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Ein schottischer Abend für alle Sinne

  • Dachzeile: Schlanders/Taka Tuka

Taka Tuka ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene in der Martin-Teimer-Straße in Schlanders. Ein Pub mit einem besonderen Flair. Am 17. September gab es auf dem Freigelände einen schottischen Abend mit einer Lesung, Dudelsackmusik und natürlich mit schottischen Whiskeys, serviert von Dave. Roman Altstätter aus Kortsch ist Abenteurer und Schottlandfan. Seine Abenteuerreisen führen ihn in entlegene Länder Europas, die er zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Kanu durchquert. Nach Schottland zog es ihn bereits 10-Mal zwischen 1987 und 1997. Jede Reise ist eine intensive Begegnung mit der Landschaft, den Menschen und der Kultur. Und regelmäßig zeigt Roman nach der Rückkehr seine Bilder in einer öffentlichen Veranstaltung und erzählt von den verschiedenen Begegnungen und Erlebnissen. Beim schottischen Abend zeigte Roman erstmals keine Bilder, sondern las aus seinen Reisetagebüchern vor. Die erste Reise 1987 unternahm er zu zweit. Per Anhalter, mit einem alten Rucksack und Zelt benötigten sie 2 ½ Tage, bis sie Schottland erreichten. Jede Reise war ein einmaliges Abenteuer. Sehr oft gab es Regen und kalte Winde, aber immer auch interessante Begegnungen in wunderschönen Landschaften. So erzählte er von einem Polarforscher, von buddhistischen Nonnen, Pub Betreibern, besonderen Schotten und Schottlandreisenden, aber auch von Möwen und Seehunden. Es waren Reisen entlang der Küsten, auf Inseln und Halbinseln, aber auch durch die Einsamkeit der schottischen Bergwelt. Roman spürte den Regen, genoss die Sonnenstrahlen, den Duft der Küstenluft, genauso wie den verführerischen Geschmack des schottischen Whiskys. Abwechselnd zur Lesung begeisterte Rudi Hölbling aus Mals die vielen Zuhörer:innen mit seiner Dudelsackmusik, eine Musik der Magie, der Sehnsüchte und der Träume. Rudi mit Schottenrock und die mystische, meditative Musik sorgten für eine besondere Atmosphäre. Gespielt wurde traditionelle Musik aus Schottland, Filmmusik und „Flower of Scotland“, die heimliche Hymne Schottlands. (hzg)

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Gemeinsam gegen Umweltverschmutzung

  • Dachzeile: Naturns/ World Cleanup Day
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Der 20. September wurde von der UN-Generalversammlung im Dezember 2023 offiziell als „World Cleanup Day“ in den UN-Kalender aufgenommen und ist somit die größte weltweite Bürgerbewegung zur Beseitigung von Müll und gegen Umweltverschmutzung. Das Ziel ist dabei, die Bevölkerung für die Themen Umweltschutz, Müllvermeidung und das Problem des sogenannten „Litterings“ (Verunreinigung des öffentlichen Raumes) zu sensibilisieren.
In Südtirol gab es dazu vom 17. bis zum 20. September verschiedene Projekte, so auch in Naturns, wo das Naturparkhaus Texelgruppe am Samstag, 19. September, zu einer gemeinsamen Müllsammelaktion aufrief. Die Informationen im Vorfeld stießen in der Bevölkerung auf reges Interesse, berichtet Annamaria Gapp Leiterin des Naturparkhauses, die Aktion selbst wurde dann aber nur zu zweit durchgeführt. Dabei wurde der Fahrradweg entlang der Etsch von Plaus bis Naturns von achtlos weggeworfenem Abfall wie Dosen, Bierflaschen und Verpackungsmüll befreit. Außerdem wurden an den Sitzgelegenheiten unzählige Zigarettenstummel und Snoosebeutel eingesammelt.
Im Rahmen der Aktion gab es am Naturparkhaus zudem einen Infostand mit Rätseln und interessanten Erklärungen zum Thema Müll und Ideen, wie jeder Einzelne selbst aktiv dazu beitragen kann, die Natur sauber und lebenswert zu halten.
Anna Pfitscher

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Morgenerwachen – Liebe, Lust und Palabiir

