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Bauen ist mehr als Beton

  • Dachzeile: Der Vinschgerwind präsentiert: Vinschger Jungunternehmer

Wie sieht ein typischer Tag bei euch aus?
Unsere Tage starten meist im Büro mit Mails, Telefonaten und viel Organisation. Dazu kommen Bausitzungen und Besprechungen – kein Tag gleicht dem anderen. Langweilig wird es nie, weil man ständig auf neue Aufgaben reagieren muss.

Was ist die wichtigste Eigenschaft, um erfolgreich zu sein.
Entscheidungsstärke, Lernbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind ausschlaggebend für den Erfolg. Gerade im Bau müssen täglich Entscheidungen getroffen werden – wer klar kommuniziert, bereit ist dazuzulernen und auf die Projektbeteiligten eingeht, führt Bauten erfolgreich zum Ziel.

Wenn man als Jungunternehmer in die Fußstapfen tritt, wie schafft man es den eigenen Weg zu gehen?
Am Anfang ist es wichtig, die bestehenden Abläufe kennenzulernen. Nur so kann man Schritt für Schritt eigene Ideen und das Wissen aus dem Studium einbringen. Unser Vater war dabei immer offen für Veränderungen und hat uns von Anfang an unterstützt. Diese Mischung aus Erfahrung, Vertrauen und neuen Impulsen macht es möglich, den eigenen Weg zu gehen, ohne Bewährtes aus den Augen zu verlieren.

Was ist das Spannendste, was gefällt euch als Jungunternehmer in eurer Position?
Besonders spannend ist der Moment, wenn man ein großes Angebot abgegeben hat und auf das Ergebnis wartet. Genauso gefällt uns, dass wir viele Entscheidungen selbst treffen können. Und am schönsten ist es, nach Abschluss eines Bauvorhabens auf das Ergebnis zu schauen und stolz sagen zu können: Das haben wir umgesetzt.

Wie wichtig sind euch eure Mitarbeiter?
Unsere Mitarbeiter sind für uns extrem wichtig. Wir sind stolz auf unser Team, denn jeder Einzelne bringt sein Wissen und seine Erfahrung ein, um am Ende die „Baumänner“ zu bilden. Uns ist wichtig, fair miteinander umzugehen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen – denn am Ende steht und fällt alles mit den Menschen, die täglich auf der Baustelle, im Baumarkt und im Büro ihr Bestes geben.

Welches der realisierten Projekte macht euch besonders stolz?
Besonders stolz sind wir auf zwei Projekte, die wir von der Angebotsphase bis zur schlüsselfertigen Übergabe begleitet haben. Zum einen der Neubau der Wohnanlage „Residence Elisabeth“ mit 23 Wohnungen in Galsaun, zum anderen die Sanierung von 36 bewohnten WOBI-Wohnungen in Meran. Beide Projekte waren anspruchsvoll und können sich nach der Fertigstellung wirklich sehen lassen. Umso mehr freut uns der positive Zuspruch der Beteiligten und auch von Außenstehenden.

Öffentlicher Bau versus privater Bau: Wo seht ihr jeweils die Vor- wo die Nachteile?
Beide Bereiche haben ihren Reiz, aber auch ihre Herausforderungen. Im privaten Bau sind die Wege kürzer und Entscheidungen fallen meist schneller, jedoch kommt es öfter zu kurzfristigen Planänderungen, auf die man reagieren muss. Im öffentlichen Bau sind Abläufe und Vorgaben klar geregelt, was Sicherheit gibt – gleichzeitig braucht es mehr Geduld und einen höheren Verwaltungsaufwand. In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt auf öffentliche Aufträge spezialisiert und sind somit für die bürokratischen Vorgaben bestens gerüstet.

Was ist euer Zuruf an die Politik? Was ist gut? Was muss sich ändern?
Unser Zuruf an die Politik ist klar: weniger Bürokratie und wieder leistbares Wohnen. Es gibt bereits gute Ansätze und Modelle für leistbaren Wohnraum – jetzt geht es darum, diese konsequent und praxisnah umzusetzen. Aus unserer Sicht liegt das Problem darin, dass die reinen Baukosten heute oft nicht einmal zwei Drittel der gesamten Projektentwicklung ausmachen. Hohe Abgaben, immer strengere Vorschriften und Dokumentation sowie zunehmend komplexe und zeitintensive Planungen treiben die Kosten massiv in die Höhe.
Was es braucht, sind mehr Baurechte für Wohnungen und schlankere Prozesse. Wenn mehr Wohnraum entstehen kann, wirkt sich das langfristig auch positiv auf die Preise aus.

