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Theater: Oma, mach keine Dummheiten!

  • Dachzeile: Theaterverein Rampenlicht Lootsch

Manchmal reicht ein einziger Moment der Erkenntnis und das Leben zeigt sich plötzlich anders.
Das neue Theaterstück des Theaterverein Rampenlicht Lootsch erzählt genau davon. Eine Familie, die nach außen völlig normal wirkt, gerät plötzlich in ein turbulentes Chaos aus Veränderungen, Emotionen und überraschenden Wendungen.
Im Zentrum steht Oma Warbl, die eine klare Entscheidung trifft: Alt sein? Kommt nicht in Frage! Gemeinsam mit ihrer Enkelin Lisa beginnt sie, ihr Leben neu zu denken. Was für sie frischen Wind bedeutet, sorgt bei den anderen für ordentlich Unruhe.
Während Erwin und Wally mit der neuen Dynamik hadern, wächst der Widerstand in der Familie. Missverständnisse, Konflikte und hitzige Diskussionen lassen nicht lange auf sich warten. Doch dann kommt alles anders: Ein unerwarteter Brief bringt Erwin aus dem Gleichgewicht und eine charmante Begegnung stellt Warbls Welt endgültig auf den Kopf. Plötzlich scheint etwas möglich, das niemand mehr erwartet hätte.
Neugierig geworden? Dann kommt gerne zu den Aufführungen!
Die Premiere findet am 15. Mai 2026 um 20:00 Uhr im Mehrzweckgebäude Laatsch statt. Der Theaterverein Rampenlicht Lootsch lädt herzlich zu einem unterhaltsamen Abend ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

 

Reservierungen unter: Tel. +39 371 1403892 Telefonisch (ab 16:00 Uhr), jederzeit auf Whatsapp oder online über Ticketleo!
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Missbrauch darf kein Tabuthema sein

  • Dachzeile: Mals/Vinschgau

Nachdem Gernot Paulmichl aus Stilfs das Schweigen gebrochen und den Missbrauch durch den Ortspfarrer öffentlich gemacht hatte (der Vinschgerwind hat in der Ausgabe Nr. 3 vom 05.02 2026 darüber berichtet) kam in ganz Südtirol eine Welle ins Rollen. Und Gernot, der durch die bitteren Ereignisse gesundheitlich angeschlagen ist, schaffte daraufhin auch ein Interview mit Astrid Kofler für RAI Südtirol. Viele Betroffene meldeten sich bei ihm und erzählten ihr Leid. Aktiv wurde auch Damaris Frank, die nun mit Gernot Paulmichl und seiner Frau Dagmar an die Öffentlichkeit geht. Ihr Ziel ist es, das Thema Missbrauch weiter zu verfolgen und nicht wieder in der Verschwiegenheit verschwinden zu lassen. Die Drei wollen sensibilisieren und Betroffenen Mut machen, ihr Schweigen zu brechen, um für sich einen Weg zu finden, die traumatischen Ereignisse aufzuarbeiten. Denn, wie Gernot, gibt es viele Betroffene, die alles heruntergeschluckt haben, die stumm vor sich hin leiden, oft von gesundheitlichen Beschwerden belastete sind, und in ihrem Umfeld auf Unverständnis stoßen, weil die Ursache des Leidens bedeckt ist. Die kleine Initiativgruppe war nun erstmals beim Georgimarkt in Mals mit einem Marktstand vertreten. Gernot, Damaris und Dagmar boten Informationsmaterial an und stellten sich den Fragen der Menschen. Das Interesse war groß. Gernot erhielt viel Lob für den Mut seine Geschichte öffentlich zu machen. Und mehrere Betroffene outeten sich. „Missbrauch und Gewalt dürfen in der Gesellschaft nicht länger tabu sein“, betont Damaris Frank. „Das Thema muss angesprochen werden. Uns geht es um die Aufarbeitung von Missbrauchsereignissen und um die Vernetzung Betroffener. Und es geht uns vor allem auch um Prävention und speziell um den Schutz der Kinder. Dabei brauchen wir alle, Frauen, Männer, Politik und Klerus.“ Frank hat mittlerweile eine WhatsApp Gruppe unter dem Motto „Gemeinsam, stark, mutig sichtbar“ ins Leben gerufen, in der sich Betroffene vernetzen und austauschen können. (mds)

 