  • Dachzeile: Glurns/Palabira Tage

Die Vinschger Palabira Tage in Glurns sind eine Liebeserklärung an die Palabiir, an die Landschaften des oberen Vinschgaus und an Glurns. Das meinte Christof Anstein am 13. September um 7 Uhr in der Früh in der Frauenkirche in Glurns. Es war der Auftakt zum Morgenerwachen, ein musikalischer, literarischer Spaziergang am Sonntagmorgen im Rahmen der Vinschger Palabiratage, die vom 5. bis 20. September in Glurns stattfanden. Es war bereits die 17. Morgenwanderung, konzipiert und umgesetzt von Christof Anstein und organisiert vom OK Palabir. Nach einer musikalischen Einstimmung in der Frauenkirche durch die Goldeggmusi und einem besinnlichen Text aus dem Korintherbrief von Apostel Paulus über das Hohe Lied der Liebe, brachen die rund 40 Personen auf zu einer Wanderung entlang der Glurnser Stadtmauern. Zuerst führte die Wanderung innerhalb der Stadtmauer und anschließend vorbei an vielen Gärten und alten Bäumen außerhalb der Stadtmauer. Auf diesem 2-stündigen Rundweg mit insgesamt 10 Stationen gab es immer wieder Musik der vier Musiker:innen der Goldeggmusi aus Mals, mit Bernadette Kathrein (Harfe), Gernot Niederfriniger (Harfe und Akkordeon), Peter Moriggl (Trompete) und Myriam Tschnenett (Klarinette). Das Thema der diesjährigen Wanderung war die Liebe, die Lust und die Leidenschaft. Die alten Griechen kannten drei Formen der Liebe: Agape, die selbstlose, die aufopfernde Liebe, Philia, die freundschaftliche Liebe und Eros, die leidenschaftliche, die sinnliche Liebe. Christof Anstein rezitierte Gedichte aus dem mittelalterlichen Minnegesang, aus der Nibelungensage, aus Tristan und Isolde, ein Gedicht von Walther von der Vogelweide und von Oswald von Wolkenstein. Er spielte die verschiedenen Rollen aus einem Theaterstück von Vigil Raber, in welchem der Vater seine Töchter verheiraten will. Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Frühstück im Anger von Pia und Karl Hofer, zubereitet vom OK Palabir. Unter einem 150 Jahre alten Palabirnbaum genossen die Teilnehmer:innen das Frühstück und die Morgensonne. (hzg)

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Aquarellkurs

  • Dachzeile: Laas/Krebshilfe

Die Krebshilfe Vinschgau organisierte am 17. und 18. September einen Aquarellkurs für ihre Mitglieder und Vorstandsmitglieder. Als Leiter des Kurses konnte der Laaser Künstler Reinhold Tappeiner gewonnen werden, der nicht nur sein Atelier in Laas am Lechner Marmorwerkplatz für die acht Teilnehmerinnen zur Verfügung stellte, sondern für die Krebshilfe den Kurs auch unentgeltlich leitete. Zum Abschluss des Kurses erzählten die Teilnehmerinnen am 18. September bei einer kleinen Feier über ihre Erlebnisse im Umgang mit den Farben. Es war ein spannendes Experiment und eine tolle Erfahrung. Einige waren das erste Mal bei einem Malkurs dabei und haben den Kurs und das Zusammenspiel von Wasser, Farben und Papier als große Bereicherung erlebt. Monika Kuenrath, die Bezirksvorsitzende der Krebshilfe Vinschgau, dankte Reinhold Tappeiner und gratulierte den Kursteilnehmerinnen. Sehr erfreut zeigte sich Reinhold Tappeiner über die super Gruppe, die mit viel Energie in der kurzen Zeit interessante Arbeiten zustande gebracht hat. Wie er berichtete, war es der erste Kurs in seinem Atelier. Bei schönem Wetter wurde im Freien gearbeitet. Tappeiner führte die Kursteilnehmerinnen in die Aquarelltechnik ein und unterstützte sie beim Malen. Er hat aber auch über die Geschichte der Werkstatt und des Marmorwerkplatzes erzählt, wo früher Bildhauer gearbeitet und Marmorskulpturen hergestellt haben. Zum Abschluss wurden die Arbeiten im kleinen Ausstellungsraum, im Spaccio, besichtigt und bewundert und bei einem Buffet wurde noch lange über die Erfahrungen beim Malen gesprochen. (hzg)

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