 

s18 baumaennerValerian Linser,
Jg. 1998

Lenard Linser,
Jg. 2000

Die Baumänner GmbH ist ein seit 60 Jahren bestehendes Bauunternehmen mit Sitz in Kastelbell-Tschars. Neben der Umsetzung von Hochbauprojekten betreibt das Unternehmen auch einen Baumarkt sowie einen Baustoffhandel.


Valerian Linser absolvierte die TFO Meran mit Schwerpunkt Bauwesen und schloss anschließend das Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen Bau ab. Seit 2019 ist er im Betrieb tätig und übernimmt die Bauleitung der Neubauprojekte, wozu auch die Koordination von Subunternehmern und Lieferanten gehört. Valerian ist außerdem verantwortlich für die Kostenkontrolle und Nachkalkulation sowie die Sicherheits- und Qualitätsdokumentation.

Lenard Linser besuchte ebenfalls die TFO Meran in der Fachrichtung Bauwesen und schloss das Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen Bau ab. Seit 2021 ist er im Unternehmen tätig und leitet vor allem Sanierungsprojekte. Sein Tätigkeitsbereich umfasst die Organisation und Steuerung der Subunternehmern und Lieferanten sowie die Verantwortung für Ausschreibungen und die Erstellung der Angebotskalkulationen.

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Vortragsreihe endet in Latsch

  • Dachzeile: Latsch

Kürzlich fand auf Initiative der KVW-Ortsgruppe Latsch und in Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga Südtirol ein Vortrag zum Thema „Rheuma – eine Volkskrankheit“ statt. Dr. Marco Masia, Rheumatologe am Krankenhaus in Meran und Schlanders, hat sich bereit erklärt, den Vortrag zu halten. In diesem Zusammenhang gebührt allen Rheumatologinnen und Rheumatologen, die Vorträge in Zusammenarbeit mit der Rheuma-Liga Südtirol halten, großer Dank, da sie diese Vorträge ehrenamtlich und kostenfrei in ihrer Freizeit halten. Nach der Begrüßung stellten Rheuma-Liga-Vorstandsmitglied Birgit Kaschta und Marianne Pircher, Bezirksleiterin der Rheuma-Liga im Vinschgau, die Rheuma-Liga Südtirol und die umfangreiche Tätigkeit des Vereins vor. Im Anschluss referierte Dr. Masia und stellte vorab den landesweiten Dienst für Rheumatologie in Südtirol vor und teilte mit, dass unter anderem folgende Tätigkeiten geleistet werden: Patientenvisiten, Patientenanrufe, administrative Tätigkeiten, Lehre (Studenten, Ärzte in FA-Ausbildung), wissenschaftliche Tätigkeiten (Studien) und Teilnahme und Abhaltung von medizinischen Fortbildungen. Er stellte die Rheumatologen der Standorte Schlanders und Meran vor.
Im Vortrag ging er insbesondere auf entzündliches und nicht-entzündliches Rheuma, Arthritis und Arthrose, ein und erklärte dies anhand von Fallbeispielen an Händen, da die Hände die Visitenkarte des Rheumatikers seien. Im Anschluss referierte er noch über Rheuma bei Kindern, da auch Kinder, sogar schon Säuglinge,
erkranken können. In diesem Zusammenhang hat er auf die Gruppe Rheuma-Kids, Ansprechpartner für Eltern und betroffene Kinder, innerhalb der Rheuma-Liga hingewiesen. Auch bei Kindern können nicht nur Gelenke, sondern Gefäße verschiedener Größe oder die Augen durch entzündliches Rheuma betroffen sein. Danach stand Dr. Masia noch für Fragen zur Verfügung und die Rheuma-Liga versorgte die Interessierten mit Informationsmaterial und offene Fragen wurden beantwortet. „Wir laden alle Betroffenen ein, Mitglied bei der Rheuma-Liga zu werden. Der Verein ist für alle gleichermaßen da: Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen.“, so abschließend der Präsident der Rheuma-Liga Günter Stolz und Geschäftsführer Andreas Varesco.

