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EUDI-Wallet - die elektronische Identitätskarte

  • Dachzeile: Vom Wind gefunden

Die Digitalisierung durchdringt unser tägliches Leben und verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren, einkaufen und arbeiten. Mit dem Smartphone können wir bezahlen, öffentlich Bedienstete haben eine digitale Personalakte, es gibt die Elektronische Gesundheitsakte und MyCivis ist das Portal für den Zugang zur öffentlichen Verwaltung in Südtirol. Durch eine Anmeldung über meinen persönlichen SPID oder CIE erhalte ich Zugang zu den Online-Diensten der öffentlichen Verwaltung. Google Wallet ist eine digitale Geldbörse, um Kreditkarten, Debitkarten, Kundenkarten, Geschenkkarten, Tickets, Bordkarten, Konzertkarten und sogar digitale Autoschlüssel auf dem Smartphone zu speichern und zu verwalten. 2027 soll in jedem Mitgliedstaat der EU mindestens eine EUDI-Wallet verfügbar sein. Damit soll sich künftig jeder EU-Bürger statt mit Personalausweis auch per Smartphone-App ausweisen können. Das European Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) ist eine digitale Brieftasche für EU-Bürger:innen, um durch die elektronische Identität den Zugang zu Online-Diensten zu vereinfachen. Wichtige Dokumente wie Personalausweis, Führerschein und Gesundheitskarte können direkt auf dem Smartphone gespeichert und europaweit genutzt werden, kostenlos und nicht verpflichtend. Damit sollen mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr digitale Möglichkeiten geschaffen werden und Behördengänge digital, schnell, sicher, papierlos und europaweit erledigt werden. Wie sicher, vertrauenswürdig und benutzerfreundlich das neue EUDI-Wallet wird, muss sich aber erst zeigen. (hzg)

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ARUNDA 109: Karl Plattner – Karussell des Lebens

  • Dachzeile: Buchvorstelluung

Zum 50-jährigen Bestehen der Kulturzeitschrift ARUNDA und anlässlich des 40. Todestages von Karl Plattner erscheint mit ARUNDA 109: Karl Plattner – Karussell des Lebens eine umfangreiche monografische Ausgabe, die das Leben und Werk des Südtiroler Künstlers aus unterschiedlichen Perspektiven neu beleuchtet.
Auf 220 Seiten versammelt die Ausgabe acht kunst- und kulturhistorische Beiträge, zwei umfangreiche fotografische Bildstrecken in Schwarz-Weiß sowie eine farbige Dokumentation ausgewählter Werke Plattners. Dabei spannt das Heft einen Bogen von den frühen Arbeiten im Vinschgau über die prägenden Jahre und Plattners Aufenthalte in Brasilien bis zu seinen öffentlichen Arbeiten und den jüngsten Forschungen zu seinem Werk.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf bisher unveröffentlichtem Bildmaterial aus dem Nachlass Karl Plattners im Mart, Archivio del ‚900, Fondo Karl Plattner. Private Fotografien, Aufnahmen des Künstlers bei der Arbeit und historische Werkabbildungen ermöglichen eine unmittelbare Annäherung an den Menschen und Künstler und zeichnen ein dichtes Bild der Zeit von den 1940er bis in die 1980er-Jahre. Die im Wesentlichen chronologisch angelegten Schwarz-Weiß-Bildstrecken machen die Entwicklung seines künstlerischen Weges ebenso nachvollziehbar wie die biografischen Stationen.
Am Samstag, 17. Oktober wird die neue ARUNDA um 17 Uhr in Schloss Kastelbell vorgestellt.
Um 16 Uhr findet auch eine KuratorInnen-Führung durch die Ausstellung statt.

 

Herausgeber: Karl Plattner Archivio, Arunda Arbeitskreis Vinschgau Ulrich G. M. Wielander, Ursula Schnitzer

Autoren: Gabriella Belli, Alessandro Casciaro, Helene Dietl Laganda, Daniela Ferrari, Eva Gratl, Andreas Hapkemeyer, Markus Neuwirth, Patrizia Regorda, Ursula Schnitzer

Konzept für diese Arunda: Ursula Schnitzer

Koordination: Othmar Thaler
220 Seiten, 240 mm x 280 mm
ISBN 978–88–945648–9–1

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Von Prad nach Spanien

  • Dachzeile: Prad/Lloret de Mar/Spanien

Nach einem außergewöhnlichen internationalen Jahr 2025 setzt der 25-jährige Prader Philipp Egger seine Erfolgsserie auch 2026 fort. Nur wenige Wochen nach seinem Kategoriesieg bei BigPicture in San Francisco gewinnt Egger nun mit „Fire Vortex“ bei MontPhoto in Spanien. Das ausgezeichnete, fotografische Werk entstand während des verheerenden Waldbrandes in seiner Heimat Prad am Stilfserjoch.
Gewaltige Rauchmassen verschlucken eine Bergflanke. Der Wald wird zur dunklen Silhouette, Konturen lösen sich auf, Rauch und Himmel scheinen ineinander überzugehen. Was auf den ersten Blick beinahe wie eine abstrakte Wolkenlandschaft erscheint, zeigt in Wirklichkeit einen Moment extremer Veränderung unmittelbar vor der eigenen Haustür. Philipp Egger nahm die Auszeichnung persönlich im Rahmen des MontPhoto FEST in Lloret de Mar entgegen.

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Zu schnell und zu laut

  • Dachzeile: Kastelbell-Tschars

Simon Maringgele, der als Referent in der Gemeinde Kastelbell-Tschars unter anderem für die Mobilität zuständig ist, erläuterte im Gemeinderat von Kastelbell am 7. Oktober, welche Mobilitätsmaßnahmen für Tschars geplant sind (s. auch den Bericht auf Seite 5). Es sei gut, wenn viele Rückmeldungen zur Verkehrsproblematik aus der Tscharser Bevölkerung kämen. So könne man bei den Verantwortlichen im Land etwas weiterbringen, wenn man wisse, dass die Bevölkerung hinter einem stehe. Die Autos führen zu schnell, und er habe festgestellt, dass sogar beim Zebrastreifen zwischen der Obstgenossenschaft und dem Sägewerk Lamprecht überholt werde. Das sei hirnrissig. Sobald sich der Verkehr nach der Ernte etwas beruhigt habe, werde man im Bereich dieses Zebrastreifens mitten in der Straße eine Verkehrsinsel anbringen. Der Straßendienst West habe gesagt, dass es keinen Flüsterasphalt geben werde, weil der Flüstereffekt nach zwei Jahren vorbei sei. Für die Kreuzung beim Etztaler sei vom Land eine Studie in Auftrag gegeben worden, die einen Kreisverkehr, eine Unterflurtrasse, Einfädelspuren und den derzeitigen Status miteinander vergleichen soll. Die Gemeinde habe zusätzlich das Ingenieurbüro Pohl mit einer Lärmschutzstudie von der Etztaler Kreuzung Richtung Sandmühle beauftragt. (eb)

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