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Andreas Castiglioni …

  • Dachzeile: Alpin Rodeln

… ist der Direktor für Sport und Technik im Alpin Rodeln. Castiglioni war früher selbst Athlet, nun mischen seine beiden Töchter Jenny und Nina den Weltcup auf und auch sein Sohn Alex tritt in seine Fußstapfen. (sam)

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Neuer Name – gleiche Disziplin

  • Dachzeile: Alpin Rodeln


Im Sommer 2025 hat der internationale Rodelverband FIL beschlossen der Disziplin „Naturbahnrodeln“ einen neuen Namen gegeben. Seit der Saison 2025/2026 spricht man nun von „Alpin Rodeln“. (sam)

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Nina Castiglioni holt sich die Krone

  • Dachzeile: Alpin Rodeln/Junioren

Auf der Gumpfrei-Rodelbahn in Latsch fand Mitte Februar das Finale des FI- Alpin Rodel Juniorenweltcups statt. Nina Castiglioni ging als große Favoritin auf den Tages- und Gesamtsieg in das Rennen und wurde ihrer Rolle eindrucksvoll gerecht. Die 16-Jährige hatte sich nur wenige Wochen zuvor in Laas in der Allgemeinen Klasse sensationell zur Europameisterin gekürt. Im Juniorenweltcup feierte sie bis zu jenem Zeitpunkt zwei Siege und ging als Weltcupführende in das Saisonfinale. Der Druck war dementsprechend groß, doch Castiglioni hielt diesem mehr als Stand. Bereits im ersten Wertungslauf zeigte Nina, dass der Weg zum Sieg nur über sie führen würde. Auch im zweiten Wertungslauf ließ sie nichts anbrennen und bestätigte ihre Form mit einer weiteren Laufbestzeit. Damit sicherte sie sich bei ihrem Heimrennen nicht nur den Tagessieg – und somit auch den dritten Saisonsieg – sondern sie krönte sich auch zur Gesamtsiegerin im Juniorinnenweltcup. „Ich bin überwältigt, freudestrahlend. Mit dieser souveränen Vorstellung krönte das Nachwuchstalent eine beeindruckende Saison und setzte ein kräftiges Ausrufezeichen in ihrer noch jungen Rodel-Karriere.
Bei den Herren gewann der Slowene Ziga Kralj das Rennen in Latsch und sicherte sich damit auch den Gesamtsieg. Mit Alexander Staffler gelang einem Lokalmatador beim Abschlussrennen der Sprung aufs Podest, er belegte in Latsch den dritten Platz. Im Doppelsitzer-Bewerb holten sich Jakob Gruber Genetti und Alex Castiglioni als einzige Teilnehmer sowohl den Tages- als auch den Gesamtsieg. (sam)

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Mehr als ein halbes Jahrhundert am Beckenrand

  • Dachzeile: Schwimmen

Siegmar Trojer ist ein wahrer Pionier in der Südtiroler Schwimmwelt. Er gründete die Sektion Schwimmen im Sportclub Schlanders im Jahr 1968, stand als Trainer jahrzehntelang drei Mal wöchentlich am Beckenrand und führte zudem die leitende Tätigkeit bis 1997 aus.
Siegmar Trojer ist ein wahrer Pionier in der Südtiroler Schwimmwelt. Er gründete die Sektion Schwimmen im Sportclub Schlanders im Jahr 1968, stand als Trainer jahrzehntelang drei Mal wöchentlich am Beckenrand und führte zudem die leitende Tätigkeit bis 1997 aus. 1970 fand die 1. Landesmeisterschaft im Schwimmen in Schlanders statt und im Folgejahr wurde Siegmar Trojer zum ersten Schwimm-Referenten im VSS ernannt. Viele weitere Schwimmwettkämpfe organisierte Siegmar in den Folgejahren im Freibad von Schlanders. Im Jahr 1987 wurde Siegmar in den Gutachterausschuss der Südtiroler Sporthilfe berufen, in dem er bis 1991 tätig war. 1995 gründete Siegmar Trojer den Schwimmclub Vinschgau und trainierte die Jugendlichen mit enormer Begeisterung und großem Fleiß. Durch seinen Einsatz und sein methodisches Fachwissen wuchs die Schwimmgruppe aus dem mittleren Vinschgau zu einer der größten Gruppen auf Bezirksebene heran. Viele herausragende Erfolge, darunter viele Titel auf Landes-, Regional- und sogar auf Staatsebene (ein Italienmeistertitel) konnten Schwimmer*innen in den gesamten fünf Jahrzehnten verbuchen. Im Jahre 2019 beschloss der Vorstand zusammen mit Siegmar die Auflösung des Schwimmvereins SC Vinschgau aus organisatorischen Gründen. Der Schwimmverein samt den Athleten*innen und Trainern*innen ging in die Sektion Schwimmen des SSV Naturns ASV/ASD über und Siegmar trainierte weiterhin bis zur Sommerpause 2025 die technisch erfahreneren Athleten*innen der Schwimmgruppe im AquaForum in Latsch. Somit hat Siegmar sagenhafte 57 Jahre Kinder und Jugendliche bei Schwimmtrainings im Vinschgau und bei unzähligen Wettkämpfen im In- und Ausland vorbildlich betreut und gefördert. Was für eine Leistung, was für ein Engagement!
Große Genugtuung gaben ihm aber auch die Momente im Sport, wenn er den Sportlern Werte wie Rücksicht und Fairness lehren konnte. Herausragend waren auch sein unermüdlicher Einsatz und seine sehr praxisnahen Ideen und Lösungen als Sportlehrer beim Bau der Dreifachturnhalle in seiner Heimatgemeinde Schlanders. Zurecht spricht Siegmar von „seiner Halle“ und schwärmt „ich hätte mir keinen schöneren Arbeitsplatz wünschen können“. Einen großen Beitrag leistete Siegmar auch beim Umbau des Latscher Hallenbades “AquaForum”, wo er auch mit seinen praxisnahen Ideen und klugen Lösungsvorschlägen mit Rat und Tat zur Seite stand.
Er selbst war immer schon und ist auch heute noch sehr sportlich. So nahm und nimmt er an den Italienmeisterschaften im Hochsprung und im Brustschwimmen in der Kategorie Masters teil, wo er schon mehrere Medaillen gewinnen konnte.
Trotz seines langen Trainereinsatzes ist er auch heute noch nicht müde und versteht es immer wieder, Schwimmer für den Sport zu begeistern.
Lieber Siegmar, wir bedanken uns von ganzem Herzen bei dir für deine so lange und wertvolle sportlich - soziale Tätigkeit, DANKE!!
Das Team der Sektion Schwimmen im SSV Naturns ASV/ASD

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