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45 Jahre Messner

  • Vorspann: Die hl. Messen zu Jakobi, Laurenzi und zu Bartlmäh im Kirchlein St. Martin am Eingang des Zerzatales oberhalb Burgeis erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Zu Laurenzi hat der Marienberger Abt Philip die Messe zelebriert und es gab eine Überraschung.
  • Dachzeile: St. Marin in Zerz
  • Redakteur: Erwin Bernhart
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In gewohnt perfektem Zustand, sowohl innen als auch außen, präsentierte sich das Kirchlein zu St. Martin in Zerza heuer zu Laurenzi. Das geht nicht von alleine, sondern es bedarf der besonderen Pflege. Gewährleistet wird diese Pflege vom rührigen „Messner in Zerza“, von Valentin Kuenrath - und das seit 45 Jahren. Was neben anderem mit einer von Valentin Kuenrath angeregten großen und in Burgeis bis dato unbekannten Party im Kulturhaus begann, bei der Spenden für die Restaurierung einer Fahne im Zerzerkirchlein aufgetrieben worden sind, hat in der Begeisterung für das Messneramt bis heute ungebrochen angehalten. Kuenrath ist es im Laufe der Jahre immer wieder gelungen, sowohl Helfer und Unterstützer für die Pflege der Kirche als auch Freunde und Gläubige zum Kirchengehen an allen drei Messtagen (Jakobi, Laurenzi und Bartlnäh) einzuladen. Heuer wurde dem Valetnin große Ehre zuteil: Der Burgeiser Messner Toni Punt überraschte und gratulierte dem Jubilar im Rahmen der liturgischen Feier zu Laurenzi und zwar auch im Namen der Pfarrgemeinderatspräsidentin Ulrike Köllemann, die ihre Grüße, ihren Dank und ihre Gratulation schriftlich überbrachte. Eine Urkunde und ein Korb mit einheimischen Spezialitäten waren die nach außen sichtbaren Dankeszeichen. Ein von Herzen kommender Applaus von der anwesenden Gemeinschaft brachte große Wertschätzung zum Ausdruck. Den Außenbereich samt Überdachung und Sitzmöglichkeiten rund um das Kirchlein hält seit Jahren Günther Ziernheld dankenswerterweise in Schuss.
Abt Philip Kuschmann erlebte diese Feier bei seiner Premiere als Zelebrant der hl. Messe im St. Martinskirchlein. Neben dem vom Volk inbrünstig gesungenen Liedern umrahmte die von Karljosef Moriggl geführte Instrumentalgruppe ProMusicante die Messfeier.

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„Ohne Talent hilft das Handwerk nicht“

  • Dachzeile: Der Vinschgerwind präsentiert: Vinschger Jungunternehmer
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passiFLORA ist der lateinische Begriff für Passionsblume und gleichzeitig steckt dein Nachname Flora darin – Zufall oder wohlgewählter Geschäftsname?
Clemens Flora: Der Zufall steckt hier weniger dahinter. Die Namensfindung war ein langer Prozess und viele Optionen brachten nächtelanges Grübeln mit sich. Einige starke Namen kamen mir in den Sinn, jedoch fehlte mir immer das gewisse Etwas. Schlussendlich ist die Wahl auf die Passiflora gefallen. Die einzigartige Schönheit der Blume, sowie die Kombination aus Passion und Flora machte es letztendlich aus. Ich habe selbstverständlich Glück, als Florist einen so passenden Nachnamen zu haben!

Die Passionsblume ist eine außergewöhnliche Blume – deine Lieblingsblume?
Clemens Flora:Die Passionsblume zählt sicher zu meinen Favoriten. Eine bestimmte Lieblingsblume habe ich aber um ehrlich zu sein gar nicht. In meinem Beruf als Florist kommt eine große Kenntnis an Blumenarten bzw. Sorten einher und ich entdecke auch immer wieder mir unbekannte Spezies. Da kann ich mich absolut nicht auf eine bestimmte Blume festnageln, denn es gibt so unmöglich viele tolle Arten!

Blumen sind für dich…
Clemens Flora:…äußerst faszinierend. Für mich ist es einfach so spannend zu beobachten wie unterschiedlich und vielfältig Blumen und Pflanzen im Allgemeinen sein können. Die Farben, die Formen, die Ansprüche. Jede Pflanze ist einzigartig und besonders für sich. Ohne Blumen fehlt mir einfach etwas.

Ein schöner Sommerstrauß besteht aus?
Clemens Flora:Für mich ganz klar aus Wiesenblumen – Astern, Sonnenblumen, Kamillen, Schafgarbe, verschiedene Gräser, Skabiosen… und noch viele, viele weitere.

Dein erster Strauß?
Clemens Flora: Rückblickend – eine Katastrophe. Damals fehlte mir natürlich die Übung und das Geschick, das musste ich mir erst aneignen. Oftmals sind die Menschen der Meinung, einen Strauß zusammenschustern ist keine große Kunst. Jedoch ist der Blumenstrauß das Werkstück eines Floristen, das am meisten Können erfordert. Einen Kranz binden oder ein Gesteck kreieren lernt man meist schneller – doch der perfekte Strauß muss trainiert sein. Man braucht unter anderem viel Geduld, Leidenschaft, Liebe zum Detail, Kreativität aber auch das nötige Fachwissen.