Telefonnummer der WhatsApp Gruppe: 0039 375 974 72 72

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Helle Aufregung

  • Dachzeile: Vinschgau

Helle Aufregung und großer Ärger herrschte im Vinschgau wegen des Radrennens Tour of the Alps. Nicht wegen des Rennens selbst, sondern wegen einer Ordinanz bzw. einer Verordnung, die den Verkehr während des Rennens regeln sollte. Von der Regierungskommissärin ging nämlich die Verordnung hinaus, dass auf der Straße von Spondinig bis zum Reschen (also von km 0,00 bis 31,200) am Dienstag, den 21. April 2026 von 0.00 Uhr bis 15.00 Uhr für Schwerfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen ein Fahrverbot herrsche. Die Telefone liefen vor allem beim Vertreter des Baukollegiums für den Vinschgau, Franz Marx, heiß. Denn es sei ein Unding, dass für 15 Stunden ein Fahrverbot herrschen solle, für ein Radrennen, welches innert 2 bis drei Stunden über den Reschen bis ins Martelltal abgewickelt werden könne. Der Ärger war unglaublich groß, weil nicht nur Baustellen lahm gelegt sondern auch kleine Frächter betroffen waren und er ging soweit, dass man davon sprach, kein Sponsoring für derartige Sportveranstaltungen mehr machen zu wollen. Offensichtlich handelte es sich um einen Fehler, der allerdings auch im Laufe der Nacht bzw. des Tages nicht korrigiert worden ist. Die Polizei ließ in Anbetracht des Verordnungs-Fehlers zwar teilweise die Laster passieren, wenn jedoch etwas passiert wäre, hätte das versicherungstechnische Probleme mit sich bringen können. (eb)

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25 Jahre Musikkapelle Unser Frau-Karthaus

  • Vorspann: „Wo einst die zwei Musikkapellen Unser Frau und Karthaus aufspielten, entstand vor 25 Jahren ein gemeinsamer Klang - kraftvoller, reicher und voller Leidenschaft.“
  • Dachzeile: Schnalstal
  • Weitere Fotos - 1: Musikkapelle Schnals mit dem Dirigenten Andreas  Rechenmacher

„Wo einst die zwei Musikkapellen Unser Frau und Karthaus aufspielten, entstand vor 25 Jahren ein gemeinsamer Klang - kraftvoller, reicher und voller Leidenschaft.“ Mit diesen Worten begrüßte Moderatorin Elisabeth Santer die zahlreichen Gäste des diesjährigen Frühjahrskonzertes, denn es wurden auch 25 Jahre Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft gefeiert. Ein Blick in die Reihen der Musikanten bewies, dass auch viele junge Menschen diese Leidenschaft teilen. Neu in diesem Jahr dabei waren Carolin Rainer (Klarinette), Jakob Santer (Trompete) und Leo Kofler (Posaune). Obmann Hermann Tumler würdigte auch Leo Kofler und Gabriel Tumler, die im letzten Jahr das Jugendmusik-Leistungsabzeichen in Bronze erhalten haben.
Das Konzert unter dem Motto „Zwei Dörfer - eine Kapelle - 25 Jahre gemeinsames Musizieren“ startete kraftvoll mit der „Montana Fanfare“ von Thomas Doss. Es folgte die „First Suite in Es-Dur“ von Gustav Holst (arr. Colin Matthews). Sie gilt heute noch als Meilenstein in der Blasorchesterliteratur. Tief emotional ging es weiter mit den Klängen des „St. Thomas Choral“ von Pavel Stanek, gefolgt von dem dynamischen Stück „Adventure!“ des Komponisten Markus Götz und dem Klassiker der Blasmusik, dem Konzertmarsch „Jubelklänge“ von Ernst Uebel (arr. Siegfried Runkel). Leidenschaftlich beendet wurde das Konzert mit „Lord of the Dance“ von Ronan Hardiman (arr. Frank Bernaerts).
Die Ehrung für 25 Jahre Leidenschaft für die Musik begann mit den Kapellmeistern: Helmuth Verdross hatte die beiden Kapellen einzeln geleitet und betreute sie im Jahr des Zusammenschlusses, konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Dietmar Rainer hat die Kapellen in 18 Jahren musikalisch vereint und aufgebaut. Andreas Rechenmacher steht seit 6 Jahren am Dirigentenpult. Organisatorisch geleitet haben die Kapellen Charlotte Rainer, 3 Jahre Obfrau MK Unser Frau; Alois Santer, 14 Jahre Obmann MK Unser Frau; Maria Theresia Gamper, 3 Jahre Obfrau der MK Schnals. Der derzeitige Kulturreferent der Gemeinde, Otto Rainer, erhielt als besonderen Dank einen Reisegutschein für sich und seine verständnisvolle Frau Adelinde: Er war 3 Jahre Obmann der MK Schnals, 12 Jahre Obmann MK Unser Frau, seit dem fernen Jahr 1989, 14 Jahre Koordinator der beiden Kapellen nach dem Zusammenschluss, 3 Jahre Co-Obmann der MK Schnals. Hermann Tumler wurde geehrt für insgesamt 21 Jahre Obmann der MK Karthaus bzw. danach der MK Schnals. (r)

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