Göflaner Marmor inmitten adventlicher Schlossstimmung
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Im Rahmen der dreitägigen Advent Veranstaltung „Advent im Schloss Kastelbell“, wurde die Ausstellung von Bildern und Stelen aus Göflaner Marmor von Bernhard Grassl gezeigt. Der Autor Sebastian Marseiler beschrieb in seiner Eröffnungsrede das Schaffen und die Werke von Grassl, als tiefe Symbiose zwischen Natur und Kunst, er hole die Geschichte aus dem Stein, heraus, lasse den Stein sprechen. Grassl spielt mit den Maserungen, den Rissen und den Adern des unebenen Materials und dessen rauer Oberfläche. Bernhard Grassl ist der Marmor und dessen Bearbeitung von Kind an vertraut, schon sein Vater war Steinmetz. Seine Werke entstehen vorwiegend im „Bergatelier“ auf 2.127 m beim alten Maschinenhaus des Göflaner Marmorbruchs. Die Gemeinde Kastelbell – Tschars lud gemeinsam mit den bäuerlichen Organisationen, Musikkapelle, Schützenkompanie, der Bibliothek und des VKE zu adventlicher Stimmung ins Schloss Kastelbell. Ein feierlicher Lichterzug vom Dorfplatz aus in den Schloßhof bildete den Auftakt.
Nach der Begrüßung durch Frau Christina Hanni Bernhart sorgten die verschiedensten Vereine für‘s leibliche Wohl. Gemeinsam wurden adventliche Lieder gesungen und Weihnachtsgeschichten gelesen. Mehrere Aussteller boten Naturprodukte zum Kauf an. Man fand Vinschger Safranprodukte, Schüttel- und Paarlbrot, Käse und Wurstwaren, verschiedene Honigprodukte, Kerzen, Sirupe, Marmeladen, Weine, Holz und Drechselarbeiten.
Zugänglich war auch der private Skulpturenpark im Schlossgarten. Die stimmungsvoll ausgeleuchteten Skulpturen stammen aus der letzten Schaffensperiode des Vinschger Künstler Karl Grasser und wurden aus Göflaner Marmor geschaffen. Das adventliche Rahmenprogramm begleitete harmonisch die Ausstellungen und bot den Besuchern eine besinnliche Zeit. (chw)
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