Wieviel ist Talent, wieviel ist Handwerk?
Clemens Flora: Ich würde sagen, recht ausgeglichen. Man kann sicher behaupten, ohne Talent hilft das Handwerk oft nicht weiter. Beides muss sich die Waage halten. Man kann sich mit den Einzelheiten des Fachs auskennen, aber ohne das gewisse Auge sind die Kreationen eines Floristen nicht vollkommen.

Wieviel Natur steckt in deinen Kreationen?
Clemens Flora:So viel wie möglich! Man kann durchaus sagen, dass Natur ein ganz weitläufiger Begriff ist. Blumen sind Natur. Regionale Materialien und Produkte sind mir aber auch wichtig. Sofern es mir die Zeit erlaubt, sammele ich in der Natur selber gerne viel, nutze was unsere schöne Region mir bietet und lasse mich davon inspirieren. Ich versuche auch bei meinen Dekoartikeln Kunststoffe oder Plastik zu vermeiden, setze auf Keramik, Holz oder Filz.

Seit Februar ist das Geschäft Passiflora am Hauptplatz in Mals geöffnet. Ein Rückblick.
Clemens Flora:Im Februar, kurz vor Valentinstag war es soweit. Die Pforten zu meinem kleinen Laden öffneten sich und auch mir öffnete sich damit eine neue Welt. Von Tag 1 an ging mir die Arbeit nie aus. In den ersten Wochen schauten natürlich viele Kunden vorbei, manche aus Neugier, andere weil sie mich und meine Kreationen schon vorher kannten. Dann stand natürlich auch der Frühling bevor – für uns Floristen Hochsaison. Es war eine intensive aber wahrlich schöne Zeit! Ich konnte bereits viele nette Menschen kennenlernen, jeden Tag Neues über die Arbeit als Selbstständiger erfahren, Hürden meistern und mich selbst in meinem Laden verwirklichen. Im Sommer hatte ich dann das Glück, einige Hochzeiten mit meiner Floristik begleiten zu dürfen. Dann wären wir schon im Hier und Jetzt angekommen. Ich muss mich an dieser Stelle bei allen fleißigen Händen bedanken, die mir vor und nach Eröffnung stets tatkräftig zur Seite standen.

…und ein Blick in die Zukunft
Clemens Flora: Klar wünsche ich mir, dass es in Zukunft weiterhin so gut läuft! Ich hoffe auch, dass ich viele bekannte Gesichter wieder in meinem Laden antreffen darf, weil ich ihnen zuvor mit meinem Werk ein Lächeln ins Gesicht zaubern durfte. Man selber lernt aber nie aus – deshalb hoffe ich, dass ich mich weiterhin verbessern kann und Neues über diesen schönen Beruf lernen darf. Schön wäre auch, wenn ich irgendwann mit Workshops anderen etwas weitergeben darf, oder bei kleineren Events eine Gemeinschaft aufbauen kann.
Natürlich, vergessen darf man auch nicht, dass ich mit meinem Laden anderen den Mut geben möchte, sich zu trauen ein Geschäft zu eröffnen. Die Fußgängerzone in Mals verdient einen belebten Ortskern. Dieser kann nicht von leeren Schaufenstern leben!

 

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Jahrgang: 1997

Ausbildung:
An der Fachschule für Obst, Wein, und Gartenbau Laimburg in Pfatten

Gesellenbrief Florist 2015

Gesellenbrief Gärtner 2018

Spezialisierungsjahr, Diplom zum
Techniker im Zierpflanzenbau 2023

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Naturnser Schützen spenden 1200 € Erlös

  • Dachzeile: Naturns

Gemeinsam mit weiteren örtlichen Vereinen und Gastbetrieben beteiligte sich die Schützenkompanie Naturns im vergangenen Juli an der Veranstaltungsreihe „Nacht der Lichter“. Neben Speis und Trank warteten die Schützen heuer mit einer besonderen Aktion auf: der „Bugglstrecker-Challenge“. Gegen einen Einsatz von fünf Euro konnten die Teilnehmer ihre Ausdauer unter Beweis stellen und versuchen, sich mindestens eine Minute lang frei an einer Stange zu halten. Der gesamte Erlös der Aktion kam einem guten Zweck zugute: Die Schützenkompanie Naturns spendete jeweils die Hälfte an den Herz Jesu Notfonds und an „Südtirol hilft“. Damit verbanden die Naturnser Schützen Kameradschaft und Unterhaltung mit wertvoller Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

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Der HGV gratuliert seinem ehemaligen Präsidenten

Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) gratuliert seinem ehemaligen Präsidenten Manfred Pinzger zur Verleihung des Verdienstkreuzes des Landes Tirol. Mit der Auszeichnung werden sein langjähriger Einsatz für die Entwicklung des Hotel- und Gastgewerbes in Südtirol und seine besonderen Verdienste in Wirtschaft, Politik und Verbandswesen gewürdigt. Als HGV-Präsident war ihm die Förderung der familiengeführten Betriebe und der Gastronomiebetriebe stets ein großes Anliegen.

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