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Die Schulden der Gemeinden

  • Dachzeile: Bozen/Vinschgau

Die Verschuldung der Süd-Tiroler Gemeinden ist in den vergangenen Jahren weiter deutlich zurückgegangen. Dies geht aus einer aktuellen Antwort auf eine Landtagsanfrage der Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit zur Pro-Kopf-Verschuldung und Gesamtverschuldung aller Süd-Tiroler Gemeinden hervor. Während die Gemeinden im Jahr 2020 noch mit insgesamt fast 497 Millionen Euro verschuldet waren, lag die Gesamtverschuldung im Jahr 2024 nur mehr bei rund 295 Millionen Euro. Auch die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung sank im selben Zeitraum von 935,59 Euro auf 552,89 Euro. Vor rund zehn Jahren, am 31. Dezember 2015, waren es hingegen noch 643 Millionen Euro.
Im vorderen Verschuldungsfeld der Gemeinden Südtirols findet sich auf dem vierten Platz die Gemeinde Schlanders, die 2024 eine Gesamtverschuldung von 11.246.966,96 € und eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1.792,92 € aufweist. Mit der größten Pro-Kopf-Verschuldung im Lande liegen Taufers mit 4.633,49 Euro und Glurns mit 3.554,65 Euro auf Platz eins bzw. zwei im Jahr 2024. Martell ist mit 1.987,64 Euro auf Platz 8 und Schlanders mit den genannten 1.792,92 auf Platz 10. Festgestellt wird, dass die Gemeindenverschuldung in den letzten Jahren deutlich gesunken ist und das wertet die Südtiroler Freiheit als außerst positiv. (r/eb)

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Prämierung „Umwelt & Klima Preis Südtirol 2025“

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Im Hauptsitz der Alperia AG wurden die beiden Gewinner vom Umwelt & Klima Preis Südtirol 2025 prämiert. Stefan Stabler von Alperia und Arnold Biasion vom Bozner Kommunikationsunternehmen Transkom überreichten die Preise und Urkunden. Der Wettbewerb wurde in 2 Kategorien ausgeschrieben. Kategorie 1 - Projekte und Ideen und für die Kategorie 2 - Maßnahmen und Aktivitäten. Arnold Biasion: „Als Ideatoren organisieren wir nun seit fast 20 Jahren den Umweltpreis und sind über die 40 mehrheitlich hochkarätigen Bewerbungen sehr erfreut. Sie beweisen einmal mehr, dass die Themen Umwelt und Klima eine essenzielle Bedeutung für unsere Gesellschaft und Zukunft haben.“
Gewinner der Kategorie 1 ist der Südtiroler Bauernbund mit dem Projekt: „CO2-Fußabdruck der Südtiroler Landwirtschaft - Entwicklung eines praxisnahen Klimarechners für Landwirtschaftsbetriebe“. Es handelt sich hierbei um ein Leuchtturmprojekt das den landwirtschaftlichen Betrieben in Südtirol eine fundierte Grundlage bieten soll, um ihre Klimawirkung besser zu verstehen, Einsparpotenziale zu erkennen und langfristig klimafreundlichere Produktionsweisen zu entwickeln. Das Projekt steht unter der Leitung des Südtiroler Bauernbundes.
Gewinner der Kategorie 2 ist die Laimburg mit „Regionales Saatgut von Wildpflanzen in Südtirol“. Das seit 2023 bestehende Projekt am Versuchszentrum Laimburg umfasst die Sammlung von Samen und Früchten, deren Prozessierung samt Reinigung und Prüfung des Saatgutes sowie die Vermehrung von südtiroler wildwachsenden, krautigen Pflanzenarten. Durch die geplante Zusammenstellung einer Saatgutmischung sowie deren Aussaat und Etablierung verspricht man sich eine Erhöhung der Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen in Südtirol und nach Möglichkeit positive Effekte in Bezug auf Nützlinge.
Zu den Nominierten gehören Bewerbungen von: Universität Bozen, OEW - Organisation für Eine solidarische Welt, Regional Management LAG Pustertal, lnstitut De Pace Fidei der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen, GKN Sinter Metals AG, JUMP Jugend- und Kulturtreff, Nachhaltigkeitsgruppe Villanders, Verein für Kultur und Heimatpflege Tramin sowie die Arbeitsgemeinschaft für Vogelschutz und Vogelkunde – AVK.

