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33 Minuten für die Geschichtsbücher

  • Vorspann: Vom Fußballplatz in Partschins auf den Rasen der Serie A – genau das ist Raphael Kofler gelungen. Der 21-Jährige aus Rabland, der zuletzt mehrere Jahren beim FC Südtirol in der Serie B gespielt hat, schaffte im Sommer den Sprung in Italiens höchste Spielklasse. Seit dieser Saison trägt der groß gewachsene Innenverteidiger das Trikot von Cagliari Calcio. Sein Debüt feierte er vor wenigen Wochen gegen Inter Mailand.
  • Dachzeile: Fußball
  • Redakteur: Sarah Mitterer
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Der 30. August 2026 ist für Raphael Kofler ein ganz besonderer Tag – und zugleich ein historischer für den gesamten Vinschgau. An jenem Sonntag feierte der 21-Jährige sein Debüt in der Serie A und schrieb damit ein Stück Vinschger Fußballgeschichte. In der 57. Spielminute wurde Kofler im Heimspiel von Cagliari gegen Inter Mailand eingewechselt und betrat erstmals den Rasen der höchsten italienischen Liga. Kofler bekam es dabei unter anderem mit internationalen Topspielern wie Lautaro Martínez und Nicolò Barella zu tun. Zwar musste sich Cagliari am Ende knapp mit 0:1 geschlagen geben, für Kofler dürfte das Ergebnis an diesem Abend dennoch nur eine Nebenrolle gespielt haben. Sein persönlicher Meilenstein war erreicht. Und seine 33 Minuten auf dem Platz reichten aus, um seinen Namen in die Fußballgeschichte des Vinschgaus einzutragen. Er ist nämlich der erste Serie-A-Fußballer überhaupt aus dem Westen Südtirols.

Drei Serie-A-Einsätze
Seine Fußballkarriere startete Kofler dort, wo für viele Fußballer alles seinen Anfang nimmt: beim Heimatverein. Im Alter von fünf Jahren begann Kofler beim ASV Partschins mit dem Fußball. Bis zur U10 spielte er dort, bevor er bereits im zarten Alter von zehn Jahren zum Nachwuchs des FC Südtirol wechselte. Im FCS-Center durchlief Kofler sämtliche Jugendmannschaften bis hin zur Primavera. 2023 folgte schließlich der nächste große Schritt. Kofler wurde in den Profikader des FC Südtirol aufgenommen. Sein offizielles Debüt feierte er am 14. August 2023 im Pokalspiel gegen Sampdoria Genua. Nur wenige Tage später folgte sein Premiereneinsatz in der Serie B. In seiner ersten vollständigen Profisaison kam Kofler auf 15 Ligaeinsätze. In der Saison 2024/25 etablierte er sich endgültig in der ersten Elf und absolvierte 29 Serie-B-Spiele. Im Dezember 2024 erzielte er gegen Juve Stabia sein erstes Profitor.
Auch in der vergangenen Saison gehörte Kofler zu den wichtigen Spielern des FC Südtirol. 28 Einsätze und drei Tore standen am Ende der Spielzeit zu Buche. Insgesamt brachte es Kofler beim FCS auf 74 Pflichtspiele und vier Treffer.

FCS-Rekordtransfer
Am 31. Juli war es dann so weit: Kofler wechselte zu Cagliari Calcio. Für ein Jahr verleiht ihn der FC Südtirol an den sardischen Fußballklub. Anschließend gibt es eine Kaufpflicht, sprich beim Eintreten gewisser vertraglich definierter Parameter. Diese soll bei rund drei Millionen Euro liegen, was Kofler zum Rekord-Abgang des FC Südtirol macht. Für den jungen Verteidiger begann damit ein neues Kapitel – und gleichzeitig erfüllte sich ein großer Traum: der Sprung in die Serie A. Kofler ist der 20. Fußballer aus Südtirol, der in Italiens höchster Spielklasse zum Einsatz kam. Mittlerweile hat es Kofler dort bereits auf drei Kurzeinsätze gebracht und damit zum Höhenflug des Tabellenvierten Cagliari beigetragen.

Vom kleinen Fußballplatz in Partschins bis zum Duell mit den Stars von Inter Mailand – Raphael Koflers Weg ist ein besonderer. Und für viele junge Fußballer in der Heimat ist er ein Beispiel dafür, wohin Leidenschaft, Talent, harte Arbeit und Geduld führen können. Seine Geschichte zeigt: Auch aus einem kleinen Dorf im Vinschgau kann der Weg bis ganz nach oben führen.

