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719.000 Euro für Umweltmaßnahmen

  • Dachzeile: Graun

Die Landesregierung hat am 19. Dezember den Umweltplan für das Wasserkraftwerk Graun für die Dreijahresperiode 2025-2027 gutgeheißen. Insgesamt stehen in diesem Zeitraum rund 719.000 Euro für Umweltverbesserungsmaßnahmen zur Verfügung, die der Konzessionär Alperia Greenpower GmbH finanziert.
Maßnahmen in Höhe von 100.000 Euro wird der Konzessionär Alperia Green Power selbst in Form von Milderungsmaßnahmen umsetzen. Unter anderem ist geplant, diese in die unterirdische Verlegung von elektrischen Freileitungen in Graun, in die Optimierung der Sedimentbewirtschaftung und in Lawinenverbauungen zu investieren. An die Ufergemeinde Graun im Vinschgau gehen insgesamt rund 413.000 Euro an Umweltgeldern, während auf das Land Südtirol im Zeitraum 2025-2027 rund 206.000 Euro an Umweltgeldern entfallen, die wiederum in Maßnahmen im Gebiet der Ufergemeinde fließen.

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Tischharfengruppe spielt bei Rorate

  • Dachzeile: Laas/Seniorenheim

Im Seniorenwohnheim von Laas, dem Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius, wird jeden ersten Donnerstag im Monat im Eingangsbereich mit den Heiminsassen und Angehörigen eine Hl. Messe gefeiert, musikalisch umrahmt von einer Musikgruppe. Bei der Roratefeier am 11. Dezember spielte im weihnachtlich geschmückten Raum die neu gegründete Tischharfengruppe. Die Tischharfe ist ein Saitenzupfinstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Was es braucht sind Geduld, Konzentration und fleißiges Üben. Die Notenblätter werden unter die Saiten auf den Resonanzkörper des Instrumentes aufgelegt und ermöglichen ein Spielen „vom Blatt“. Den ersten Kurs im Vinschgau mit Tischharfen organisierte Sibille Tschenett, die Koordinatorin des Musikprojekts Promusicante Vinschgau, mit der Musikpädagogin Angelika Jekic aus Augsburg. Nach dem ersten Auftritt im Seniorenwohnheim in Schluderns hatte die Tischharfengruppe am 11. Dezember den ersten Auftritt in Laas. Die Pflegedienstkoordinatorin Andrea Gufler begleitete zusammen mit den anderen Pfleger:innen die Heimbewohner in den großen Eingangsbereich. Sichtlich erfreut und überrascht von den sanften Weihnachtsklängen der Tischharfen, begleitet von Gitarren- und Harfenmusik, waren nicht nur die vielen Heimbewohner:innen, sowie die Angehörigen, sondern auch P. Jolly Joseph Chakkalakkal, der Pfarrer der Seelsorgeeinheit Laas, der die Messe feierte und den Heimbewohnern und den Angehörigen besinnliche und frohe Weihnachtstage wünschte. (hzg)

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Kinder beschäftigen sich mit Demokratie

  • Dachzeile: Schluderns
  • Weitere Fotos - 1: und üben sogar den Wahlvorgang

Was bedeutet Demokratie? Wer hat in einer Demokratie die Macht? Warum ist es wichtig wählen zu gehen? Seit wann dürfen Frauen wählen? Was bedeutet Meinungsfreiheit? Das sind einige der Fragen mit denen sich die Grundschulkinder aller Klassen in Schluderns im vergangenen November 2025 im Rahmen der Projekttage „Demokratie erleben“ beschäftigt haben. Bei Rollenspielen durften sie Vorschläge machen, diskutieren, gestalten, entschieden und einiges mehr. Dabei wurde bewusst gemacht, dass jede Stimme zählt und dass es wichtig ist, wählen zu gehen. Neben dem theoretischen Unterricht in den Klassen, bei dem die Themen rund um die Demokratie erläutert wurden, stand auch ein Besuch der Schülerinnen und Schüler der 4. Und 5. Klassen im Gemeindeamt auf dem Programm. Der Gemeindesekretär Christian Messner führte die Kinder durch die Räume im Haus und in den Sitzungssaal und erklärte, wie die Demokratie vor Ort funktioniert.
Mit dem Projekt ebneten die Lehrpersonen einer demokratischen Grundhaltung den Weg, die Kinder, als künftige Wähler verinnerlichen sollten, um möglichen Autokratien und Diktaturen Paroli bieten zu können. Denn das ist heute wichtiger denn je, in einer Zeit, in der die Demokratien weltweit stark unter Druck geraten. (mds)