 

Weitere Informationen und detaillierte Beschreibungen der Bewerbungen der Gewinner und Nominierten sind zu finden unter www.transkom.it/umweltpreis

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„Blumenwiesen 2.0“

  • Dachzeile: Südtirol/Vinschgau

Blumenwiesen 2.0“ - Neue Aktionsfelder und starke Partner für mehr Biodiversität in Südtirol
Das erfolgreiche Südtiroler Biodiversitätsprojekt „Blumenwiesen“ geht in die nächste Runde. Mit neuen strategischen Partnern und erweiterten Aktionsfeldern setzt „Blumenwiesen 2.0“ verstärkt auf den Ausbau artenreicher Blumenwiesen als wertvolle Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen.
Bereits die erste Projektphase ist auf großes Interesse bei Gemeinden, Institutionen und Bevölkerung gestoßen und hat eindrucksvoll gezeigt, wie Blumenwiesen die Artenvielfalt in Siedlungsräumen erhöhen. Aufbauend auf den gemachten Erfahrungen steht nunmehr die quantitative und qualitative Weiterentwicklung des Projektes im Fokus.
Bis zum Jahr 2029 sollen in Südtirol zusätzlich zu den bisherigen 15.000 m² weitere rund 50.000 m² Rasen- und Brachflächen in artenreiche und standortangepasste Blumenwiesen umgewandelt werden. Dazu greift das Projekt wie bisher ausschließlich auf lokal gewonnenes Samenmaterial zurück.
„Blumenwiesen 2.0“, vom Dachverband Natur- und Umweltschutz koordiniert und von der Stiftung Südtiroler Sparkasse finanziell unterstützt, verbindet so wissenschaftliche Expertise, öffentliche Verantwortung, privates Engagement und wirtschaftliche Partner zu einer gemeinsamen Initiative für mehr Artenvielfalt, lebenswerte Siedlungsräume und den Erhalt der Südtiroler Kulturlandschaft.

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Naturns feiert seine Alltagshelden

  • Vorspann: Vor kurzem hat die Gemeindeverwaltung von Naturns gemeinsam mit „Kultur Naturns“ die Vereine und Verbände zu einem besonderen Abend eingeladen. Unter dem Motto „Wir feiern das Ehrenamt“ genossen rund 200 Freiwillige ein besonderes Konzert und einige kulinarische Höhepunkte.
  • Dachzeile: Naturns

Wer nichts für andere tut, der tut auch nichts für sich“, mit diesem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe begrüßte der Naturnser Bürgermeister Zeno Christanell rund 200 ehrenamtlich Engagierte und zeigte sich beeindruckt von einer gut gefüllten Freilichtbühne beim Naturnser Bürger- und Rathaus. „Euer Dienst für die Allgemeinheit ist unbezahlbar und unglaublich wertvoll! Deshalb wollen wir heute Danke sagen. Danke für tausende Stunden Einsatz für unsere Dorfgemeinschaft“, hob der Bürgermeister hervor und wertschätzte damit die vielfältige Tätigkeit der rund 100 örtlichen Vereine und Verbände. Die Gemeindeverwaltung unterstützt diese mit finanziellen Beiträgen, der Zurverfügungstellung von Infrastrukturen oder auch bei außerordentlichen Projekten. „Aber nicht nur das ist wichtig, wir stehen auch alle aus voller Überzeugung hinter dem Ehrenamt. Der heutige Abend ist ein Dank an alle größeren und kleineren Alltagshelden“, unterstrich Christanell.
Vereine seien Orte der Begegnung, sie sind die Basis für eine funktionierende offene, demokratische Gesellschaft – dort könne man eine Kultur des gegenseitigen Verstehens und Toleranz für die Bedürfnisse des anderen lernen. Beispielhaft dafür nannte Christanell die Aktion des Sportvereins, der sowohl von seinen Spielern aber auch von Eltern und Zuschauern einen achtsamen Umgang einfordert und klar vorgibt: Keine Beschimpfungen und Herabwürdigungen! Das sei bei einem immer mehr verrohten Ton – vor allem in den sozialen Netzwerken – sehr wichtig. „Hier müssen wir alle gemeinsam aus der Mitte der Gesellschaft klare rote Linien ziehen, denn Hate Speech kann eine Gemeinschaft vergiften“, mahnte Zeno Christanell. Stellvertretend gratulierte der Bürgermeister im Rahmen der Feier der Musikkapelle zum 170-jährigen Jubiläum, auch der Katholische Familienverband Ortsgruppe Naturns ist 2026 bereits 50 Jahre alt geworden.
Grußworte und Lob für die Naturnser Alltagsheldinnen und Alltagshelden überbrachte die für das Ehrenamt zuständige Landesrätin Rosmarie Pamer, welche auch selbst in ihrem Heimatdorf ehrenamtlich engagiert ist. „Ihr seid das Fundament für ein gutes gesellschaftliches Miteinander und eine riesige Bereicherung für jede Dorfgemeinschaft“, unterstrich Pamer.
Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Geladenen auf ein großartiges Konzert mit dem Südtiroler Musiker und Komponisten David Frank und dem Fingerstyle-Gitarristen Marc Perin freuen. Neben diesem Hörgenuss genossen die Gäste auch kulinarische Feinheiten mit passender Weinbegleitung unter fachkundiger Führung der Naturnser Önologin und Sommelière Monika Unterthurner. Viele fleißige Hände halfen mit, die Feier zu ermöglichen. Vor allem Tanja Flarer von „Kultur Naturns“, aber auch der Vizebürgermeister und Kulturreferent Michael Ganthaler und ein Team an Freiwilligen waren bereit, Hand anzulegen und kümmerten sich um den Service. (r)

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