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Jugend: Von Modenschau bis Trampolin-Power

  • Dachzeile: Jugendtreffs fResch Reschen und Juze Hoa
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In den Jugendtreffs fResch Reschen und Juze Hoad ist einiges los. Dass der Alltag so reibungslos läuft, liegt vor allem an der aktiven Mitbestimmung der Besucher. Das Herzstück bildet zwei engagierte Teams, die vor einigen Jahren auf ausdrücklichen Wunsch der Jugendlichen ins Leben gerufen wurden. Wer hier mitwirken möchte, durchläuft ein besonderes Auswahlverfahren, das an ein echtes Bewerbungsgespräch erinnert. Dieser Prozess motiviert die Jugendlichen sichtlich, Verantwortung zu übernehmen und den Alltag im Treff fleißig mitzugestalten. Wenn Mitglieder aussteigen, finden sich durch dieses Verfahren immer wieder neue motivierte Nachfolger, die aktiv mitdenken.
Wie erfolgreich diese Zusammenarbeit ist, zeigten die jüngsten Aktionen im gut besuchten Treff. Bei einer Faschingsparty organisierten die Jugendlichen nicht nur eine klassische Polonaise, sondern auch einen Laufsteg für eine Modenschau. Während der Feier war zudem Geschick gefragt: Bei verschiedenen Spielen konnten die Teilnehmer Punkte sammeln, wobei am Ende ein Preis für den höchsten Punktestand vergeben wurde. Solche Events stärken das Teambuilding und zeigen, dass die Jugendlichen ihre eigenen Ideen direkt in die Tat umsetzen können.
Ein besonderes Highlight der letzten Zeit war die gemeinsam geplante Fahrt nach Innsbruck, die in Kooperation mit dem Jugendhaus Phönix aus Schluderns durchgeführt wurde. Unter der Trägerschaft des Jugenddienstes Obervinschgau machten sich die Gruppen mit dem Busunternehmen Matzoll auf den Weg. Erstes Ziel war das „Flip Lab“ in Völs, wo sich alle beim Trampolinspringen auspowern konnten. Im Anschluss stand ein Besuch im Einkaufszentrum „DEZ“ in Innsbruck auf dem Plan, bei dem die Jugendlichen Zeit für einen gemeinsamen Einkaufsbummel hatten.
Auch im regulären Betrieb bringt die Jugend regelmäßig eigene Impulse ein. Besonders spontane Spiele, bei denen die Kooperation der Gruppe im Mittelpunkt steht, sind derzeit hoch im Kurs. Das Fazit der Verantwortlichen ist klar: Ohne das Engagement und den Fleiß dieser Teams wäre der Treff nicht der lebendige Ort, der er heute ist.

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Die Suldenstraße

  • Dachzeile: Buch

Mit „Die Suldenstraße 1890–2025“ erzählt Franz G. Angerer die außergewöhnliche Geschichte einer Straße, die weit mehr ist als eine bloße Verbindung zwischen Gomagoi und dem Suldner Hochtal. Auf Grundlage von über 300 wiederentdeckten Originaldokumenten und historischen Konstruktionszeichnungen entsteht ein lebendiges Bild davon, wie aus einem schmalen Saumpfad eine bedeutende „Kunststraße“ wurde.
Das Buch würdigt jene Wegmacher, Planer, Verwalter und Förderer, die mit ihrer Arbeit, ihrer Ausdauer und ihrem Weitblick das Hochtal erschlossen und seine Entwicklung über Generationen hinweg ermöglichten. Historische Fakten verbinden sich dabei mit persönlichen Erinnerungen zu einem authentischen Zeitdokument, das nicht nur von Technik und Infrastruktur erzählt, sondern vor allem von den Menschen hinter diesem Werk.
Ein Buch für alle, die sich für Südtirol, historische Verkehrswege und lebendig erzählte Regionalgeschichte interessieren.