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Neuer Busfahrplan

  • Dachzeile: Vinschgau

Seit dem 15. Dezember sind verschiedene Neuerungen im öffentlichen Busverkehr in Südtirol in Kraft, zwei davon betreffen den Vinschgau. Es handelt sich um Abänderungen auf der Linie 261 Schnals–Naturns–Meran und der Linie 262 Martell Dorf–Martell Hintermartell–Goldrain–Schlanders, für die das Amt für Personenverkehr des Landes Südtirol eine Erhöhung der Fahrten vorgesehen hat, um den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung entgegenzukommen.

Linie 261 Schnals – Naturns – Meran
Auf der Strecke Naturns – Meran wird von Montag bis Freitag ab dem 15. Dezember ein beinahe durchgehender Halbstundentakt angeboten. Damit will das Mobilitätsressort den Fahrgästen aus Naturns und Rabland entgegenkommen, die damit eine direkte Verbindung ins Zentrum von Meran haben.
Zusätzlich wird ein Skibus zwischen Karthaus und Kurzras in den Ferienwochen (Weihnachten und zu Fasching) angeboten.

Linie 262 Hintermartell – Martell Dorf – Goldrain – Schlanders
Aufgrund der steigenden Fahrgästezahl auf der Strecke ins Hintermartell wird die Verbindung Martell Dorf – Hintermartell auch in der Nebensaison an den Wochenenden und in den Ferienwochen befahren. Der tägliche Sommerdienst wird zudem um einige Wochen bis zum 8. November verlängert.

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Theater: ....und die Nacht war still

  • Dachzeile: Juvi - Jugendtheater Vinschgau
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„A Gschicht isch a Gschicht, ober stellt sie enk vor, donn wert sie Wirklichkeit.“ Die jüngste Juvi-Produktion „Und die Nacht war still“, „isch a Gschicht über a bekonnte Gschicht, a Gschicht über an Moment, der Himmel und Erde verändert, es isch der Sturm nach der Ruhe.“
Begeisterungspfiffe und viel Applaus gab es am Premierenabend, den 18. Dezember 2025 für die elf Juvis, die Spielerinnen und Spieler des Jugendtheaters Vinschgau. Sie wussten die Bühne im Kulturhaus Schlanders zum Leuchten und das Publikum zum Träumen zu bringen.
Denn glaubst du an Magie? Sprichst du mit den Kühen über das Wetter? Tanzt du im Regen? Das Leben in Mariapfarr im Jahre 1816 – mitten im Krieg – ist alles andere als einfach. Licht in die Dunkelheit bringt eine junge Lehrerin eigentlich eine Haushälterin, die anders ist. Denn Veränderung entsteht wenn jemand etwas anders macht und anders ist auch eine Form von richtig. Die Weihnachtsbotschaft von Autor, Regisseur und Spieler Daniel Trafoier am Ende des Abends war klar: Träumt. Alles ist möglich, wenn ihr es euch vorstellt. Stille Nacht. Heilige Nacht. Ein Lied mit einer abenteuerlichen wie gelungenen Interpretation. (ap)

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Weihnachten in Schlanders

  • Dachzeile: Schlanders
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Am Samstagnachmittag, den 13. Dezember 2025 verzauberten dieses Jahr magische Wesen auf Stelzen die Besucher in Schlanders und sorgten für ein besonderes Erlebnis. Zudem gab es eine Bastelwerkstatt für die Kinder im BASISLokal in der Fußgängerzone und Märchenerzählungen. Am Sonntagnachmittag, den 14. Dezember konnten die Kinder die Belohnung für die Teilnahme an der Bilderschatzsuche holen. Für magische Klänge sorgten die Blechbläsergruppe Kortsch, die Jagdhornbläser St. Hubertus und am Sonntagnachmittag Jessica Kaufmann.
Das goldene Wochenende gehörte dann ganz dem Kinderadvent: Ponyreiten, Stockbrot backen, basteln im BASISLokal und Märchen erzählen standen auf dem Programm. (ap)

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