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Patergartl soll wachsen

  • Dachzeile: Schlanders
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Vor einem Jahr ist der Gemeischaftsgarten Patergartl im Kapuzineranger in Schlanders gestartet. Auf einer kleinen Fläche und im dort leer stehenden Glashaus wurden etwa Kartoffeln, Tomaten, Melanzane oder Gurken angepflanzt. Beackert wurde nur ein Bruchteil jener Fläche, die eigentlich als Gemeinschaftsgarten im Projekt Kapuzineranger vorgesehen ist.
„Der Grundstein ist gelegt, die Idee geboren und diese soll weiter wachsen“, sagten vergangenen 22. Februar 2026 Ingrid Gurschler und Helga Karner bei der Vorstellung des Gemeinschaftsgartens im Avimundus. Beide sind Mitglieder im Verein Gemeinschaftsgarten Patergartl, der aus der Initiativgruppe hervorgegangen ist und vor einem Jahr gegründet wurde. Gurschler: „Dies ist ein bedeutsamer Abend. Wir freuen uns, dass nach einem langen Weg des Suchens und Zusammenfindens der Gemeinschaftsgarten seinen Platz im Kapuzineranger gefunden hat. 2025 haben wir das Areal kennengelernt und Organisatorisches erkundet. Wir haben es jetzt an die Zeit befunden an die Öffentlichkeit zu gehen: Was daraus geworden ist und was noch daraus werden soll.“ Karner: „Wir sind in der glücklichen Lage im Zentrum von Schlanders einen Gemeinschaftsgarten aufbauen zu dürfen. Das ist einzigartig.“Das Projekt soll wachsen, die Mitgliederzahl ebenso. Acht Mitglieder zählt der Verein derzeit.
Neben dem Gemeinschaftsgarten stehen auch Mietbeete zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist die Mitgliedschaft und Mitarbeit im Gemeinschaftsgarten. Die Mitgliedschaft kostet 30 Euro, so sieht es das Reglement des Vereins vor. Regeln und eine klare Kommunikation sind für ein reibungsloses Miteinander im Gemeinschaftsgarten wesentlich. Das betonten Brigitte Gritsch vom Gemeinschaftsgarten Staben und Evi Keifl, die einen Dokumentarfilm über Gemeinschaftsgärten in und außerhalb Südtirols gedreht hat und der den Interessierten im Avimundus einen umfassenden Einblick gab. Das Reglement für das Patergartl sieht zudem eine ökologische Bewirtschaftung vor. Die Botschaft des Abends war klar: „Es ist ein Abenteuer und wir würden uns freuen, wenn neue Interessierte dazustoßen würden.“ (ap)

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Verein Sortengarten

  • Dachzeile: BASIS Schlanders/Südtirol

Der Verein Sortengarten Südtirol hielt kürzlich seine Vollversammlung in der Basis in Schlanders ab. Obfrau Elisabeth Pircher begrüßte die anwesenden Mitglieder und führte gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern durch die Tagesordnung. Neben der Genehmigung des Protokolls der außerordentlichen Vollversammlung 2025 stand vor allem der Tätigkeitsbericht des neuen Vorstandes im Mittelpunkt. Gleichzeitig sprach der neue Vorstand seinen Vorgängern großen Dank für die jahrelange Pionierarbeit aus. Insbesondere für den Aufbau der Bereiche Obst, Gemüse, Vieh und Wildblumen, für das gewachsene Netzwerk sowie für die strukturelle Sichtbarkeit mit Homepage, Apfellehrpfad Gargazon und Sortenquartier Immenburg.
Der Verein war 2025 bei 14 Märkten vertreten, darunter Saatgutfeste in Vahrn, Mals und Birchabruck. In den Fachgruppen wurden zahlreiche Initiativen umgesetzt: von der Erneuerung der Schautafeln am Apfellehrpfad über Treffen mit Gemeindevertretern bis hin zu Aktivitäten im Tier- und Wildblumenbereich.
Für 2026 kündigt der Verein ein vielfältiges Jahresprogramm an: Saatgutmärkte, die Auftaktveranstaltung „Kraut und Kobis“ am 7. März in Brixen, die Fortführung von SoVie sowie interne Praxistage und Lehrfahrten.
Ziel des Vereins bleibt es, Bewusstsein zu schaffen, Wissen zu vermitteln, zu begeistern und zu vernetzen, um die Vielfalt alter Sorten und Rassen zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.

