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Danke an die Musikkapellen

Unsere Musikkapellen verbinden im ganzen Land Generationen. Sie sind in der lokalen Tradition verwurzelt und ein wichtiger Bestandteil in unserer Gemeinschaft. Sie beglückwünschen uns zum Jahreswechsel, bringen uns musikalisch in das Frühjahr und begleiten uns in den verschiedensten Veranstaltungen. Dafür ein großes „Vergelts Gott“ ausgesprochen, danke. (chw)

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Altgediente tauschen politische Erinnerungen aus

  • Dachzeile: Mals

Dass der Manfred Zangerle, einstmals SVP-Bezirksobmann im Vinschgau, zum Senatskandidaten gekürt und dann abgesägt worden war, dass die Wasserleitung für die Beschneiungsanlage am Watles in einer Nacht- und Nebelaktion über’s Wochenende verlegt worden ist, waren nur einige Erpisoden, die eine Gruppe altgedienter SVP-Mandatare in Erinnerung gerufen hat. Der ehemalige Baulöwe Hias Paulmichl hatte die Gruppe in die Pizzeria Lamm in Mals geladen und seiner Einladung sind die allermeisten gefolgt. „Wegen der alten Zeiten“, lachte man. Der „Schlosser Hans“ aus Burgeis, der Hans Moriggl, erinnerte sich lebhaft daran, dass man aufgrund einer Rettungsaktion vom damaligen Bozner VizeBM Michele Di Pupo beim späteren Landesrat einen Stein im Brett hatte. Die Burgeiser Feuerwehr hatte nämlich den verunfallten Di Pupo auf der Malser Haide aus dem Schnee gerettet. Di Pupo hatte damals versprochen, wenn er helfen könne, sei er bereit. Diese Hilfe hat Moriggl im Namen der Verantwortlichen im Skigebiet Watles dann bei der Erweiterung des Watles in Richtung Zerzatal, also für einen Zusammenschluss mit der Haideralm eingefordert. Di Pupo hat damals sein Versprechen gehalten, allerdings sind andere in der SVP umgefallen, so dass das Ansinnen in der Landesregierung letztlich abgelehnt worden sei. Der „Lina-Martl“, der Martin Patscheider aus Schlinig, erinnerte sich genauso lebhaft wie der Hans Moriggl. Wenn die „Alten“ erzählen, spürt man die rückblickende Begeisterung im Mitgestalten, an der Politik. Aber auch Enttäuschungen, die einige bewogen haben, aus der SVP auszusteigen bzw. das „Partei-Kärtchen“ nicht mehr zu beziehen. Von einer Schwäche der Partei, bzw. von einer Unvollkommenheit der Südtiroler Volkspartei sprach und krittelte Manfred Zangerle. Es habe eine Zeit gegeben, in der die Basis, sprich die Mitglieder, die Ortsobleute, die Bezirksobmänner in der Partei noch mitzureden und Beachtung gefunden hatten. Diese Zeiten seien wohl vorbei. In der Pizzeria Lamm in Mals fand keine Senioren-Revoution statt, sondern ein gemütliches und dann doch leidenschaftliches Erinnern an politische Kämpfe, Erfolge und auch Niederlagen. (eb)

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Bonora stellt aus

  • Dachzeile: Glurns

Im Kulturcafé Salina in der Laubengasse in Glurns sind derzeit Werke des Künstlers Gianfranco Bonora aus Laas zu betrachten. Es handelt sich um farbenprächtige Acrylbilder und Werke aus Marmor, Holz und Lochblech. Michael Hofer, der Geschäftsführer von „da - Bürger*Genossenschaft Obervinschgau“ (BGO), die das Café seit 2022 führt, konnte kürzlich zur Ausstellungseröffnung zahlreiche Gäste begrüßen. Er beschrieb das kleine Gastlokal als besonderen Ort, in dem Regionalität, Kulinarik und Kultur zusammenspielen. In der Küche werden aussschließlich Lebensmittel in Bio-Qualität aus der Region verwendet. Gianfranco Bonoras Enkel Robin Diana, mit Künstlernamen „Robin’s Huat“ umrahmte die Feierstunde musikalisch. Zu den Lieblingsmotiven von Franco Bonora gehören u.a. Burgen und Schlösser im Vinschgau. Hofer wies im Rahmen der Eröffnung auf das Projekt „Georg-Paulmichl-Preis für Wort und Bild“ hin. In diesem Rahmen wurde Elmar Rufinatscha aus Taufers im Münstertal am Samstag, 28. Februar im Raiffeisensaal im „aquaprad“ in Prad für seine besonderen Texte und Bilder ausgezeichnet. Bonoras Ausstellung im Salina ist bis Ostern zu sehen.

