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25 Konzerte – Musica viva Vinschgau 2026

  • Dachzeile: Schlanders/Kulturhaus

Am Samstagnachmittag, den 13. Dezember 2025 verzauberten dieses Jahr magische Wesen auf Stelzen die Besucher in Schlanders und sorgten für ein besonderes Erlebnis. Zudem gab es eine Bastelwerkstatt für die Kinder im BASISLokal in der Fußgängerzone und Märchenerzählungen. Am Sonntagnachmittag, den 14. Dezember konnten die Kinder die Belohnung für die Teilnahme an der Bilderschatzsuche holen. Für magische Klänge sorgten die Blechbläsergruppe Kortsch, die Jagdhornbläser St. Hubertus und am Sonntagnachmittag Jessica Kaufmann.
Das goldene Wochenende gehörte dann ganz dem Kinderadvent: Ponyreiten, Stockbrot backen, basteln im BASISLokal und Märchen erzählen standen auf dem Programm. (ap)

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„Ihr werdet mir fehlen“

  • Dachzeile: Schlanders

Mit bewegenden und von Herzen kommenden Worten verabschiedeten sich bei der Weihnachtsfeier am 23. Dezember 2025 gleich zwei Persönlichkeiten von der Lebenshilfe Südtirol und dem Haus Slaranusa: Georg Horrer, der Bereichsleiter Arbeit, tritt nach über 40 Jahren in die Pension über, Markus Horrer, Mitarbeiter im Arbeitsbereich, nach fast 33 Jahren. „Ich habt mir Geduld und Liebe gelernt. Unsere Welt wäre ohne euch ärmer“, sagte Markus Horrer in Richtung Klienten und Familien. Georg Horrer war als Bereichsleiter für sechs Strukturen mit über 100 Klienten zuständig. Am 13. Dezember 1985 fing er in der Lebenshilfe Südtirol als Zivildiener an, wurde Sekretär und dann zum Bereichsleiter Arbeit „nach oben hin weg delegiert.“ Schweren Herzens trete er ab. „Ihr werdet mir fehlen“, sagte er sichtlich gerührt. Roland Schroffenegger, der Präsident der Lebenshilfe Südtirol und Wolfgang Obexer, der Direktor dankten und lobten Horrers „Offen- und Besonnenheit immer zum Wohle der Klienten. Du hast wegweisende Entwicklungen angestoßen und warst stets ein Fels in der Brandung.“ Dankesworte kamen auch von den Kollegen vom Bereich Wohnen: „Du warst ein Denker auf den immer Verlass war.“ Sieglinde Gufler überbrachte den Dank der Eltern. Urban Rinner und Karin Tschurtschenthaler von der Bezirksgemeinschaft verwiesen auf die Konvention, die „wieder für 5 plus 2 Jahre weitergeht.“ Andreas Tschurtschentaler, der Präsident des Hauses Slaranusa fand berührende Worte: „Du warst Mentor und Seelenverwandter. Du hast nicht nur Strukturen geschaffen, sondern geschafft, dass sich jeder gesehen und geschätzt fühlt. Danke für deine Widerständigkeit. Die Wunder in der Lebenshilfe finden jeden Tag statt - wie ihr den Alltag bewältigt. Die Lebenshilfe braucht keinen Scheinwerfer sondern leuchtet von allein.“
Geehrte wurde auch Mitarbeiter Peter Paul, der seit 40 Jahren in der Tischlerei arbeitet. Der Nachfolger von Georg Horrer ist Martin Nagel, bisheriger Leiter des Arbeitsverbundes, den Christine Gruber übernommen hat. (ap)

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Jugend: Ein Märchen. Erzählt von der verbannten Jugendarbeiterin

  • Dachzeile: Das Jugendhaus Schluderns im Herbst
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Es war einmal vor langer Zeit, als es um neun Uhr abends noch hell war… Da saßen sie an einem Tisch, Vorständler und Jugendarbeiterin und im Hintergrund, da gab es noch viel mehr Leute, die auch daran beteiligt waren Pläne zu schmieden. Pläne für den Herbst, denn man konnte ihn schon spüren, schon riechen – er näherte sich. Und so begannen alle fleißig zu arbeiten.
Der Rosenkranzmarkt, einer der vielen traditionellen Märkte in Schluderns, stand an und es müsste sich um Speis und Trank gekümmert werden.
Das Laufwunder, eine Aktion der Young Caritas, bei der Spendengelder für Projekte in aller Welt für den Klimaschutz durch, ganz einfach, gelaufene Kilometer, gesammelt werden, wurde für den Oktober organisiert.
Dann, bald darauf, war auch Coira Rock geplant. Ein Event, das Jugendlichen Live-Musik wieder schmackhaft machen und näherbringen soll.
Die Planungen verliefen gut. Alle waren motiviert und mit ihren Aufgaben beschäftigt, als ein Unglück geschah und die Jugendarbeiterin in ihr zuhause verbannte, für lange, lange Zeit.
Nun waren die Vorständler, besonders engagierte Vorständler (das muss hier festgehalten werden) auf sich alleine gestellt und mussten nun auch die Aufgaben der Jugendarbeiterin übernehmen.
Was passierte mit all den Plänen? Natürlich wurde alles erledigt, alles organisiert und veranstaltet. Die Vorständler und ihre fleißigen Kooperationspartner*innen wuppten die Events und nebenbei alles Anstehende das Jugendhaus direkt betreffend. Und siehe da, mit Anfang des Winters, als schon einige Schneeflocken den kalten Boden berührt hatten, kam auch die Jugendarbeiterin zurück aus ihrer Verbannung und alle lebten glücklich und selig bis zum Ende der Öffnungszeit zusammen.