 

Franz G. Angerer
Die Suldenstraße
170 Seiten, 20 × 26,6 cm,
Hardcover, Effekt! Buch,
Neumarkt – 2025
ISBN 979-12-5532-158-3;
€ 25,00

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Schutzprojekt Flussregenpfeifer

  • Dachzeile: Prad/Biotop Prader Sand

Der Flussregenpfeifer ist ein kleiner Watvogel, so groß wie ein Spatz. Er brütet auf vegetationsarmen Flächen in Wassernähe, besonders auf offenen Schotterflächen. Er bewohnt natürliche Flussläufe mit Schlamm-, Kies-, Sandbänken und Kiesgruben. Da es nur noch wenige solche Flächen gibt, ist seine Art vom Aussterben bedroht. In Südtirol leben zwischen 6 und 15 Brutpaare. Sie brüten südlich von Bozen, in der Passermündung bei Meran und in der Prader Sand. Aus diesem Grunde hat die Umweltschutzgruppe Vinschgau, zusammen mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz sowie der Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz das Schutzprojekt Flussregenpfeifer in der Prader Sand gestartet. Am 28. März gab es dort nach einer ornithologischen Wanderung eine Vorstellung des Gemeinschaftsprojektes, wobei alle Projektpartner und auch Behörden und Gäste geladen waren. Josef Gruber, der Vorsitzende der Umweltschutzgruppe Vinschgau und Rudolf M. Maurer, Biotoppate in der Prader Sand, begrüßten die Gäste und erläuterten das Projekt. Valentin Schroffenegger vom Amt für Natur der Außenstelle Meran, erklärte die Bedeutung des Biotops Prader Sand als Lebensraum für ganz seltene Tiere, Insekten und Pflanzen, auch als Brutraum für Zugvögel, die auf der roten Liste ganz oben stehen, wie der Flussregenpfeifer. Durch die Klimaerwärmung sind diese Tiere noch mehr gefährdet, aber auch der Mensch kann besonders in der Brutzeit die Ruhe dieser Tiere stören. Das Biotop Prader Sand ist rund 26 ha groß und einzigartig im Alpenraum, so Schroffenegger. Barbara Folie, die Stationsleiterin der Forststation Prad, meinte, dass die „Sand“ zu den schönsten Flecken zählt, mit einem weiten Rundblick auf die umliegenden Wälder und Gletscher. Der Forstbehörde geht es in erster Linie nicht darum zu strafen, sondern aufzuklären und zu sensibilisieren. Patrick Egger von der Arbeitsgemeinschaft für Vogelschutz, Simon Ferrara vom Dachverband und BM Rafael Alber unterstrichen die Besonderheit dieses Gebietes und betonten wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zum Gelingen dieses Schutzprojektes ist. (hzg)

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Ostern im Bürgerheim

  • Dachzeile: Schlanders

Am Ostersamstag lud das Bürgerheim Schlanders die Familien der Heimbewohner dazu ein, gemeinsam mit ihren Lieben an einer kleinen Osterfeier in den einzelnen Wohnbereichen teilzunehmen.
Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. Es wurde eine Auswahl an hausgemachten Kuchen serviert, die bei den Bewohnern und Gästen für Begeisterung sorgten und zum Verweilen einluden. Das schönste Ostergeschenk war für viele Bewohner aber der Besuch ihrer Liebsten und so zeigen solche Feste einmal mehr, dass das Bürgerheim nicht nur ein Ort der Pflege, sondern vor allem ein Ort des Lebens und des Miteinanders ist. Das Bürgerheim Schlanders freut sich außerdem mitteilen zu können, dass ein wichtiger Meilenstein in der Nachkrisenzeit erreicht werden konnte: Erstmals seit der Pandemie wurde wieder die vollständige Auslastung der maximalen Kapazität von 88 Betten erreicht.
Dieser Erfolg ist nicht nur ein Zeichen für das tiefe Vertrauen, dass die Bevölkerung dem Bürgerheim Schlanders entgegenbringt, sondern unterstreicht auch die Attraktivität des Bürgerheimes als Arbeitgeber. Diese volle Auslastung wurde nämlich nicht zuletzt durch die erfolgreiche Gewinnung zahlreicher neuer Mitarbeiter ermöglicht.

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