Zum Hauptinhalt springen

Großer Erfolg für die Musikkapelle Mals

  • Dachzeile: Mals/Riva del Garda

Ein herausragender Erfolg für die Musikkapelle Mals: Wie bereits im Zweijahresrhythmus üblich, stellte sich die Kapelle auch heuer wieder einer internationalen Fachjury – und das mit großem Erfolg. Nach den Teilnahmen in den Jahren 2010, 2014 und 2016 führte der Weg erneut zum renommierten Wettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva del Garda.
Unter der Leitung von Kapellmeister Hanspeter Rinner trat die Musikkapelle Mals in der 1. Kategorie an und stellte sich dort dem Vergleich mit zehn weiteren hochkarätigen Formationen. Bewertet wurde der Wettbewerb von einer international besetzten Jury, deren Präsident kein Geringerer als der bekannte Komponist Jacob de Haan war.
Nach einem kurzen Einspielstück eröffnete die Kapelle ihren Auftritt mit dem Pflichtstück „Eiffel Tower“ von Otto M. Schwarz. Im Anschluss präsentierten die Musiker mit dem Selbstwahlstück „Victory“ aus der Feder von Rossano Galante ein weiteres anspruchsvolles Werk, das sowohl musikalisches Feingefühl als auch technische Präzision verlangte.
Die intensive Probenarbeit der vergangenen drei Monate machte sich deutlich bemerkbar: Besonders in den Bereichen Intonation und dynamische Gestaltung konnte sich die Kapelle weiterentwickeln. Hochkonzentriert und mit großer Spielfreude gelang es den Musikern, die einstudierten Werke überzeugend auf die Bühne zu bringen. Das Publikum dankte es mit langanhaltendem Applaus. Spannend wurde es im Anschluss an den Auftritt: Anders als bei früheren Teilnahmen wurde das Ergebnis nicht unmittelbar bekanntgegeben. So hieß es für die Musiker zunächst abwarten – was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Gemeinsam mit ihren Begleitpersonen wurde der Abend gebührend gefeiert.
Am Sonntag, den 29. März, folgte schließlich die mit Spannung erwartete Preisverleihung. Im feierlichen Rahmen wurden die Ergebnisse verkündet – mit einem hervorragenden Ausgang für die Musikkapelle Mals: Mit 89,42 Punkten sicherte sich die Kapelle den 3. Platz in der 1. Kategorie. Außerdem wurde der der Sonderpreis für Solo Oboe und 1. Klarinette an die Oboistin Anna Rinner und an die 1. Klarinettistin Myriam Tschenett verliehen.
Nach diesem großen Erfolg richtet sich der Blick nun wieder nach vorne. Die Musikkapelle Mals freut sich auf die kommenden Proben sowie die nächsten Auftritte, unter anderem bei der Florianifeier und der Erstkommunion. Ein Erfolg, der nicht nur die Musiker selbst, sondern die gesamte Bevölkerung stolz macht.

lay3_gesellschaft_oben

  • Aufrufe: 217

Tierischer Nachwuchs

  • Dachzeile: Glurns

An der Grundschule Glurns schlüpften in der Woche vor Ostern mehrere kleine Küken aus ihren Eiern. Schon Tage zuvor beobachteten die Kinder gespannt den Brutkasten im Lehrerzimmer. Als die ersten Eier kleine Risse bekamen, wurde die Aufregung immer größer. Die Schülerinnen und Schüler konnten miterleben, wie sich die Küken piepsend mit ihrem weichen Flaum aus ihren Schalen befreiten. Das Projekt war ein besonderes Erlebnis für die Kinder und eine spannende Erfahrung. Sie lernten vieles über das Leben der Hühner. Nach einigen Tagen durften die 17 geschlüpften Küken auf einen Bauernhof ziehen. Am Ende waren sich alle einig: Der „Kükenschlupf“ an der Grundschule war ein echtes Highlight im Unterricht. (mds)

