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Biss(l) Südtirol – Vielfalt, die verbindet

  • Dachzeile: Matsch/Glieshof
  • Weitere Fotos - 1:

Im Rahmen ihrer Matura haben die drei engagierten Maturantinnen, Stefanie, Lisa und Marie Lorén das Projekt Biss(l) Südtirol ins Leben gerufen. Ziel war es, Aperitif-Häppchen zu entwickeln, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch den unterschiedlichen Ernährungsbedürfnissen gerecht werden. So entstanden kreative vegetarische, vegane, laktosefreie und glutenfreie Köstlichkeiten.
Biss(l) Südtirol verbindet das, was unsere Heimat ausmacht: regionale Produkte, vielfältige Geschmäcker und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Im Mittelpunkt stand die Idee eines Aperitivos, bei dem jeder mitessen kann – unabhängig von Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen. Mit Zutaten aus Südtirol, Inspiration aus den heimischen Tälern und viel Liebe zum Detail entwickelten die drei Maturantinnen ein Konzept, das Genuss und Inklusion vereint.
Die Aperitiv-Häppchen wurden gemeinsam mit Fabian Pazeller kreiert und ausgiebig getestet. Dabei wurde besonderer Wert auf Qualität, Geschmack und eine ansprechende Präsentation gelegt. Traditionelle Zutaten wurden neu interpretiert und zu modernen, vielseitigen Häppchen verarbeitet.
Die feierliche Präsentation des Projekts fand im Hotel Glieshof im Bergsteigerdorf Matsch statt. Dort wurden ausgewählte Aperitiv-Häppchen serviert und den Gästen vorgestellt. Begleitet wurden die Kreationen von passenden Weinen der Kellerei Girlan, die das kulinarische Erlebnis abrundeten. Für die musikalische Umrahmung sorgte Sybille Siller und schuf eine stimmungsvolle Atmosphäre. Der Fotograf Alfred Tschager hielt die besonderen Momente der Veranstaltung mit seinen Bildern fest und sorgte für den perfekten Schnappschuss.
Mit Biss(l) Südtirol ist es den drei Maturantinnen gelungen, ein Projekt zu verwirklichen, das Regionalität, Kreativität und gesellschaftliche Sensibilität vereint. Es zeigt eindrucksvoll, dass bewusste Ernährung, Genuss und Gemeinschaft Hand in Hand gehen können. (Margareth Lanz)
Stefanie Heinisch, Lisa Heinz und Maria Lorén Punt

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Letzte Stunden der „Misurata“

  • Dachzeile: Schlanders

Der Gemeinderat hat mit der mehrheitlichen Genehmigung des „Projektleitdokumentes“ in Richtung Kasernenabbruch die Grundzüge vorgelegt (sh. Vinschgerwind 7/2026) und nun zieht der Gemeindeausschuss von Schlanders mit konkreten inhaltlichen Beschlüssen nach. Es gilt offensichtlich keine Zeit zu verlieren. In einem ersten Ausschussbeschluss Nr. 166 wurden am 7. April der Kostenvoranschlag für den Abbruch der „Misurata“ und der Grenzmauer zur Berufs- bzw. Gewerbeoberschule mit rund 950.000 Euro genehmigt. Eine Minute später wurde mit dem Ausschussbeschluss 167 das Verfahren für die Ausschreibung festgelegt. In diesem Beschluss ist zwar die Rede von 1,047 Millionen Euro für den Abbruch (im Gegensatz zum Beschluss 166 mit 0,95 Millionen), dafür will man die Arbeiten auf dem Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Losaufteilung vergeben. Dazu hat der Ausschuss die Ausschreibungsunterlagen, das Einladungsschreiben und die Vergabebedingungen genehmigt. Das wirtschaftlich günstigste Angebot soll gewinnen. (eb)

