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Generalsekretär geht in Pension

  • Dachzeile: Vinschgau

Weil der Beschluss über das Haushaltsgleichgewicht der Bezirksgemeinschaft Vinschgau innert 31. Juli zu machen war, wurde der Bezirksrat am 30. Juli einberufen. Mit 12 Anwesenden war die Beschlussfähigkeit gegeben und der Generalsekretär Urban Rinner hat den Bezirksrat dann auch noch über einige Umbuchungen im Bereich der Energie-PNRR-Projekte befinden lassen. Die von Michael Wunderer initiierten und aus der Taufe gehobenen Energie-Projekte, die zum Großteil über PNRR-Gelder finanziert werden, beinhalten eine Reihe von Initiativen. Man hat 5 Wetterstationen, je eine in Graun, Taufers, in Tanas, am Schlanderser Sonnenberg und eine in Martell installieren lassen. Sämtliche Parameter können so abgerufen werden. Photovoltaikanlagen wurden installiert, mit Speicherbatterie und durch SmartGrid können Blind- und Fehlströme eingedämmt werden. Eine angedachte Wasserstofftankstelle wurde nicht realisiert. Beim Holzhaus mussten einige Umbuchungen vorgenommen werden. Eine Abschlussveranstaltung ist für den 9. Oktober geplant. Festgestellt und beklagt wurde vom Vizepräsidenten der Bezirksgemeinschaft Georg Altstätter, dass die PNRR-Verwaltung einen immensen und auch abschreckenden Aufwand darstelle.
Mit Ende des Jahres möchte sich der Generalsekretär Urban Rinner in die Pension verabschieden, deshalb sei derzeit die Ausschreibung für den Posten des Generalsekretärs in Vorbereitung. (eb)

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Verdienstkreuze und Verdienstmedaillen

  • Dachzeile: Vinschgau/Innsbruck

Am Hochunsrfrauentag werden in der Innsbrucker Hofburg traditionelle die Verdienstkreuze des Ladnes tirol und die Verdienstmeaillen verliehen. Die Landeshauptleute Arno Kompatscher (Südtirol) und Anton Mattle (Tirol) würdigen gemeinsam mit Präsidenten des Tiroler Landtages Jakob Wolf in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck Bürgerinnen und Bürger aus Nord-, Süd- und Osttirol, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht. Aus em Vinshgau bekamen zwei Personen das Verdienstkreuz und zwar Manfred Pinzger aus Schlanders (Verdienste um das Wirken in Politik, Wirtschaft und Verbandswesen zur verantwortungsvollen Interessenvertretung) und Petra Theiner aus Prad (Verdienste um das Gesundheitswesen, insbesondere um Schulprojekte und infrastrukturelle Verbesserungen für Menschen in Kalkutta). Mit Karl Josef Moriggl aus Burgeis (Verdienste um die Kirche, Kultur und das Sozialwesen in Burgeis) und mit Alois Wweger aus Mals (Verdienste im Vereinswesen in Mals) haben zwei die Verdienstmedaille in Innsbruck bekommen.

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Die drei Siebe

  • Dachzeile: Vom Wind gefunden

Ganz aufgeregt kam ein Mann zu einem Weisen: „Ich muss dir etwas erzählen! Dein Freund …“ Der Weise unterbrach ihn: „Warte!“ Der Mann war überrascht. „Hast du das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe gesiebt?“, fragte der Weise. „Drei Siebe?“, wiederholte der Mann verwundert. „Richtig, drei Siebe! Lass uns prüfen, ob das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe passt. Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Ist das wahr, was du mir erzählen willst?“ „Ich habe es selber erzählt bekommen und …“. „So so. Aber bestimmt hast du es mit dem zweiten Sieb geprüft. Das zweite ist das Sieb der Güte. Wenn es nicht sicher wahr ist, was du mir erzählen möchtest, ist es wenigstens gut?“ Zögernd antwortete der Mann: „Nein, im Gegenteil…“. „Dann”, unterbrach ihn der Weise, „lass uns auch noch das dritte Sieb anwenden. Ist es wichtig und notwendig, es mir zu erzählen, was dich so aufregt?“ „Wichtig ist es nicht und notwendig auch nicht unbedingt.“ „Also mein Freund“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir erzählen willst, weder wahr, noch gut und auch nicht notwendig ist, so lass es lieber sein und belaste dich und mich nicht damit.“ In dieser Geschichte liegt viel Wahrheit. Nicht selten haben bestimmte „Neuigkeiten“, die man erzählt, einen mehr oder weniger negativen Aspekt. Können wir es nicht anders machen? Konzentrieren wir uns auf Positives, auf Nützliches und auf wahre Begebenheiten! Diese Geschichte stammt von Rumi (1207 – 1273), einem persischen Dichter. (hzg)