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Neu bei VOG-Products: Tankzugverladung und Labor

  • Dachzeile: Leifers/Vinschgau

Mit der feierlichen Durchtrennung des Bands wurde gestern die neue Tankzugverladung und das Labor offiziell in Betrieb genommen. Das moderne Gebäude stellt einen bedeutenden Meilenstein für Effizienz, Qualitätssicherung und Mitarbeiterkomfort dar.
Das neue Gebäude vereint Verladung, Labor- und Mitarbeiterbereiche zentral an einem Standort.
Im Erdgeschoss befindet sich eine geschlossene Halle mit einer überdachten Tankzugverladung, die mit fünf (künftig sechs) Verladestellen die parallele Befüllung ermöglicht. Durch die neue Technik konnte die reine Verladezeit für Saft deutlich reduziert werden: Mit einer Leistung von 50.000 Litern pro Stunde lässt sich ein Tankwagen mit 25.000 Litern nun in rund 30 Minuten befüllen – ein Zeitgewinn von 15 bis 20 Minuten gegenüber der bisherigen Leistung. Der überwiegende Großteil der von VOG Products bereitgestellten Halbware verlässt das Unternehmen im Tankzug.
Rund 13 Mitarbeiter sind im Tank-Management tätig und steuern sämtliche Abläufe. Für die anliefernden und abholenden Fahrer steht ein eigenständiger Bereich mit Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen zur Verfügung.
Im ersten Obergeschoss wurden Kühlbereiche mit drei unterschiedlichen Temperaturzonen untergebracht, in denen Rückstellmuster zentral gelagert werden. Zusätzlich umfasst diese Ebene Büros sowie Sozial- und Aufenthaltsräume und Umkleiden für insgesamt 70 Mitarbeiter.
Das zweite Obergeschoss beherbergt die neuen Räume für das Labor. Den etwa 16 Labor-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern stehen rund 600 m² Arbeitsraum zur Verfügung. Im Jahr werden rund 60.000 Analysen durchgeführt, von denen rund 36% mikrobiologische Analysen sind. Ein kleiner Probenaufzug verbindet das Erdgeschoss direkt mit dem Labor, sodass Muster schnell und hygienisch transportiert werden können. Die moderne Labor-Ausstattung verbessert Arbeitsabläufe und stärkt die Qualitätssicherung.

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Spendenrekord bei Primelaktion

  • Dachzeile: Martell

1.632,70 Euro für Südtiroler Brustkrebsforschung gesammelt: Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Gemeindefrauenausschuss Martell gemeinsam mit dem KVW Martell an der landesweiten Primelaktion der SVP-Frauen. Am 22. Februar wurde in der Pfarrkirche das Patrozinium zur Heiligen Walburga gefeiert. Im Anschluss daran konnte im Bürgerhaus bei der Walburgafeier gegen eine freiwillige Spende ein Frühlingsgruß mit nach Hause genommen werden.
Mit den Spendengeldern wird eine Südtiroler Forschungsstudie unterstützt, die die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmethoden für Brustkrebspatientinnen untersucht. Das Ziel der Studie besteht darin, die Nebenwirkungen taxanhaltiger Chemotherapien auf das periphere Nervensystem zu reduzieren und die Lebensqualität der Patientinnen während und nach der Behandlung zu verbessern. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei der Brixner Primaria Dr.in Sonia Prader. In diesem Jahr konnten 1.632,70 Euro überwiesen werden. „Die Primelaktion läuft in unserer Gemeinde jedes Jahr sehr gut, heuer konnten wir sogar einen neuen Spendenrekord erzielen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen für die zahlreichen Spenden“, schreiben die Mitglieder des Gemeindefrauenausschusses und des KVW Martell in einer Aussendung.

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