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Monika Holzner Wunderer verabschiedet

  • Dachzeile: Schlanders

Mit einem umfassenden Bericht und vielen Dankesworten hat sich die Präsidentin des Kulturhauses Schlanders Monika Holzner Wunderer bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2025 verabschiedet. „Ich bin 25 Jahre mit dem Kulturhaus verbunden: 15 Jahre als Kulturreferentin und 10 Jahre als Präsidentin.“ Viel Skepsis und viele Polemiken gingen dem Bau voraus. Genauso wie eine sehr lange Bau- und Planungszeit von 1985 bis 1996. Wunderer: „Sogar kulturaffine Personen haben nicht an die Erfolgsgeschichte geglaubt.“ Doch das Kulturhaus entwickelte sich vom Kritikobjekt zur erfolgreichen Kultureinrichtung. „In den ersten zehn Jahren haben schon mehr als 100.000 Besucher das Kino besucht. Seither gehen rund 28.000 Besucherinnen und Besucher durchschnittlich pro Jahr im Kulturhaus ein und aus. Wenn Kulturschaffende kommen, loben sie immer wieder das elegante und einladende Haus mit dem Sparkassen- und dem Theatersaal, die eine vielseitige Bespielung und eine hohe Auslastung zulassen. Unser Kulturhaus ist ein anerkannter kultureller Treffpunkt im Vinschgau aber auch mit großer Strahlkraft nach außen“, ließ Holzner Wunderer die Gemeinderäte wissen. Hans von Hohenbühel, der Präsident des Südtiroler Kulturinstituts bezeichnete das Kulturhaus sogar einmal als das Herzstück des Westens, welches, und das sei betont, von Holzner Wunderer mit viel Herzblut und Leidenschaft über die Jahre geführt wurde.
Die Fakten lieferte Mitarbeiterin Annemarie Siller: 2024 war das Kulturhaus an 253 Tagen besetzt. 305 Veranstaltungen lockten rund 28.250 BesucherInnen an. Die 21 Eigenveranstaltungen mit Kulturpartnern zählten rund 3.250 Besucher, 52 andere Konzerte, Theater, Shows hingegen rund 12.000 Besucher. 143 Versammlungen, Proben, Feiern mit rund 8.750 Besuchern und 89 Kinovorführungen mit rund 4.250 Besuchern fanden statt.
Mit Holzner Wunderer verlassen auch Stefano Tarquini und Inge Pinzger Pöder die Bühne des Kulturhauses. Der neue Präsident heißt Daniel Clemente. Der neue Verwaltungsrat besteht aus: Karl Fleischmann, Maria Kofler, Lisa Pöder und Matteo Bodini. (ap)

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Jugend: Jugendtreffs Mittelvinschgau gemeinsam unterwegs

  • Dachzeile: Das Jugendhaus Schluderns im Herbst
  • Weitere Fotos - 1:

Am 13.12.2025 machten sich die Jugendlichen der Jugendtreffs Tarsch, Latsch, Tschengls und Laas gemeinsam auf den Weg nach Imst, um dort einen Kinobesuch zu erleben und bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Der Ausflug bot die Möglichkeit, Jugendtreff-übergreifend Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften entstehen zu lassen.
Nach der Ankunft in Imst konnten die Jugendlichen in kleinen Gruppen selbstbestimmt die Gegend erkunden. Am Nachmittag ging es weiter ins Kino. Auch hier konnten die Jugendlichen wählen, welchen Film sie sehen wollten. Bei Popcorn und guter Stimmung gab es Anlass für Gespräche, gemeinsames Lachen und Austausch über Erlebnisse und Interessen.
Der Tag endete mit der Rückfahrt nach Vinschgau, während im Bus noch lange über die besten Filmszenen und die coolsten Momente diskutiert wurde. Der gemeinsame Trip nach Imst bot nicht nur Abwechslung vom Alltag, sondern stärkte auch die Gemeinschaft und schafft Erlebnisse die verbinden. Ein gelungener Ausflug, der sicher in Erinnerung bleibt – und vielleicht im nächsten Jahr eine Wiederholung findet.

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