universität Frankfurt am Main vor. Seine Doktorarbeit war der Beginn einer lebenslangen Erforschung des alpinen Raumes. Insgesamt sind es 65 wissenschaftliche Publikationen über Südtirol, das Trentino, Graubünden und den süddeutschen Raum. Rund die Hälfte seiner Forschungsarbeiten behandeln Vinschgauer Themen. Loose hat alle Archive durchsucht und mit seinen Arbeiten neue Erkenntnisse über die Siedlungsentwicklung gewonnen. Grundlage der Siedlungsentwicklung sind die Herrschaftsverhältnisse, die Grundherrschaft der damaligen Zeit. Als Anerkennung für seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Prof. Rainer Loose am 11. Mai 2024 den Ehrenring der Bezirksgemeinschaft Vinschgau erhalten. Am 5. Dezember 2025 wurde die letzte Publikation von Loose im Vuseum in Schluderns vorgestellt. Es ist eine umfangreiche Publikation mit 22 wissenschaftlichen Arbeiten von Rainer Loose, erschienen zwischen 1972 und 2012, herausgegeben vom Historiker David Fliri und Gustav Pfeifer, Direktor des Landesarchivs, als Band 53 der Veröffentlichungen des Südtiroler Landesarchivs. Anton Patscheider, der Präsident des Vintschger Museums, konnte bei der Buchpräsentation neben den Buchautor, auch seine Frau Ulrike und weitere Familienangehörige, den BM Heiko Hauser, die Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch, die Landeskonservatorin Karin Dalla Torre, die beiden Herausgeber David Fliri und Gustav Pfeifer und viele kulturell interessierte Personen begrüßen. Alle Redner lobten die umfangreichen und fundierten Recherchen, die Quellenstudien, die uns die Augen geöffnet und interessante Erkenntnisse über Siedlung, Herrschaft und Gesellschaft vermittelt haben.

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Carabinieri Stationschef verabschiedet

  • Dachzeile: Schluderns

Kurz vor dem Jahreswechsel 2025/26 wurde der Stationschef der Carabinieri Station Schluderns Francesco Bognanni bei einem Aperitif im Rathaus offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Heiko Hauser dankte Bognanni im Namen der Gemeinderäte und der Bürgerinnen und Bürger. Und er blickte auf dessen 15 Dienstjahre in Schluderns zurück. BM Hauser lobte Bognannis Umsichtigkeit, seinen offenen und freundlichen Umgang mit der Bevölkerung, seine Bereitschaft zu helfen, wo immer es ihm möglich war, und für seinen unermüdlichen Einsatz, die Sicherheit im Dorf zu gewährleisten. Dem Dank schlossen sich Capitano Giacchero Filippo an, der aus Schlanders gekommen war. Es dankten auch der Schludernser Gemeindesekretär Christian Messner, die Vizebürgermeisterin Sinja Abart und Referent Karl Ruepp. Bognanni wird auch als Pensionist weiterhin mit seiner Familie in Schluderns bleiben und wie bisher den Kontakt zur Bevölkerung pflegen. (mds)

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