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Fleckvieh bringt gute Preise

  • Dachzeile: Lichtenberg/Vinschgau
  • Weitere Fotos - 1: Matthias Prünster  vom Rinderzuchtverband
  • Weitere Fotos - 2: Michael Kuppelwieser vom Beratungsdienst Berglandwirtschaft BRING
  • Weitere Fotos - 3: Der wieder bestätigte Vorstand: v. l. Markus Thanei,  Monika Telser, Angelika Spechtenhauser und Simon Fliri  (es fehlt Urban Hirschberger)

Am Mittwoch, 25. Februar trafen sich die Vinschger Fleckviehzüchter zur Jahresvollversammlung im „Gasthof Adler“ in Lichtenberg. Es standen Neuwahlen an. Nach der Begrüßung durch den Obmann Markus Thanei und die Verlesung des Protokolls der Versammlung 2025 informierte Matthias Prünster vom Rinderzuchtverband über die gemeinsame Zuchtwertschätzung der europäischen Fleckviehpopulation (Deutschland, Österreich, Tschechien, Kroatien). Diese Schätzung bewertet die Stiere, die Milchleistungen, die Fitness usw. „Wichtig ist es international Netzwerke zu knüpfen, um erfolgreich zu sein“, so Prünster. Die Fleckviehzucht macht laufend Qualitätsfortschritte und steht im Vergleich in Südtirol sehr gut da. Vier Südtiroler Stiere in der Aufzuchtstation in Fiume (Veneto) sind in der künstlichen Besamung im Einsatz. Das Fleckvieh ist die Hauptrasse in Südtirol. Die Doppelnutzung (Milch und Fleisch) macht die Rasse attraktiv. Die Milchleistungen können sich mittlerweile sehen lassen und auch die Verkaufspreise der Tiere. 2025 wurde ein Jungrind um 3.300 Euro verkauft, ein Kalb um 863 Euro, ein Jungrind um 1.490 Euro, und für die teuerste Kuh wurde um 5.082 Euro bezahlt. Michael Kuppelwieser von BRING referierte über das „Stallklima - großer Faktor für Leistung“. Zucht und Milchleistungen stehen und fallen mit der Durchlüftung des Stalles. Vier bis sechsmal in der Stunde soll die Luft ausgetauscht werden. Um das zu erreichen, gibt es die Möglichkeit gezielt Luftöffnungen einzubauen, Auslauf ins Freie zu schaffen, Türen und Tore zu öffnen. Es gibt auch unterschiedliche Ventilatoren, oder Schlauch - oder Rohrbelüftungen, die je nach Vermessung der Stallgröße exakt gesetzt werden. Die Kühe bringen mehr Leistung, wenn gut gelüftet ist. „Kühe lieben es kalt und fühlen sich in einer Temperatur um den Gefrierpunkt bis maximal zehn Grad am wohlsten“, erklärt Kuppelwieser. Auch auf Bodenhöhe müsse die Lüftung greifen, den dort sammelt sich das Ammoniak an, das liegende Tiere einatmen und das speziell auch kleine Kälber schädigen können. „Auch Kälber verdienen einen guten Platz“, so Kuppelwieser. Bei den anstehenden Neuwahlen wurde mangels Kandidaten der bestehende Ausschuss widerbestätigt. Diesem gehören an: Obmann Markus Thanei (Matsch), Monika Telser (Tanas), Angelika Spechtenhauser (Allitz), Simon Fliri (Naturns) und Urban Hirschberger (Schleis). Der Vorstand hofft auf Vorschläge der Mitglieder und auf aktive Mitarbeit, zum Beispiel beim Sealamorkt, wo Fleckvieh gezeigt wird. Ein Wunsch wäre die Formierung einer Jungzüchtergruppe. (mds)

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