lay3_gesellschaft_unten

  • Aufrufe: 213

Spontan und kreativ: Improtheater Carambolage

  • Dachzeile: Schloss Goldrain

Die vielen Besucher im Graf Hendel Saal im Bildungshaus Schloss Goldrain erlebten am 27. März einen ganz außergewöhnlichen Theaterabend. Auf der kleinen, aber feinen Bühne standen zwei Schauspieler (Peter Schorn und Gerd Weigel) und eine Schauspielerin (Brigitte Knapp). Sie spielten ohne Plan, ohne Proben, ganz spontan, aber genial, mit voller Energie und tollen Überraschungen. Ebenso spontan wurden sie musikalisch auf einem E-Piano von Leonhardt Kinzel begleitet, der es meisterhaft verstand die Theaterstimmung in eine passende musikalische Atmosphäre einzubetten. Es waren knapp zwei Stunden Improvisationstheater auf hohem Niveau, facettenreich präsentiert vom Improtheater Carambolage aus Bozen. Um diese besondere Kleinkunstszene zu erleben, muss man normalerweise das Kellertheater Carambolage in Bozen besuchen. Wir haben es in den Vinschgau geholt, um diese Theaterform auch hier zu genießen, so Maria Raffeiner, die Bildungsreferentin im Schloss Goldrain. Seit über 20 Jahren gibt es das Improtheater Carambolage. Die Improvisation, die Kreativität stehen im Mittelpunkt. Durch die Interaktion mit dem Publikum entsteht ein Programm, das sich im spontanen Spiel entwickelt und dessen Verlauf weder vom Publikum, noch von den Spielern vorhersehbar ist. Die Schauspieler sammeln vom Publikum verschiedene Gegenstände ein und fordern die Besucher auf, spontan Signalwörter oder Kernsätze zu äußern. Mit diesen Gegenständen, Wörtern und Sätzen werden Kurzszenen und Songs entwickelt. Mit den spontan geäußerten Begriffen „Montani“, „Töniegg“ und „Erika – Kribbeln im Bauch“ sangen die drei Schauspieler drei Songs für den Eurovision Song Contest. Dann präsentierten sie drei Fernsehsendungen zu folgenden Inputs: „Mit einem Patschen im Stau“, „Warum hast du das getan?“ und „Echtzeitüberweisung kostet dem Kunden viel Geld“. Zum Schluss gab es ein Interview mit einem Brauchtumsforscher über einen alten, vielfach vergessenen Brauch, das Brennsupp Essen am Karfreitag, zubereitet mit einer Brotgramml. Vom Publikum kam immer wieder großer Applaus und es gab viel zu lachen. (hzg)

lay3_gesellschaft_mitte

  • Aufrufe: 215

Ehrungen für langjährige Theatertätigkeit

  • Dachzeile: Theaterverein Burgeis

Die Theatertradition in Burgeis reicht bis ins Jahr 1929 zurück. Seither prägen regelmäßige Aufführungen das kulturelle Leben des Dorfes, zunächst an ungewöhnlichen Spielorten wie Gasthäusern, Tennen, der Fürstenburg und sogar in einer Gruft. Seit 1978 finden die Produktionen im Schulgebäude sowie nach der Errichtung des Kulturhauses dort statt. Insgesamt engagierten sich in den vergangenen Jahrzehnten weit über hundert Mitwirkende auf und hinter der Bühne. Für ihre langjährige Treue zur Bühne wurden kürzlich sieben Mitglieder im Rahmen der Vollversammlung des Südtiroler Theaterverbandes in Bozen für jeweils 40 Jahre Bühnentätigkeit geehrt. Die diesjährige Vollversammlung bot im Waltherhaus einen besonders festlichen Rahmen, da der Verband heuer sein 75-jähriges Bestehen feiert. Die Burgeiser Bühne fiel dabei nicht nur durch ihre starke Präsenz, sondern auch durch ein geschlossenes Outfit auf. Dies wurde im Saal mit besonderem Applaus gewürdigt. Die Ehrungen markieren zugleich den Auftakt zu den Vorbereitungen für ein bedeutendes Jubiläum: Im Jahr 2029 wird die Burgeiser Bühne das 100-jährige Bestehen feiern. (lu)

lay3_gesellschaft_unten

  • Aufrufe: 217