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75 Jahre ASC Schlanders - Ein Jubiläum bewegt

  • Vorspann: Der ASC Schlanders-Raiffeisen feiert im Jahr 2026 sein 75-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das die Bedeutung des Vereins für das sportliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben im Vinschgau eindrucksvoll unterstreicht. Wir haben mit Präsident Georg Hasenburger über das Jubiläum, die Geschichte des Vereins und die Herausforderungen gesprochen.
  • Dachzeile: Schlanders
  • Redakteur: Angelika Ploner (Interview)
  • Redakteur Bild:

Vinschgerwind: 75 Jahre: Dieses Jubiläum nimmt der ASC Schlanders zum Anlass, um zu feiern. Was ist geplant?
Georg Hasenburger: Wir haben ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm zusammengestellt, das am 22. Januar mit der Auftaktveranstaltung in der BASIS in Schlanders beginnt. Dort findet ein Vortrag zum Thema „Vereinssport zwischen Spaß, Leistung und psychischer Gesundheit“ statt. Eingeladen sind alle Mitglieder, Trainer, Sponsoren, Fans, Partner, Sportler und Interessierte. Im Anschluss soll es einen gemütlichen Austausch geben. Über das gesamte Halbjahr läuft außerdem unsere Jubiläums-Lotterie, die vom 22. Januar bis 4. Juli dauert. Sie umfasst drei attraktive Hauptgewinne, welche beim Festakt verlost werden.
Dazu kommen zahlreiche Veranstaltungen der einzelnen Sektionen: vom Gemeindeskitag am 1. Februar in Schöneben über Vorträge, Präsentationen und Wettkämpfe bis hin zu Familien- und Aktionstagen. Den Abschluss bildet der große Festakt mit Sporttag am 4. Juli in der Matscher Au, der das Jubiläumsjahr würdig abrundet.

Vinschgerwind:Der ASC Schlanders-Raiffeisen steht für....
Hasenburger: Für Gemeinschaft, Engagement und sportliche Vielfalt. Unser Verein ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich bewegen, Ziele verfolgen und Freundschaften schließen. Wir stehen für Nachwuchsförderung, für ehrenamtliche Arbeit und für ein Miteinander, das weit über den Sportplatz hinausgeht. Der ASC ist ein Stück Dorfkultur und ein wichtiger sozialer Anker.
Vinschgerwind:Wie viele Mitglieder zählt der Verein?
Hasenburger: Der ASC Schlanders zählt aktuell rund 650 Mitglieder in sieben aktiven Sektionen (Fußball, Yolleyball, Yoseikan Budo, Tauchen, Wintersport, Fitness und Tischtennis. Diese Zahl zeigt, wie breit der Verein aufgestellt ist und wie stark er in der Bevölkerung verankert bleibt.
Vinschgerwind:Ein Blick in die Historie.
Hasenburger: Die sportlichen Wurzeln in Schlanders reichen bis in die Vorkriegszeit zurück – damals standen Turnen, Leichtathletik und Radfahren im Mittelpunkt. Die offizielle Vereinsgründung erfolgte im März 1950 unter Präsident Ernst Moser, der trotz schwieriger Rahmenbedingungen Großes leistete. 1962 wurde der Verein neu gegründet – getragen von Persönlichkeiten wie Luis Schuster, Luis Wielander, Robert Privora und Rudi Schuster. In den 1960er-Jahren folgte eine Phase des Aufbruchs: der Ausbau der Sportinfrastruktur, die Stärkung des Fußballsports, 1964 der Gewinn der Vinschgauer Fußballmeisterschaft und der Ankauf von Grundstücken für Sportplatz und Schwimmbad. Diese Entwicklung zeigt, wie viel Idealismus, Mut und Gemeinschaftsgeist in diesem Verein steckt.

