Die Landesregierung hat am 24. April die positive Gesamtbewertung der Tätigkeit des Generaldirektors des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Christian Kofler, im Zweijahreszeitraum März 2024 bis Februar 2026 zur Kenntnis genommen und dessen Mandat bestätigt. Die Überprüfung erfolgt gesetzlich vorgesehen 24 Monate nach der Ernennung und dient der Sicherstellung einer verantwortungsvollen und transparenten Führung des Sanitätsbetriebes.
Der Name wurde bewusst gewählt: CON-TAKT ist ein innovatives soziales Projekt und will in Kontakt treten. Es ist ein Projekt, das die Integration stärken und die soziale Beratung ausbauen soll. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht nur zu stabilisieren, sondern ihnen eine Perspektive zu eröffnen. Das gilt für Migranten, für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischen Erkrankungen gleichermaßen. Der Startschuss für CON-TAKT fiel offiziell am 20. April 2026. Nach den Projekten MeWo und MeWO Inclusio ist CON-TAKT das 3. ESF-Projekt in Folge. Das Projekt ist gewachsen und die Partner sind zum Team geworden: Mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, dem GWR Sarntal, der Caritas und Eurac research, als unabhängiger Partner für das Monitoring zuständig, wird auf Erfahrungswerte aufgebaut. Barbara Wopfner, die Projektleiterin, erklärte bei der Vorstellung in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau: „Mit MeWo ist ein großer Teil in die Beratung und Bildung geflossen. Mit MeWo Inclusio 2.0 haben wir das Projekt erweitert. In CON-TAKT geht es darum, ein gutes Miteinander zu finden, in Kontakt zu treten und auf den Rhythmus unserer Klienten zu achten.“ Konkret werden mit dem Projekt beispielsweise Wohnsituationen stabilisiert, Arbeitssicherheitskurse mit Übersetzung oder Sprachkurse angeboten, Begleitungen ins KH vorgenommen, Hilfestellungen bei Curriculums schreiben oder bei der Erneuerung von Dokumenten bei der Quästur gegeben. Auch eine spezialisierte Beratungsstelle für Männer, wo Konfliktbewältigung, Gewaltprävention und familiäre Belastungen aufgegriffen werden, soll eingerichtet werden. Insgesamt sind Sprachförderung, Wohnprojekte und individuelle Unterstützungsmaßnahmen der Rahmen, in dem man sich die kommenden zwei Jahre bewegen wird. (ap)
Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurde in keltischen und germanischen Kulturen als wichtiger Übergang gefeiert. Die Kelten nannten dieses Fest Beltane. Es war eines der vier großen Jahreskreisfeste und markiert den Beginn des Sommers, eine Zeit von Fruchtbarkeit, Feuerkraft und Lebensfreude. Es ist der älteste und klarste Ursprung der späteren Walburgisnacht. Mit Feuer, Tanz und Ritualen sollten Naturgeister besänftigt und Unheil abgewehrt werden. Die Walburgisnacht entstand aus einer Verschmelzung heidnischer Frühlings- und Schutzrituale mit dem christlichen Gedenken an die heilige Walburga, eine englische Äbtissin, die am 1. Mai 870 heiliggesprochen wurde. Walburga gilt als Schutzpatronin gegen Seuchen, Hungersnot, Missernten und böse Geister. Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai galt im Mittelalter als die Nacht, in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg, aber auch an anderen erhöhten Orten, ein großes Fest abhielten. Die Walpurgisnacht wurde besonders durch Goethes Faust bekannt. Der Mythos von auf Besen fliegenden Frauen, die sich zum Tanz mit dem Teufel trafen, zog sich ab dem 14. Jahrhundert durch die Geschichte. Seit den 1970er Jahren ändert sich das Ansehen von Hexen. Sie gelten nicht mehr als hässlich, aggressiv und böse. Das liegt an der aufkommenden Frauenbewegung. Sie definiert die Hexe als Symbolfigur der Emanzipation. Frauen verkleiden sich als Hexen und treten mit Trommeln und Trillerpfeifen auf. Der Hexenkult ist heute eine Form der sozialen und politischen Bewegung von selbstbewussten und emanzipierten Frauen. (hzg)
Manches geht in Schlanders ratz fatz. Seit der Aktualisierung der Web-Seite der Gemeinde, zuletzt am 20. April, scheint Werner Wallnöfer (Bild) weder im Ausschuss noch im Gemeinderat auf. Was aufscheint ist, dass Wallnöfer bis zum 17. April Gemeindereferent war. Der zur Mitte der Legislatur geplante fliegende Wechsel von Wallnöfer zum Göflaner Martin Wielander ist also früher erfolgt als geplant. Den Grund dafür hat Barbara Varesco von den Ebner’schen „Dolomiten“ geliefert: Der Rechtsanwalt Werner Wallnöfer, Sohn des ehemaligen BM Johann, wird Direktor im Gemeindeverband und damit Nachfolger vom langjährigen Direktor Benedikt Galler. Dazu, so stand es im Tagblatt, lässt sich Wallnöfer aus dem Anwaltsverzeichnis streichen, um dann in die Einkommensserie A mit einem Bruttogehalt von 170.000 Euro aufsteigen zu können. Wallnöfer, ehemals „portaborse“ unter anderem von Sepp Noggler im Regionalrat und später Rechtsanwalts-Azubi beim großen Meinhard Durnwalder, trifft beim Gemeindenverbandspräsident Dominik Oberstaller quasi auf einen Jugendfreund. (eb)