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Jugend: Zwischen Fitness und Körperkult

Vor allem für Jungs gehört das Fitnessstudio heute selbstverständlich zum Alltag. Krafttraining scheint immer wichtiger zu werden. Der muskulöse Körper mit breiten Schultern und ein sichtbares Sixpack gilt für viele als Ideal. Teilweise entwickelt sich sogar ein regelrechter Fitnesswahn.
Eine große Rolle spielen dabei soziale Medien. Auf TikTok, Instagram und YouTube werden täglich durchtrainierte Körper, Trainingspläne und sogenannte Transformationen gezeigt. Dazu kommen ständig neue Fitnessprodukte. Proteinpulver werden getestet, miteinander verglichen und nach Geschmack, Preis und Inhaltsstoffen bewertet.
Krafttraining selbst ist natürlich nichts Schlechtes. Wer regelmäßig und vernünftig trainiert, kann stärker und fitter werden und dabei Selbstvertrauen entwickeln. Auch Disziplin und ein besseres Körpergefühl können positive Folgen sein. Kritisch wird es jedoch, wenn das Training nicht mehr aus Spaß oder für die eigene Gesundheit stattfindet, sondern aus dem Gefühl heraus, nicht gut genug auszusehen.
Dann kann aus „Ich möchte stärker werden“ schnell ein „Ich muss noch muskulöser aussehen“ werden. Manche Jugendliche vergleichen ständig ihren Körper mit anderen, achten obsessiv auf Kalorien und Eiweiß oder haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie einen Trainingstag ausfallen lassen.
Hinter diesem Trend steckt auch ein bestimmtes Bild von Männlichkeit. Ein Junge soll stark, muskulös und selbstbewusst sein. Wer diesem Ideal nicht entspricht, kann schnell das Gefühl bekommen, weniger attraktiv oder weniger „männlich“ zu sein.
Jungs sollten sich von diesem Druck nicht verrückt machen lassen. Jeder Körper entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Man muss nicht aussehen wie ein Fitness-Influencer, um stark, attraktiv oder selbstbewusst zu sein. Fortschritte im Training sind schön, aber genauso wichtig ist es, sich selbst zu akzeptieren und sich nicht jeden Tag mit anderen zu vergleichen.
Wer gerne trainiert, sollte das ruhig tun, mit Spaß, Geduld und ohne den Zwang, perfekt aussehen zu müssen. Muskelaufbau braucht Zeit, und echte Stärke bedeutet nicht nur, schwere Gewichte zu bewegen. Sie bedeutet auch, sich selbst treu zu bleiben, Pausen zu akzeptieren und sich nicht von jedem neuen Trend verunsichern zu lassen.

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Stand-up Comedy kehrt nach Schlanders zurück

  • Dachzeile: BASIS Schlanders

Nach der ausverkauften Premiere im März geht die Stand-up-Reihe in die zweite Runde: Am Sonntag, 13. September 2026, gastiert Steh Auf Comedy erneut im KASINO Kulturclub der BASIS Vinschgau Venosta. Ab 19 Uhr treffen unterschiedliche Handschriften der deutschsprachigen Stand-up-Szene auf zwei lokale Stimmen aus Südtirol. Das Publikum erwartet keine Wiederholung der ersten Ausgabe, sondern ein neuer Abend mit neuen Geschichten, neuen Perspektiven und einem komplett veränderten Line-up. „Bei der Premiere war sofort spürbar, wie groß die Lust auf moderne Live-Comedy im Vinschgau ist. Genau diese Energie wollen wir im September wieder aufnehmen – mit einem neuen Line-up, starken lokalen Stimmen und einem Abend, der Menschen zusammenbringt.“, so Yahya Pervaiz, Gründer und Moderator von Steh Auf Comedy.
Durch den Abend führt Yahya Pervaiz, der in Schlanders aufgewachsen ist und heute in der Münchner Comedy-Szene auftritt und veranstaltet. Mit dabei ist Daniel Jara, bekannt aus „Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club“ im Bayerischen Rundfunk. Außerdem stehen Markus Beck, genannt Becki, Lena Carola sowie der in Augsburg geborene Comedian Philipp Stieglitz auf der Bühne.
Die Südtiroler Perspektive bringen Alex Giovanelli aus Bozen – eine prägende Stimme der regionalen Poetry-Slam- und Spoken-Word-Szene – und der Vinschger Buono Memes, der mittlerweile über Südtirol hinaus bekannt ist, in den Abend ein.