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Historischer Landesrekord und Medaillenregen

  • Dachzeile: Vinschgau/Sta. Christina-Gröden
  • Weitere Fotos - 1: Dreisprung von Julia

Ein wettkampfintensives Wochenende ging für die Athletinnen und Athleten in St. Christina in Gröden mit herausragenden Erfolgen zu Ende. Für das absolute Highlight sorgte das Quartett über die 4x100 m Mixed-Staffel: Paul Mur (Mals), Lisa Moriggl (Mals), Daniel Moriggl (Mals) und Hannah Platzer (Latsch) sicherten sich in einem packenden Rennen nicht nur den Sieg, sondern stellten mit einer Zeit von 50,88 Sekunden auch einen neuen Landesrekord auf.
Besonders Daniel Moriggl erwischte einen guten Tag und unterstrich seine starke Form mit gleich vier neuen persönlichen Bestleistungen. Über die 80m Sprintdistanz belegte er trotz leichtem Gegenwind in hervorragenden 10,08 Sekunden den zweiten Platz. Ebenfalls Silber holte er sich im Hochsprung mit übersprungenen 1,60m. Komplettiert wurde seine Medaillensammlung durch den dritten Rang im Speerwurf, wo sein Arbeitsgerät bei 31,76 m landete.
Auch Paul Mur zeigte eine überzeugende Vorstellung und Höhengleichheit mit seinem Teamkollegen: Im Hochsprung sicherte er sich mit ebenfalls geknackten 1,60 m den dritten Platz auf dem Podium.

Bei den Athletinnen überzeugten Hannah Platzer und Lisa Moriggl mit soliden Leistungen in den Einzeldisziplinen. Im Hochsprung überquerten sie die Latte bei 1,46 m (Hannah) und 1,40 m (Lisa). Anschließend stellten beide ihr Stehvermögen auf der Sprintdistanz unter Beweis: Hannah überquerte nach 80m in 10,70 Sekunden die Ziellinie was die Silbermedaille bedeutete, während für Lisa eine Zeit von 11,11 Sekunden gestoppt wurde.
Einen vielversprechenden Einstand feierte Julia Warger. Sie sammelte im Dreisprung erste wertvolle Wettkampferfahrung und übertraf dabei auf Anhieb deutlich die Acht-Meter-Marke. Mit einer Weite von 8,60 m belohnte sie sich mit einem starken neunten Platz in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld.

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Die Turn-Abenteuer gehen los

  • Dachzeile: Vinschgau/Sta. Christina-Gröden
  • Weitere Fotos - 1: Dreisprung von Julia

Bewegung, Koordination und Freude am Sport stehen beim Geräteturnen des ASV Latsch im Mittelpunkt. Auch in diesem Jahr bietet der Verein Mädchen ab dem Alter von sechs Jahren die Möglichkeit, erste Erfahrungen im Turnsportunterricht zu sammeln und ihre Fähigkeiten an verschiedenen Turngeräten weiterzuentwickeln. Geräteturnen ist eine vielseitige Sportart, bei der Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Körperbeherrschung gleichermaßen gefördert werden. Die Kinder lernen dabei unterschiedliche Bewegungsabläufe kennen – vom Springen und Balancieren über Rollen und Schwingen bis hin zu verschiedenen Übungen an den Turngeräten. Neben der sportlichen Entwicklung spielt auch Freude an der Bewegung für Sektionsleiterin und Trainerin Carla Wieser eine wichtige Rolle.
Die Anmeldung für die neue Saison findet am Freitag, 2. Oktober, ab 16.30 Uhr in der Turnhalle Latsch statt. Das Training findet mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr statt, freitags wird von 17.00 bis 18.00 Uhr trainiert.
Der ASV Latsch freut sich auf viele Mädchen, die Lust auf Bewegung haben und gemeinsam mit anderen in die Welt des Geräteturnens eintauchen möchten. (sam)

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15.000 Euro für die Sporthilfe Athleten

  • Dachzeile: Sportoberschule Mals
  • Weitere Fotos - 1: Werner Oberthaler, Direktor des Oberschulzentrums Mals und Evi Hilpold, Geschäftsführerin der Südtiroler Sporthilfe freuen sich über die Fortführung der Zusammenarbeit.

Die langjährige Unterstützung der Südtiroler Sporthilfe durch die Sportoberschule Mals und die Stiftung Sparkasse wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Der Förderverein des Oberschulzentrums Mals übergab die Fördermittel, die von der Stiftung Sparkasse in Höhe von 15.000 Euro zur Verfügung gestellt wurden, an die Südtiroler Sporthilfe – somit fließen diese direkt in die Athletenförderung. „Wir bedanken uns bei der Stiftung Sparkasse für diese Möglichkeit unsere Athleten über die Südtiroler Sporthilfe zu unterstützten“, erklärt Werner Oberthaler, Direktor des Oberschulzentrums Mals. Auch Evi Hilpold, Geschäftsführerin der Südtiroler Sporthilfe, betont die Bedeutung der Unterstützung: „Diese Geste ist ein besonders starkes Zeichen der Wertschätzung und zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Sport, Bildung, Wirtschaft und Politik ist, um jungen Talenten den Weg in den Spitzensport zu ermöglichen.“ Mit der erneuten Spende unterstreicht die Sportoberschule Mals sowie die Stiftung Sparkasse ihre langjährige Verbundenheit mit der Südtiroler Sporthilfe und ihr Engagement für die Förderung junger Sporttalente. Die Unterstützung kommt dabei direkt jenen Schülerinnen und Schülern zugute, die neben ihrer schulischen Ausbildung konsequent an ihrer sportlichen Karriere arbeiten.

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