„zizibe“ & „chilpt“ Vogelwanderung am Morgen
- Dachzeile: Partschins
Gleich 22 unterschiedliche Vogelarten entdeckten die Frühaufsteher, die sich am 17. April um 6 Uhr morgens auf eine geführte vogelkundliche Erlebniswanderung trafen.
Die Sonne versteckte sich noch hinter den Bergspitzen, da war das Vogelkonzert schon voll im Gange. Zu Fuß über den Rablander Waalweg lud Birgith Unterthurner, Wildtierökologin, Vogelexpertin und Illustratorin, zum Hinhören und Entdecken mit dem Fernglas ein. Vielerorts waren das laute Trällern des Zaunkönigs sowie das melodische, abwechslungsreiche Flöten der Singdrossel zu hören. Immer wieder vernahm man auch das monotone „chilpt“ eines Spatzes. Die Vogelkennerin Birgith regte an, dem „zizibe“ der Kohlmeise aufmerksam zu lauschen und erzählte Wissenswertes zur lokalen Vogelwelt, deren Lebensräume und Eigenschaften. Gespannt konnten die Teilnehmenden mit dem Fernrohr den Buntspecht beim Klopfen und den Girlitz auf dem Apfelbaum beobachten, der Amsel zusehen, wie sie im Unterholz nach Regenwürmern pickte und im Geäst einer Birke suchten die Vogelinteressierten nach der singenden Mönchsgrasmücke, dessen wohlklingender Gesang mit einem Zwitschern beginnt, das darauf in ein klares lautes Flöten übergeht.
Groß war die Freude als es den Teilnehmenden gelang, die weilbliche Amsel ganz klar von der Singdrossel zu unterscheiden, die durch ein helleres, gesprenkeltes Federkleid vorne auf dem Bauch auffällt. Und auf der gesamten Wanderung wurde die Entdeckergruppe vom Kuckucksruf begleitet.
Die Wanderung wurde vom Tourismusverein Partschins angeboten. Weitere Termine: 30. April und 7. Mai
Astrid Fleischmann
- Aufrufe: 128