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SelberGMOCHT mit regionalen Produkten

  • Dachzeile: Schlanders/Eventmarkt
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Bereits zum sechsten Mal fand am 29. August in Schlanders der Eventmarkt SelberGMOCHT statt. Von 9:00 bis 16:30 Uhr präsentierten über 75 Südtiroler Aussteller vom Dammlplatz über die Fußgängerzone bis zum Sparkassenplatz ihre Waren und boten diese zum Verkauf an. SelberGMOCHT Südtirol (https://www.selbergmocht.it/) ist eine Online-Plattform für alle, die handgefertigte, einzigartige Produkte suchen oder verkaufen möchten. Es geht um Nachhaltigkeit, Regionalität und die Förderung des lokalen Handwerks und Kunsthandwerks und um die Bewahrung und Verbreitung der Südtiroler Handwerkskultur. SelberGMOCHT organisiert auch Event Märkte in Südtirol. Handwerker, Kunsthandwerker und Südtiroler Lebensmittelproduzenten stellten ihre Produkte vor: Schmuck, Näharbeiten, Keramik, Zeichnungen, Produkte aus Holz, Ton oder Leder. Kleider, Hausschuhe, Honig, Würste, Speck, Käse und Brot gab es zu kaufen, genauso Körbe, Taschen, Bilder und Decken. Für Speis und Trank war der SMOKER Simon mit seinen Grillspezialitäten zuständig, sowie die lokale Gastronomie von Schlanders. Die Sankt Pauls Tschäss Band sorgte mit ihrer lebendigen und schwungvollen Musik für die musikalische Unterhaltung. (hzg)

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„Together Sounds better“

  • Dachzeile: Gemeinschaftskonzert

Am 22. Juli 2026 wurde der Musikpavillon in Kastelbell zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Abends. Unter dem Motto „Together Sounds better“ luden die Musikkapellen Tschars und Kastelbell zu einem gemeinsamen Konzert ein.
Unter der musikalischen Leitung von Charlotte Rainer und Sybille Kofler präsentierten die beiden Kapellen ein modernes und vielseitiges Programm. Neben den musikalischen Darbietungen sorgten Gesangseinlagen, verschiedene Soli und eine stimmungsvolle Lichtshow für zusätzliche Höhepunkte. Auch kurze Theatereinlagen lockerten das Programm auf.
Durch den Abend führte Johannes Kofler, der als Sprecher und Showmaster mit viel Charme und Humor für eine gelungene Verbindung zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte.
Musikalisch stand der Abend ganz im Zeichen von bekannten Melodien aus Jazz, Swing und Pop. So wurden unter anderem „New York, New York“, „Something Stupid“ und „Fly Me to the Moon“ aus den Frank Sinatra Classics von Stefan Schwalgin dargeboten. Mit „Sunny“ von Bobby Hebb erklang ein weiterer bekannter Klassiker. Bei dem Stück „On the Sunny Side of the Street“ von Jimmy McHugh präsentierte Sybille Kofler ihre jazzige Stimme. Auch die Stücke „Dancing Show“ und „Wave“ fügten sich passend in das moderne Programm ein.
Das Konzert nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise: „A Night in Havana“ von Lars Ericsen brachte karibisches Flair nach Kastelbell, während die Filmmusik zu Aladdin für einen ganz anderen musikalischen Farbtupfer sorgte. Mit „Caravan“ von Duke Ellington, arrangiert von Naohiro Iwai, präsentierten die Musikantinnen und Musikanten schließlich noch einen echten Jazzklassiker.
Nach dem letzten offiziellen Programmpunkt war jedoch noch lange nicht Schluss. Als Zugabe erklang „My Way“ aus den Frank Sinatra Classics bei dem Charlotte Rainer nochmals mit einem Posaunen-Solo glänzte und die beiden Kapellen sorgten damit für einen gefühlvollen Abschluss des musikalischen Abends.
Die abwechslungsreiche Auswahl zeigte, wie vielseitig moderne Blasmusik sein kann. Mal kraftvoll und mitreißend, mal gefühlvoll und ruhig.
Die Stimmung unter den zahlreichen Gästen war von Beginn an hervorragend. Immer wieder belohnten die Zuhörer die Musikerinnen und Musiker mit begeistertem Applaus, der sich am Ende des Konzertes in tosendem Beifall entlud.
Am Ende des Konzertabends verließen die Musikantinnen und Musikanten spielend die Bühne und verabschiedeten sich auf diese Weise musikalisch von ihrem begeisterten Publikum.
Das Gemeinschaftskonzert „Together Sounds better“ machte seinem Namen alle Ehre. Die Musikkapellen Tschars und Kastelbell bewiesen eindrucksvoll, dass gemeinsames Musizieren nicht nur musikalisch verbindet, sondern auch für ein starkes Gemeinschaftsgefühl sorgt. Ein rundum gelungener Konzertabend, der den Besucherinnen und Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Hannah Stricker

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