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Die Pusterer landeten als Bettvorleger

  • Dachzeile: Vinschgau/Pustertal/Alperia

Wie sich die Geschichte bei der Wahl des neuen Vorstandes der Alperia entwickelt hat, wollen wir in einer Rückbetrachtung vom Grauner BM Franz Prieth wissen. Prieth ist auch Energiereferent im Bezirksausschuss der Bezirksgemeinschaft Vinschgau und er sitzt für den Vinschgau im Verwaltungsrat der SELfin. Zur Erinnerung: Der Verwaltungsrat der Alperia wurde im heurigen Langes auf 10 Mitglieder aufgestockt und Prieth hat in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau darauf hingeweisen, dass es möglich sein kann, dass der Vinschgau über die SELfin einen Verteter in den Verwaltungsrat der Alperia entsenden könnte. Prieth hat im Vorstand der SELfin seinen BM-Kollegen Georg Altstätter namhaft gemacht, der mit dem Stausee im Martelltal und dem daran anschließenden E-Werk in Laas über Erfahrung und Know-How im Energiesektor verfüge. Die Vinschger haben die Alperia-Rechnung allerdings ohne die Pusterer gemacht. Die haben über den SELfin-Präsidenten Sebastian Helfer den SELfin-Vizepräsidenten Robert Alexander Steger für den Alperia-Vorstand namhaft gemacht. Franz Prieth war dann im SELfin Vorstand so gut wie machtlos. Der Pusterer Jubel hielt allerdings nicht lange, denn die Pusterer haben ihrereseits die Alperia-Rechnung ohne das Land gemacht. Denn dort hat es geheißen, dass die SELfin ein Frau namhaft hätte machen müssen. Und zwar subito. So kam die ehemalige Direktorin der Familienagentur Carmen Plaseller als Vorschlag zur Wahl. Also auch die Pusterer waren in Richtung Alperia-Veraltungsrat gestartet wir die Tiger und landeten letztlich wie die Bettvorleger. Im Vinschgau sagt man, das komme davon, wenn man die Vinschger übertölpeln wollte. Allerdings, so sagt es Franz Prieth, klappe der Informationsaustausch im Vorstand der SELfin gut. Schließlich sei die SElfin an der Reschenstauseekonzession mit 15 und die Vinschger Gemeinden mit insgesamt 8% beteiligt.
Eine Stufe interessanter dürfte es werden, wenn die beiden Alperia-Töchter Alperia Green-Power und Vipower mit einem neuen Verwaltungsrat besetzt werden. Derzeit werden die beiden Tochtergesellschaften vom Alleinverwalter in der Person von Dieter Theiner dirigiert (Chief Executive Officer Alperia Greenpower Srl). Green-Power verwaltet das E-Werk in Graun mit dem Speicherbecken in Kappl und das Großkraftwerk Laas mit dem Stausee in Martell. Vipower ist jene AG, die die Konzession am Reschenstausee und den angeschlossenen E-Werken in Schluderns und in Kastelbell verwaltet. „Es wäre sehr interessant, wenn man als Vinschger Gemeinden in diesen Gesellschaften eine direkte Mitsprache hätte“, sagt Franz Prieht. (eb)

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