Vinschgerwind:Ein besonderer Höhepunkt?
Hasenburger: Der Festakt am 4. Juli 2026 wird sicher ein festlicher Höhepunkt. Dort wollen wir die Geschichte des Vereins würdigen, die Menschen feiern, die ihn geprägt haben, und gemeinsam in die Zukunft blicken. Außerdem sind den ganzen Tag sportliche Wettkämpfe aller Sektionen geplant.
Wenn man 75 Jahre Vereinsgeschichte betrachtet, wird einem bewusst, wie viel Leidenschaft, Zeit und Herzblut unzählige Menschen investiert haben. Ohne diese Begeisterung wäre der ASC nicht das, was er heute ist.
Vinschgerwind:Ein herausfordernder Moment in der Vereinsgeschichte?
Hasenburger: Es gab mehrere Phasen, die uns gefordert haben. Die sog. Reform des Sports und die damit verbundenen strukturellen Anpassungen und bürokratischen Aufwände sowie die statutarischen Anpassungen an nationale Vorgaben waren für viele Vereine eine Herausforderung – auch für uns.Die Corona-Pandemie war zweifellos eine der schwierigsten Zeiten: Trainingsausfälle, Unsicherheiten, fehlende Begegnungen – all das hat uns als Verein stark belastet. Und natürlich gab es auch Konflikte innerhalb einzelner Sektionen, wie sie in jedem großen Verein vorkommen.
Vinschgerwind:Ein Blick in die Zukunft: Wie motiviert man Kinder und Jugendliche in Zukunft für einen sportlichen Verein?
Hasenburger: Indem man ihnen Räume gibt, in denen sie sich entfalten können. Sport bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Fähigkeiten zu entdecken, Ziele zu setzen und Verantwortung zu übernehmen. Wichtig sind gute Trainerinnen und Trainer, Freude am Training, Gemeinschaftserlebnisse und ein Umfeld, das Leistung anerkennt, aber nicht über alles stellt. Wir möchten zeigen, dass Sport nicht nur körperlich, sondern auch mental stärkt – und dass ein Verein ein Ort ist, an dem man wachsen kann.

Vinschgerwind: Abschließend eine persönliche Frage: Was ist für Sie wahre Größe im Sport?
Hasenburger: Wahre Größe im Sport zeigt sich für mich in der Art und Weise, wie jemand mit Leistung, Erfolg und Niederlagen umgeht. Sie zeigt sich in Fairness, Professionalität, Disziplin, Verlässlichkeit und der Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein Sportler oder eine Sportlerin beweist Größe, wenn er oder sie klare Ziele verfolgt, konsequent arbeitet und auch unter Druck strukturiert und fair bleibt. Größe bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für das eigene Handeln, für das Team und für den sportlichen Prozess.

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Neujahrskonzert mit Verdi und Strauss

  • Dachzeile: Schlanders/Kulturhaus

Kein Neujahrskonzert ohne Johann Strauss, dem Walzerkönig, das meinte Matteo Bodini, Cellist im „Orchestra Bartolomeo Bruni APS“ und Moderator des Neujahrskonzertes am 4. Jänner in Schlanders. Daniel Clemente, seit 1. Jänner der neue Präsident im Kulturhauses Karl Schönherr Schlanders, konnte im Sparkassensaal nicht nur die 35 Musiker:innen des Sinfonieorchesters aus Cuneo begrüßen, sondern auch Vertreter der Kirche und der Gemeinde und viele musikalisch interessierte Bürger aus dem ganzen Vinschgau. Die Bürgermeisterin Christine Kaaserer wünschte beim traditionellen Neujahrskonzert allen ein glückliches und erfülltes Jahr und den Mut, die Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Das rund 2-stündige Konzert wurde mit der schwungvollen Ouvertüre zur Oper Carmen von Georges Bizet eröffnet. Neben vier Werken von Johann Strauss Sohn, den Walzerkönig, wurden auch drei bekannte Werke von Giuseppe Verdi aus den Opern Rigoletto und La Traviata aufgeführt. Großen Anklang fanden dabei besonders die Arie „La donna é mobile“ aus der Oper Rigoletto und die weltberühmte Tritsch Tratsch Polka von J. Strauss. Aufgeführt wurde auch die Arie „Madamina, il catalogo è questo“ aus Mozarts Oper Don Giovanni und das Duett „Là ci darem la mano“, ebenfalls aus Mozarts Don Giovanni. Aus Giacomo Puccinis Oper Turandot wurde „Nessun dorma“, eine der berühmtesten Tenor‑Arien der Operngeschichte präsentiert und von Gaetano Donizetti das Duett „Barcarola a due voci“ aus L’elisir d’amore. Zum Abschluss des offiziellen Programms erklang der Donauwalzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss (Sohn), die inoffizielle Hymne Wiens und heimliche Nationalhymne Österreichs und „Brindisi“ aus La Traviata, ein berühmtes, schwungvolles Duett von Giuseppe Verdi. Als Zugabe gab es noch Klänge voller Harmonie und Lebensfreude, ein Mix aus bekannten Weihnachtsliedern und den Radetzky-Marsch, einen der berühmtesten Märsche der Welt, komponiert 1848 von Johann Strauss (Vater). Dazu gab es großen und langanhaltenden Applaus. (hzg)

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