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Arbeitsmarkt im Fokus

  • Dachzeile: Vinschgau

Mit dem lokalen Arbeitsmarkt und den Herausforderungen des Personalrecruitings im Vinschgau hat sich Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof im Rahmen eines Besuchs im Arbeitsvermittlungszentrum (AVZ) Schlanders und einer Betriebsbesichtigung der HOPPE AG in Laas befasst. Das Arbeitsvermittlungszentrum (AVZ) Schlanders wird seit Dezember 2025 von Katja Reinstadler geleitet, die damit die Nachfolge des langjährigen Koordinators Robert Grüner angetreten hat.
Im Rahmen des Besuchs besichtigte die Landesrätin auch das Unternehmen HOPPE: Sie ist mit derzeit rund 500 Beschäftigten an den Standorten Lana, Schluderns und Laas der größte Arbeitgeber im Vinschgau und zeichnet sich unter anderem durch ihre familienfreundliche Personalpolitik aus. Auch hinsichtlich der Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist das Unternehmen HOPPE Vorreiter. Einerseits haben mehrere Menschen mit Behinderung im Betrieb einen stabilen Arbeitsplatz gefunden. Andererseits wurde innerhalb der Produktionsstätte in Laas eine Insel mit einer geschützten Werkstatt eingerichtet, die von der Lebenshilfe betreut wird. Dort wird die gesellschaftliche Teilhabe auch jenen Menschen mit Behinderung garantiert, die nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

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Neustart am Watles

  • Dachzeile: Prämajur/Burgeis
  • Weitere Fotos - 1: Der Präsident der Touristik und Freizeit GmbH Ronald Patscheider freut sich über die raschen ersten Baufortschritte am Watles

Der Neustart am Watles ist sichtbar: Der Zubringerlift Watles I ist abgebaut und dessen Bestandteile liegen auf den oberen Parkplätzen an der Talstation verstreut. Er ist so gut wie an die auf Liftabbau und -verkauf spezialisierte Pusterer Firma Reden verkauft, geht im September in Richtung Osten (Ukraine) und preislich wird mehr als der Liftabbau (150.000 Euro) eingespielt. Der Präsident der Touristik und Freizeit GmbH Ronald Patscheider ist mit dem Fortschreiten der Arbeiten seit dem 23. März 2026 sehr zufrieden. Denn an der Tal- und an der Bergstation werden derzeit die Baugruben ausgehoben und demnächst werden die neuen Gebäude und vor allem die zu betonierenden Liftstützen von gleich drei spezialisierten Baufirmen, Arnold Reinalter aus Burgeis, Ludwig Pföstl aus Partschins und Klaus Mair aus Prad in Angriff genommen. Zudem sind mit Leitner, mit EN-CO und Bauten Spezialmontage drei weitere Firmen am Watles aktiv. Im Sommer wird es also keinen Liftbetrieb geben. Die Plantapatschhütte wird allerdings für Wanderer von Prämajur über die Almwege aus erreichbar und offen sein.
Ziel ist es, den Lift Anfang Dezember offiziell in Betrieb zu haben. Dazu ist es notwendig, die Liftanlage Ende September fertiggestellt zu haben, damit im Oktober die Abnahmeprozedur stattfinden kann.
Das ist die technische Seite. Die finanzielle Seite mit rund 15,5 Millionen Euro ist abgesichert. Das Land, die Gemeinde und die Ferienregion als Eigentümerin stellen die Mittel bereit, so dass der Watles-Betrieb von den Investitionen unbehelligt bleibt. Die Bilanz über das Geschäftsjahr 2025/26, die kürzlich von der Vollversammlung genehmigt worden ist, ist erfreulich. Denn mit einem Gewinn von gut 68.000 Euro wird das umsichtige Verwalten und das behutsame interne Umschichten belohnt. „Der Watles hatte immer einen positiven Cashflow“, sagt Patscheider und konnte so auch die Altschulden bedienen. Die hohen Abschreibungen, die nun etwas korrigiert worden sind, haben immer zu einem Defizit geführt. So gut wie die vergangene Saison ist es am Watles bisher noch nie gelaufen. Damit schwingt gute Hoffnung auch für den kommenden Winter mit. (eb)

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